Fußball, Autos & Frauen

Fußball, Autos & Frauen

Hier geht es heute einmal nur um uns, um uns Männer! Das darf, das muss, das sollte auch noch einmal möglich sein. Die Frauen wissen an sich alles über uns, also müssen sie das hier nicht lesen. Hier ist die korrekte Absprunghöhe erreicht und ich wünsche allen Frauen einen sanften Flug in die eigenen Gewissheiten.

Nur für Männer!

Ich meine eigentlich, dass die Frauen „denken“, sie wüssten alles über uns. Natürlich schreibe ich das nicht sofort, sondern erst hinter dem „Notausstieg“ oben. Als Mann sucht man auch manchmal so eine Art „Schutzraum“ auf. Den brauchen auch wir, nicht nur die Fraktionen mit anderen Geschlechtsausprägungen oder -wünschen.


Wir schützen uns mit unseren drei Themen! Die gehören nur uns, zumindest fast.

Kurz: FAF.

Ach, sorry, mir fällt gerade das Pärchen neben uns im argentinischen Restaurant am letzten Andalusien-Abend in Malaga ein. Ein wahrlich tolles Angebot dort, wir hatten den Tipp aus einem Schuhgeschäft von zwei Argentinierinnen aus „BA“ und Mendoza. Es gab nur Schuhe für Frauen, also musste ich mit denen sprechen. Die sangen im Laden leise zur Musik aus dem Lautsprecher! Über „Bluetooth“, davon halte ich noch weniger als von Damenschuh-Geschäften.

Leider konnten mir beide schmalen, freundlichen und humorvollen Servicekräfte aus Argentinien mit verwegenen Caps im Restaurant etwas später nicht sagen, wo sie ihre rauchigen Stimmen einkauften.

Irgendwie spreche ich gern mit Argentinierinnen.

Mein Verdacht bei den Stimmen ging in Richtung rauchender Gauchos auf wilden Pferden in ihren Ahnenreihen mit selbstgedrehtem schwarzen Tabak, die sich nur lautstark im Zaum halten ließen. Die Pferde, nicht die Ahnenreihen. Lest das einfach nochmal, ist alles etwas kompliziert ausgedrückt.

Wir Männer hören ja oft auch nicht so genau zu, ich auch nicht. Ich denke nämlich ständig nebenbei an Fußball, Autos und Frauen.

Vor allem an meine, klar.

Ach, das Restaurant, ich kann kein Multitasking, sorry.

Steak, das ist einfacher, aber trotzdem schwer sehr gut zuzubereiten. Ich brauche es manchmal so blutig. Aber nur auf Tellern, nicht in Filmen. Ich bin ein wenig sensibel, das darf aber niemand merken.

Das Pärchen nebenan, richtig, die kleinen Tische waren einfach etwas zu nah gestellt, da hört man ungewollt mit. Selbst wenn ich mit der besten Ehefrau von allen, die ich je hatte, noch vor dem Essen beim Knabbern von knackigem Brot ein Bundesliga-reifes stilles Streitgespräch über Verkehrslenkung führen durfte, ich höre leider, leider alle Inhalte vom Nebentisch in Stichworten mit.

Es ist nicht meine Schuld, wenn der ältere Herr meines Alters mit seiner grazilen jungen Freundin zu laut sprach!

Nein, das war nicht seine Tochter. Töchter nicken nicht so still. Töchter widersprechen!

Sie sprach uns zweimal kurz an, so zu der Zeit als er einatmete, kurzer Austausch in deutscher Sprache, sympathisch und lebendig.

Die sechs Meter vom Bad zurück an den quadratischen Tisch mit weißer Decke bewältigte sie ebenso routiniert wie elegant. Konnte man kaum optimieren, meine Frau sah das anders, aber die kann das ja auch so.

Ansonsten konnte ich sie, die andere, am Nebentisch in 100cm Entfernung nicht hören, auch meine Frau nicht. Entweder hören wir beide nicht mehr so gut oder sie sprach sehr leise oder sie schwieg.

Meine Vermutung geht in Richtung des Letzteren.

Worüber sprechen Männer im Allgemeinen am liebsten? Ein Vorurteil, sehr verallgemeinernd, besagt, dass sie gern über Fußball, Autos und Frauen sprechen. Das ist nicht schlimm, aber wenn ein Mann sich mit einer beliebigen Frau unterhalten will, sollte er erstens zuhören können und zweitens mindestens eine vierte Thematik in petto haben! Manchmal rede ich dann über Bob Dylan. Aber der interessiert die meisten Frauen auch nicht mehr als „FAF“.

Als Thema 4 alternativ zum Beispiel Einrichtungsfragen, Mode, Gartenarbeit, Haushaltsgestaltung oder Blumen. Oder Theater, Kunst, TV-Serien, Stars und King Charles. Oder Netflix, wenn es gar nicht anders geht. Oder Urlaubsziele. Oder Haustiere. Oder was man gern kocht oder isst.


Interessiert mich an sich alles gar nicht so sehr, aber ich versuche es mit Anpassung.

Sicher sind das schwere Themen für uns aber eines davon ist immer gut. Frauen können auch selbst thematisch eingreifen, aber schwerlich bei unseren 160 auf der verbalen linken Spur oder beim Elferschießen in der männlichen Erzählung. Also muss man als Mann auch mal runter vom verbalen Gas und muss einfach mal den verbalen „Elfer“ absichtlich verkacken.

Wir sind ja unter uns, Jungs.

Eine Meisterschaft gewinnt man defensiv, nicht mit verbalem Trommelfeuer während eines Drei-Gang-Menüs! Ich kann aber nicht anders als offensiv „FAF“ zu spielen.

Bei einem „Date“ über andere Frauen oder gar Verflossene zu sprechen, ist ein No-Go, klar.

„Autos“ interessieren Frauen als Mittel zur Fortbewegung und aus rein praktischen Gründen. Frauen sprechen untereinander eher selten über ihre meist aus guten Gründen bevorzugten, praktischen Kleinwagen.

200PS benötigt man in städtischer Umgebung an sich aus anderen Gründen als denen der besseren Beweglichkeit. Ich selbst hätte auch gern 200PS wie früher, aber in meinem Alter muss man dann auch mit Fehlinterpretationen leben. Mir reichen deshalb also 197PS. Mit nur 34 oder 54 in meiner Jugend, da fehlte mir dieses Maskuline am Steuer, ja.

Unsere Nachbarin hat 384PS, das hier nur als eine wunderbare, nahezu maskuline PS-Ausnahme, deren Existenz ich nicht bestreiten möchte.

Ich habe keine Vorurteile, ich bin total offen für stärkere Automobile, auch und gerade bei Frauen. Aber sie müssen damit umgehen können. Manuell schalten und so, wenn es nötig ist. Mit 384PS ist das egal, mit 100PS nicht. Ich liebe einfach meine Zahlen, das ist alles, echt jetzt.

Also „Autos“ sind kein gutes Thema für Männer im Gespräch mit Frauen.

Es bleibt noch „Fußball“, also Champions-League, La Liga, Premier League und die Bundesliga.

Alle gab es am Nebentisch in der Konferenzschaltung, Schwerpunkt Liverpool, City und Real. Danach die Analyse zur Meisterschaft unter Xabi Alonso. Ich hätte echt gern mit ihm gesprochen, aber kann ich seine Freundin bitten, mit mir den Platz zu tauschen? Im Urlaub, am letzten Abend mit meiner Frau?

Nein! Leider nicht!

Oder kann die dunkle Grazie am ersten oder zwanzigsten Abend mit ihm mit mir tauschen, dem anderen Fachmann für PS und Bälle? Sie war sogar zweimal im Bad, in 40 Minuten, vermutlich zur akustischen Erholung. Er hat dann kurz das Handy vollgelabert. Aber wieder sehr elegant in der zweiten Halbzeit die Rückkehr von ihr, diese Querung Argentiniens ohne Blick in die vollen Tribünen an den Tischen. Ich hatte wieder sofort den Faden im Gespräch mit meiner schönen Frau verloren. Schwierig.

Nicht einfach ist auch „mit ihm mit mir“. Aber das ist wieder so ein Detail, das ich vergesse wie einen Einwurf beim Fußball. Unwichtig.

Jedenfalls war das der erste längere Urlaub von der besten Ehefrau von allen, die ich je hatte, und mir seit 25 Jahren ohne große oder kleine Kinder, wunderbar!

Malaga, Cordoba, Granada, Ronda, Senil, Cadiz, Tarifa, Gibraltar und zum Schluss Sevilla mit der Feria und am letzten Tag in der Nachspielzeit noch Malaga mit dem Elfmeter.

Verwandelt!

Klar, ich fuhr immer den Leihwagen seit ich wieder gut sehen kann, meine Routine ist unverzichtbar, besonders beim Halten der Drehzahl über 3000 Touren und in Serpentinen. So ein Dreizylinder ist zwar recht sonor, braucht aber immerwährende Muskelanspannung. Ich bin ein „Auskenner“, ja, das dürft Ihr ruhig wissen.

„Senil“, so heißt der Ort mit den Häusern eingepasst in die steilen Felsen gar nicht, das ist so ein kleines „Korrekturritual“ für meine Frau, der Ort heißt richtig „Setenil“, aber sie hat ihren Verbalrotstift so gern. Warum sollte ich ihr den Einsatz verweigern? Also sage ich immer „Senil“. Immer.

Und sie korrigiert: „Se-te-nil!“. Immer.

Das, der Urlaub zu zweit, war an diesem Abend eines unserer Themen mit der Nummer 4. Meiner Frau ist alles mit Alonso, Tah, Andrich und dem kleinen Künstler mit der Playmobil-Frisur total egal. Genau, das wollte ich ihn am Nebentisch auch fragen. Wie heißt der nochmal? Wurtz!

„Mit Brille und Buch auf’s Klo gehen, reicht nicht aus zum Klugscheißen.“

Bei „Fußball“ macht mir nämlich auch keiner etwas vor, Jungs! Keiner! Außer dem Heinz, der ist aber über 80 und der weiß zehnmal mehr als ich, jedenfalls bei Fußball. Ich denke aber, dass das eine Frage der Lebenserfahrung ist. Wenn ich 80 bin, dann weiß ich vielleicht mehr über Fußball als Heinz heute!

Ach, das mit Brille und Klo galt jetzt auch wieder „politisch“ für die in Blau. Sorry, aber „Politik“ ist als Thema zwischen Mann und Frau auch nicht so optimal. Da bin ich bei Susanne auch mal richtig auf die Fresse gefallen und habe schnell das Thema zu Automatik-Getrieben umgelenkt. Die hatte so komische Theorien, nein, dann lieber keine Politik.

Sorry, Thema leider wieder verfehlt. Immer kommt etwas dazwischen. Über „Männer“ dann eben ein anderes Mal, auch gern mit mehr „Auto“ und mehr „Fußball“.

Männliche Lebensziele

Männliche Lebensziele

Ja, klar, einen Baum pflanzen, ein Haus bauen, Kinder zeugen. Nein, so kompliziert und teuer müssen Ziele nicht sein, echt nicht! Ja, so ein Baum, ist schon toll, aber ich mache das mit Handschuhen, ich bekomme sonst den Dreck so schlecht weg, Haus bauen, ja, ok, ich war mit 8 damit fertig, mit Lego, aber die Dachsteine reichten nie, also Bungalow mit abgeschrägtem Dach ringsum. „Kinder zeugen“ finde ich vom Begriff her blöd, Kinder sind einfach toll, das beste aller männlichen Ziele.

Das Problem: Es geht nur mit einer Frau bzw mit einer Frau einfacher.

Es kann Kinder nur als gemeinsames Ziel geben. Gut, es gibt Männer, denen das egal ist.

Mathematiker kennen hier „notwendige und hinreichende Bedingungen“, das verstehen viele falsch, vor allem im Zusammenhang mit Frauen und Kindern. Zu viele Frauen und zu viele Kinder können verwirren wie Strickgarn. Aber alles ist lösbar, dauert aber eben auch.

„Hund erziehen“, das fehlt, ist aber für die menschliche, männliche Entwicklung notwendig, damit das maskuline Individuum weiß, dass es stärkere Mächte als das eigene ‚Ich‘ gibt, auch ohne die Frauen.

Rainer ist jetzt 62 und träumt immer noch von einem 911er Porsche, also er redet darüber genau wie vor 30 Jahren, sieht aber anders aus und fährt aus Gründen der eigenen Beweglichkeit bereits einen SUV. Ich glaube beim Design an Schweden, die Unterschiede beim automobilen Gestalten zwischen Asien und Europa nehmen ja tendenziell ab, speziell bei der Hässlichkeit von Automobilen und besonders im angeblichen Off-Road-Segment. Wenn man mit einer Maurerkelle mit 75 Jahren aus dem 911er herausgeschnitten werden muss, ist der Coolness-Faktor niedriger als vor 40 Jahren.

Sorry, kurze Pause, es geht gleich weiter, keine Ruhe hier im Flieger.

Die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, kam eben vom Bad bei Ryan-Air in 10000m Höhe zwischen Malaga und Hamburg. Wieder im Sitz lehnt sie sich zu mir hinüber und fragt mich ganz leise wie eine Verschwörerin:

„Du, ist blöd, ja, aber wo geht *das* eigentlich *hin*?“

„Nach Frankreich! Der Franzose ruft dann *Merde*!“

Friedrich will als Ziel an sich nur seine Ruhe, vor allem bald, am besten schnell, nach der Pensionierung. So mit dem Wohnmobil nach Sizilien und so. Ja, gut, das verstehe ich, aber so ruhig wie zuhause wird das auch nicht. Und Dixi-Klos, ich weiß nicht, das blaue Zeug, die schwimmfähigen Teile, nein, ich fahre Bahn, ich fliege oder ich bewege mich wie es die Natur vorgesehen hat: in einem Auto. Ich fahre auch gern Rad, von der Küche über die Treppen zum PC gehe ich zu Fuß. Ich lege mich da gar nicht fest. „Wohnmobil“ ist mir zu fest wohnraum-technisch gesehen. Wenig Platz, immer aufräumen und die Frage, welche CDs nimmt man mit und wie viele sind zu viele? Meine Frau benötigt ja auch Raum, so zum Umdrehen.

Meine eigenen Ziele habe ich längst erreicht, aber es gab zwei, nein, jetzt nur noch eines, das ich nicht erreicht habe: Immer wollte ich einmal maßgefertigte Schuhe haben. Das ist ein sehr teurer Spaß, aber sie sollen auch 20 Jahre halten und dann kann sich das rechnen.

Es ist aber wie beim Porsche: Die Alter muss noch passen oder die Zeit muss noch reichen. Was helfen mir Schuhe für 20 Jahre, wenn ich die uU nicht mehr auftragen kann? Die passen ja nur mir und die sind auch zu schade, wenn ich die noch in 100 Jahren nutze. Ein Dilemma, besonders, weil ich die dann nicht mehr putzen kann. Wer soll das übernehmen? Wie setzt man das um? Also, Maßschuhe, das mache ich nicht mehr, die erzeugen jetzt absehbar mehr Probleme als sie lösen.

Wenn Ihr unter 40 seid: „Macht et!“ … und schreibt darüber. Auch wie ihr putzt, bitte. Müssen die immer ganz durchtrocknen? Welche Creme? Welche Bürste? Denkt bitte an mich und mein verpasstes Ziel, ich will alles wissen.

Kurze Pause nochmal, sorry.

30 Minuten später ist die Dame aus Japan aus unserer Reihe weg.

Ich frage: „Du, wo ist denn *Asien*?“

Meine Frau: „In Frankreich!“

Furchtbar unruhiger Flug, aber so ist leider deutscher Humor, ganz schrecklich manchmal.

Ah, das wird jetzt zu lang. Das letzte erreichte Ziel dann im Halbfinale.

„Der Stock“ kommt irgendwann.

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Foto von Charles01 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4630784

Der Stock

Der Stock

„Die mutigste Entscheidung, die du jeden Tag triffst, ist die, gute Laune zu haben.“

Das passt nicht zum Folgenden, aber der Satz von Voltaire ist ja weit mehr als ein Scherzartikel.

Von einem ernsthaften 911er Porsche träumen ja viele Männer seit ihrer Jugend.

Wenn sie sich den Wunsch dann spät erfüllen, ist es in den meisten Fällen so, dass ihnen das Ein- und Aussteigen schon schwer fällt. Ein Jammer, die Jungen können sich den Wagen nicht leisten, aber für reiche Ältere ist so ein Auto nicht gemacht. Ein alter Mann mit einem 911er wirkt wie ein Gebrechlicher mit Krücken beim Kiten. Ein Dilemma.

Seit mehr 40 Jahren hatte ich zwei bislang unerfüllte, andere Wünsche.
Der erste sind maßangefertigte Schuhe, eine große Investition, sicher, unter 1500€ wird das nichts, eher ist man mit 2500€ dabei, bei der Herstellung durch klassisches Handwerk in Deutschland. Dafür bekommt man mehrere CD-Regale mit Gebrauchtware oder mehrere Verstärker. Man kann aber nur eine CD über einen Verstärker zur Zeit hören, diese Tatsache vergesse ich zwischenzeitlich.

Solche Maßschuhe halten mindestens zwanzig Jahre, das kann sich in gewissem Maße sogar rechnen. Trägt man ausschließlich Maßschuhe, muss man den Porsche vielleicht verkaufen. Nur oberflächlich betrachtet eine schlechte Entscheidung, denn in verschiedenen Schuhen läuft man jeden Tag 16 Stunden. Es sei denn, man gibt Yoga-Unterricht oder man ist Bademeister.

Die Frage stellt sich, bis zu welchem Alter sich der Kauf von Maßschuhen lohnt. Einen Porsche wird man immer los, bei Maßschuhen ist das etwas problematisch. Echten Wert haben die nur für den einzelnen. Das macht aber ihren Wert aus, das Individuelle.

Moden? Ich bitte Euch!

In 50 Jahren haben sich echte Schuhe für Herren kaum verändert. „Sneakers“ wie man Turnschuhe heute nennt, würde ich niemals entgegen ihrer Einsatzbestimmung anziehen. Nie! Die sind zum Laufen oder für den Tennisplatz, mein Gott.

Bequemlichkeit ist das Eine, Stil das andere. Nicht immer ist beides deckungsgleich.

Weiß? Für Schuhe? Ernsthaft?

Ja, bei Toni Kroos ist das in Ordnung, weil er ein Überzeugungstäter in Weiß ist. Nicht umsonst wechselte er vor 10 Jahren zum „weißen Ballett“ von Real Madrid.

Ich kann Euch nicht sagen, woher ein zweites, letztes Lebensziel, dieser gewünschte zweite Erwerb rührt. Jedenfalls wollte ich seit Ewigkeiten einen Spazierstock haben, einen Fritz-Stock, wie man auch sagt.

Mein Vater hatte einen Spazierstock aus Holz, oben rund, mit der oft üblichen, scharfen Metallspitze zum Wandern. Er nahm ihn später, mit 80, auch zum Einkauf zusammen mit dem Rollwagen mit. Gebraucht hat er ihn auch dann nicht. Schon mit 50 Jahren, als ich geboren wurde, hatte er den Stock, eigentlich hatte er den schon immer, so vermute ich. Vielleicht war es sein Geschenk zum Abitur 1928, ich weiß es leider nicht.

Er ging immer mit Spazierstock, auch im Urlaub in den Bergen. Am Strand waren wir fast nie, meine Mutter liebte die Berge sehr. Ich kenne daher alle deutschen Mittelgebirge. Seit 45 Jahren habe ich deshalb keinen Berg mehr bestiegen. Im Flachland kann man einfach weiter sehen. An der See im Stehen sind das circa 20 Kilometer, die Erde ist ja rund, man kann das recht leicht berechnen. In Bergen ist das schwieriger. Auch die Mathematik wird schwerer je höher man steigt.

Ein Spazierstock ist heute „aus der Mode“, aber mir gefiel sein Holzstock immer, besonders, wenn er mir den Stock kurzzeitig bei Wanderungen überließ und ich damit als Kind „schießen“ konnte. Karl May dringt ja in jede Pore ein, Western durfte ich nicht im TV ansehen, das Lesen blieb.

So ein Spazierstock ist fast so variabel wie ein gefundener Ast, aber glatter und haptisch ein ganz anderes Erlebnis!

James Joyce hatte einen, Marcel Proust’s „Held“ Mr. Swann hatte ein Dandystöckchen, das wette ich, habe jetzt nicht nachgelesen. Dagobert Duck ist vielleicht der bekannteste mit einem Stock, auch er ohne eine körperliche Einschränkung. Er soll auch nur sein Alter symbolisieren. Außerdem kann er sich damit zur Wehr setzen, wenn die Arme zu kurz sind.

Auch Joe Frazier hätte einen Stock geschätzt!

Ich interessierte mich immer für besagten „Fritz-Stock“ des alten Preußenkönig Friedrich II. Das sind doch auch Traditionen, die erhaltenswert sind! Also in schwarz und mit silbernem Knauf oder Griff, so musste er sein. Ob Friedrich orthopädische Probleme hatte, wurde nie geklärt, die Krücke hatte wohl eine andere Funktion, er trug sie sogar auf seinem Pferd.

Diese Dinger können heute bis zu 800€ kosten! Unnötig, es muss ja keine Porsche-Krücke sein, es gibt auch keine „Maßstöcke“. Porsche und Krücke sind eben die zwei Seiten der Medaille im Leben.

In Malaga waren wir gerade zweimal, einmal drei Tage zu Beginn des Urlaubs in Andalusien, einmal am Ende, kurz vor dem Abflug. So eine „Klammer“ kann nett sein wie derselbe Song zu Beginn eines Albums oder Konzertes mit einer Reprise, die es beschließt. Dann klatscht auch keiner für weitere Zugaben. Das „Klammern“ setzt einen Rahmen und machen etwas „vollständiger“ als ohne, es wird geöffnet und geschlossen. Klammern haben nicht nur in der Mathematik eine selten gewürdigte, ganz eigene Schönheit. Rund, eckig, geschweift, ja, man braucht ein wenig Zuneigung und Liebe zum Elementaren. Nicht jeder sieht Mathematik in dieser Weise, zugegeben.

Jedenfalls redete mir die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, das „Dandy-Stöckchen“, wie sie den Stock nannte, zu Beginn im Hutladen Malagas aus. Hüte passen mir selten, mein Kopf ist zu groß, meine Frau nennt ihn jedoch „dick“, was ich nicht verstehe. „Groß“ und „dick“ sind nicht dasselbe! Elle MacPherson ist groß, Helmut Kohl war dick. Niemand käme auf die Idee, Elle und Helmut in derselben Schublade zu platzieren. Dass man das mit „tz“ schreibt, finde ich immer noch etwas deplaziert. 🙂

„Wie sieht das denn aus? Wie willst Du den Stock in den Flieger kriegen? Das ist ja eine Waffe! Geht gar nicht, vergiss es!“

Aber das half nicht, alte Wünsche sind hartnäckig. Kurz vor dem Abflug und vor dem Kauf also ein persönlicher „Check“ bei der Fluggesellschaft und dem Sicherheitsdienst. Ich sehe ja noch nicht nach orthopädischem Notfall aus, aber ich plane meine Zukunft gern im Detail. Mit 75 kann so ein Stock gute Dienste leisten, spätestens. Da sind 60€ gut angelegtes Geld!

„Walking Stick“ ist englisch, „Gaston“ spanisch, nur falls Ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid.

„Haben Sie denn eine Einschränkung?“ fragte die dunkle Schöne von Spanish-Air.

„Nein, aber ich weiß nicht, was mein Knie nach 4 Stunden im Sitzen sagt!“

Ich bin ehrlich, in gewissem Maße. Hat nicht jeder nach vierstündigem Sitzen leichte „Probleme“? Eben.

„Dann fragen Sie bitte beim Sicherheitscheck nach Ausnahmeregelungen!“

Dem Herrn bei der Security bot ich bei seiner Frage nach der „Einschränkung“ an, sich meinen rechten Fuß anzusehen, er wollte das jedoch nicht. Leicht zog ich auf dem Weg zu den Sicherheitsbeamten vorher das Bein nach. Ich hatte ja noch nicht gekauft, der Stock musste so mitkommen, kein Spezialgepäck. Zu teuer. Planung ist wichtig. Irgendwie hatte ich plötzlich echte Knieschmerzen, das ist ja nicht planbar. Die Psyche spielt uns so manchen Streich.

Also habe ich den Stock letztlich am letzten Tag vor dem Rückflug doch noch gekauft und kurz geübt, „method acting“, nur für den Sicherheitsdienst. Die brauchten das leider, denn auf ehrliche Weise wäre es nicht gegangen, so mein Eindruck. Meine Frau war voller Sorge, völlig unnötig.

Es ist sehr erstaunlich, wie sich die Umwelt verhält, wenn man einen Spazierstock bewegt, das ist schlicht aus der Mode und wird mit Gebrechen assoziiert. Das ist falsch.

Im Hotel wollte mir der junge Mitarbeiter den kleinen Rollkoffer abnehmen, nicht meiner Frau den ihren. Im Bus bedeutete mir eine junge Frau, dass es Sitzplätze gibt, sehr freundlich, ich humpelte aber in keinster Weise!

Beim Einchecken mit der Gepäckabgabe wollte meine Gattin, dass ich eine Frage zum Stock stelle! Warum, bitte? Meine Brille gehört auch zu mir, da frage ich auch nicht, ob ich die mitnehmen kann, bei Zahnersatz ist das auch so, auch wenn da Metall drin sein kann, glaube ich. Niemand fragt da nach, niemand verzichtet beim Security-Check auf seine „Dritten“. Wäre dem so, ich würde dort arbeiten wollen, man erführe viel Neues, auch von Prominenten.

Sicherheitscheck „exceptional“, keine Schlange, kein Warten, die hatten gar nichts zu tun da, nun gut, leichtes Nachziehen des rechten Beines, minimal nur, das kam plötzlich für die 100m durch die Halle. Psychisch, denke ich.

Stock zum Röntgen mit dem Rest, ein Ersatzstock aus den 50er Jahren wurde mir gereicht, ganz automatisch. Die sind im Detail vorbereitet. Ich mag so etwas, auch dieses wortlose, routinierte Verfahren. Man muss weniger sprechen als man denkt.

„Danach“ habe ich den Stock, mein neues drittes Bein, jedoch getragen wie Stewart Granger damals die Flinte in „Der Ölprinz“. Ich will nicht, dass man mich für älter hält als ich bin.

Der Stock ist wirklich schön für später.

Eintrittspreise für Toilettenbesuche bei „U&K-Moden“

Eintrittspreise für Toilettenbesuche bei „U&K-Moden„

„Sehr geehrte Damen und Herren der Geschäftsleitung des Hauses U&K-Moden in „Münchhausen“!

Ich bin seit vielen Jahren ein regelmäßiger, zufriedener Kunde in einem Ihrer Häuser in einer anderen Stadt. Auch in „Münchhausen“ besuchte ich in der letzten Woche Ihr zentral gelegenes Geschäft in der Innenstadt.
Leider kaufe ich bei „U&K-Moden“ in Zukunft nicht mehr.

Ich wollte während meines Einkaufs bei Ihnen Ihr „Bad“ im obersten Stockwerk Ihres Hauses aufsuchen. Leider verlangen Sie dort vor dem Besuch neuerdings Eintrittsgebühren in Höhe von 1€, die in bar vor dem Besuch des Bades zu entrichten sind.

Mir wurde nicht gestattet, diese Örtlichkeit aufzusuchen, denn ich hatte kein Bargeld bei mir. Ich wurde brüsk und unfreundlich abgewiesen. Eine Diskussion vor der zahlreich anstehenden weiblichen Kundschaft vermied ich zum Schutz Ihres Rufes. Ist diese Zurückweisung die neue Philosophie des Umgangs mit Kunden in Ihrem Haus?

Ich muss Sie sicher nicht darauf hinweisen, dass ein derartiges Verfahren und Verhalten Ihrer Mitarbeiterin in einer Notsituation eines Kunden keineswegs hinnehmbar ist.

Ich war verstört und suchte, nunmehr bereits in Eile, das ehemalige Kepa-Haus auf, das zur Zeit als Kulturzentrum genutzt wird. Dort konnte ich auch kein freiwilliges Entgelt in bar nach Nutzung entrichten und äußerte dies bereits vor dem Besuch, aber ich wurde freundlich begrüßt, auch wenn es dort nichts für mich zu kaufen gab. Ich musste natürlich nichts bezahlen, eine Kartenzahlung war ebenfalls nicht möglich.

Das ist eine Selbstverständlichkeit!

Es ist eine Hilfeleistung, die Sie ihren Kunden ohne Bargeld offenbar verweigern.

Deutliche Worte:
Schämen Sie sich eigentlich nicht, von Ihren Kunden in einem großen Haus für ein Naturbedürfnis Geld im Voraus zu fordern? Ein nahezu unfassbares Verhalten Ihrer Kundschaft gegenüber! In einer Großstadt? Peinlicher geht es nicht. Was meinen Sie, was Franzosen, Spanier, Amerikaner, Japaner und Italiener nach Ihrer Rückkehr aus „Münchhausen“ berichten?

Dass sie bei Ihnen so tolle Waren erworben haben? Wohl kaum, wenn Sie Ihr „oberes Stockwerk“ nicht gegen Barzahlung nutzen konnten. Ihre Gründe für ihre Vorgehensweise bitte ich Sie, mir zu ersparen, es gibt keine Entschuldigung oder Gründe dafür. Bitte verschonen Sie mich von jedweder Äußerung in dieser Richtung.

Ich zahle gern 50ct oder einen Euro, wenn ich ein sauberes und ordentliches Bad vorfinde, aber dass ich vorher zahlen muss und ohne Bargeld gar abgewiesen werde, sollten Sie sich noch einmal genauer überlegen. Meine Wortwahl ist hier höchst nachsichtig mit Ihnen.

Ich selbst und mein Bekanntenkreis kauft niemals mehr in einem ihrer Geschäfte auch nur eine Socke. Diese Produkte bekommen wir anderswo nämlich auch.

Ich besuche Ihr Haus innerhalb der nächsten 7 Tage erneut ohne etwas zu kaufen und bitte dringend bis dahin um eine Änderung Ihrer derzeitigen „Praxis“ des Umgangs mit Ihren für Ihre angebotenen Waren bereits zahlenden Kunden. Ich zahle den verpflichtenden Euro auch gern nach der Nutzung, wenn die finanzielle Situation Ihres Hauses bereits so prekär ist, dass Sie eine kostenfreie Nutzung oder ein freiwilliges Entgelt nicht mehr „finanziell darstellen“ können.

Gern mache ich ein unverändertes Vorgehen Ihrerseits auch öffentlich im Rahmen einer Zeitungskolumne zum Thema, natürlich ohne Ihr Haus beim Namen zu nennen.

„U&K-Moden“ bietet zahlreiche Anregungen für einen satirischen, aber höchst kritischen Beitrag.

Insbesondere im Toilettenbereich.

Ich setze Ihre Veränderungsbereitschaft voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Ihr
Franz Kafka

–
Nachtrag:
Der „Kontrollbesuch“ in „Münchhausen“ ergab ein neues Verfahren:
Man stellte auf die „Bitte einen Euro vor der Nutzung zu entrichten“ um.
Keine Kontrollen mehr, kein Abweisen von Kunden ohne Bargeld mehr.
Herzlichen Dank an „U&K-Moden“ in „Münchhausen“
.

Fragen zum Autofahren

Fragen zum Autofahren

Die gute alte Zeit

Im Foto seht Ihr einen alten, treuen Freund, der eine Phobie gegen Werkstätten hat. Die hat er seit 240.000 Kilometern, ja, er duldet neues Öl und neue Bremsen, aber einen Hund bürstet man ja auch regelmäßig.

Menschen gehen auch nicht gern zum Arzt, der V70 ist auch nur ein Mensch auf Rädern. Zahnriemen und Kupplung, das war über die Jahre preiswerter als die jährlichen Impfungen des kleinen Hundes. Normal, das ist Verschleiß. Also, wenn es den noch neu gäbe, seinen Sohn würde ich sofort einstellen.

Aber der „kann“ nicht viel, der hat kaum Elektronik, der sieht seine Aufgabe im Rollen. Der ist so „letztes Jahrhundert“ wie ich selbst. Der will nur um die 6 Liter Diesel zum Trinken, auch unter 5 sind mit wenig Mühe machbar. Ist eben leider alt, da konnten die Hersteller noch nicht „sparsam“.

Kleiner Scherz.

Der kleine Golf von 1981 brauchte noch einen Liter weniger. Heute fahren ja alle neuen Autos mit 3 bis 4 Litern auf 100km, das schaffe ich nicht. Genial, was die Ingenieure in 40 Jahren erreicht haben bei der Effizienz von Motoren. 🙂

Und diese normale Volvo-Musikanlage, immer wieder wunderbar, fett und laut, das ist toll gemacht für eine Standardausrüstung ohne eine spezielle 2K-Investition. Das kann Mercedes in der A-Klasse nicht, wie ich kürzlich hörte.

Automatik

Ja, ich bin so alt, dass ich nur für insgesamt 2 Jahre von 46 Jahren Autos mit Automatik fuhr, das waren aber Autos aus den 90ern und die hatten nur eine 4-Gang-Automatik, glaube ich, geschaltet habe ich die selten manuell, brauchte man auch gar nicht. Das funktionierte ziemlich gut und war praktisch. Gas weg und der Motor bremste einigermaßen mit. Auch im 4ten Gang.

Jetzt hatten wir im Urlaub ein sehr, sehr häßliches Auto aus Frankreich mit einer 6-Gang-Automatik. Mein Gott, war der schrecklich von außen, eine komplette Geschmacksverirrung. Ein Italiener macht so etwas nicht! In der Stadt sehr praktisch so eine Automatik, keine Frage, vor allem, wenn man ungewohnte Wege nimmt. Verbrauchte „nur“ 7,3 Liter mit viel Autobahn und Landstraße, das schaffe ich mit meinem Altfahrzeug leider niemals.

Man rast nicht mit einem bequemem Bus.

Leider habe ich bei dem Automatik-Franzosen vor dem ersten Kreisverkehr versehentlich den linken Fuß auf die Bremse des Franzosen gestellt, kann passieren, wenn man 13 Jahre keine Automatik-Autos fuhr. Man erschrickt, die Frau nebenan noch mehr. Nichts passiert. Aber schön, wie schnell so eine Karre steht. 🙂

Danach bin ich nur noch mit nacktem linken Fuß gefahren, das war nicht nur erfrischend kühlend bei 28°C sondern verhinderte, dass ich den Fuß benutzte und zwar mit Sicherheit, denn es geschah kein zweites Mal. Fahren alle Automatikfahrer nur mit einem Schuh? Kann man als Automatikfahrer auch einen rechten Schuh einzeln kaufen? Ich mag das Wort „Automatikfahrer“, man denkt dabei ja schnell, der Fahrer sei der Automat.

Ok, nun zum ernsten Teil und seinen Fragen:

Wie fährt man mit einer Automatik durch kurvige Landstraßen, die in Serpentinen hoch und runter führen? Wie fährt man „normale“ Landstraßen mit teilweise engeren Kurven in denen nur 70km/h erlaubt sind? Immer bremsen? Grauenhaft, so fahre ich mit Handschaltung auch nicht.

Vor der Kurve runterschalten, ab Kurvenmitte kann man wieder Gas geben und dann wieder hochschalten. So eine Automatik sucht nur nach niedriger Drehzahl, die hat keine Ahnung von Kurven. Also schalte ich die ganze Zeit manuell, eine Bremse braucht man dann fast gar nicht. Es geht nicht darum, besonders zügig zu fahren, sondern sicher und so, dass man das Auto gut „im Griff“ hat. Mit ständigem Bremsen geht das nicht. Ich habe mich in meinem alten Handschalter schon gefragt, warum so viele Leute vor mir immer bremsen, wenn sie eine Kurve sehen. Die fahren mit der Automatik! Das war mir gar nicht klar.

Dasselbe bergab, da schalte ich auch runter, die Automatik weiß nichts von „bergab“, das Auto wird dann schneller. Also sogar auf der Autobahn mit Bergen: Automatik nicht gerade praktisch. Aber das Schalten geht schnell, man merkt das kaum.

2022 waren in Deutschland bereits fast 70% aller neuen Autos ab Werk mit Automatikgetriebe ausgerüstet! Da muss es doch Tipps geben, wie man damit „richtig“ fährt!

Oder war die Leihkarre einfach ein Kleinwagen mit einer Billigautomatik und die hübschen Hochpreisprodukte aus Stuttgart, Ingolstadt und München machen das alles viel besser?

Wenn nicht, dann mache ich das nicht mit, genau wie „Sommerzeit“, auch so eine moderne Automatik.

Meine Uhr hat „Normalzeit“. Basta.

Spurhalteassistent

Dieser Leihwagen piepte immer, wenn man zu dicht an den Seitenstreifen oder an den Mittelstreifen kam, ich dachte erst, da sei etwas kaputt, zum Glück vibrierte das Lenkrad nicht. Meine Frau, die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, wollte dann, dass ich „piepfrei“ fahre. Richte ich mich nach dem Fiepen eines Autos? Nein. Also muss man das bei jedem Start abschalten. Toll. Habe ich jeden Tag viermal oder öfter gemacht, heimlich, damit meine Frau das nicht merkt.

„Bitte fahr doch in der Mitte“ ist auch so ein Fiepen, das verdoppelt das Problem. Aber man kann *beides* ausschalten, mit einer einzigen Kombi-Funktions-Taste!

Start-Stop-Automatik

Das ist sicher energiesparend und umweltfreundlich in der Stadt, gut und schön, das kann ich akzeptieren, es war ja nur ein Leihwagen. Wäre das aber mein eigener, würde ich mich fragen, ob das gut für meinen Motor ist. Ist der kalt, ist es ziemlich schlecht, wenn der im Winter an den ersten 10 Ampeln auf 3 Kilometern immer wieder ausgeht. Auch wenn er halbwegs warm ist, kann das nicht so gesund sein, jedenfalls nicht „in the long run“.

Jedesmal fällt der Öldruck ab, beim Start muss er neu aufgebaut werden. Auch, wenn das nicht lange dauert, ist die Schmierung für kurze Zeit nicht optimal und das erhöht den Verschleiß. Oder nicht?

Also liegt eine Wahl zwischen „Umwelt schonen“ und „Motor schonen“ vor? Ist das richtig oder habe ich etwas nicht verstanden?

Oder haben die das technisch sauber gelöst?

Musik konnte der Franzose auch nicht, klang über Spotify und Mobiltelefon echt bescheiden.

Da konnte Daliah Lavi auch nicht „dagegen an“. Auch andere nicht. Moderne Zeiten.

Der Hoodie

Der Hoodie

Also so einfach ist das alles gar nicht. Ich lehne ja Bekleidung aus Kunststoff nahezu vollständig ab. Die Blutsbrüder Polyamid und Polyester spielen bei mir in derselben Liga wie Musik als mp3, Pommes, Burger oder Sneakers, tut mir Leid, aber so ist es nun einmal. Den HSV möchte ich nicht erwähnen.

Dann lagen aber bei Lidl diese Hoodies mit dem farbigen NFL-Aufdruck und die kosteten pro Stück nur 14,99€. Da kann ich ja nicht widerstehen.

Ein Hoodie, das wurde mir erklärt, das ist so eine Art Pullover mit zwei Taschen für die Fäuste, man kann auch Schlüssel, Portemonnaie und das mobile Telefon dort verstauen, aber man sieht dann figürlich aus wie Horst Schlämmer.

Die nennt man auch „Kängurutasche“, diese Tunneltasche. Australien ist weit weg vom Ruhrgebiet, das erklärt das mit Horst.

Der würde so einen Hoodie nicht tragen, auch unter dem Trenchcoat nicht. „Coat“, das ist auch Englisch und heißt Mantel. Irgendwann sagen wir auch nicht mehr Schal, sondern „Scarf“, aber das nur am Rande.

„Turnschuhe“ kennt heute auch keiner mehr, aber alle laufen damit herum.

Jedenfalls dachte ich, ich könnte den ja meinem Sohn schenken, der hat solche Ausrüstung, aber eben eher die Originalware aus den USA. Und Football spielt er auch, in der Defense. Das ist auch Englisch und heißt „Verteidigung“.

Ich werde diesen Artikel nicht ins Englische übertragen, weil hier ja sozusagen sowieso eine Art Hybrid-Sprache vorliegt.

Und meine Frau, die die beste Ehefrau von allen ist, die ich je hatte, hat den noch verpackten NFL-Hoodie etwas angepöbelt:

„Mann, was willst Du damit? Nein, Dein Sohn hat so etwas in Stapeln!“

Ja, da steckte keiner mit breiten Schultern drin, dann hätte sie das nämlich nicht gesagt.
Nach zwei Wochen konnte ich den auch nicht mehr zurückgeben und als meine Frau nicht im Haus war, da habe ich den Hoodie einfach einmal angezogen. Ein „Hoodie“, das ist nicht dasselbe wie ein „Zipper“. Ist auch Englisch.

Ein Zipper, der hat vorne einen Reißverschluss! Dann geht das mit der Kängurutasche nicht! Wenn sich also Deine Finger im Pullover treffen, dann hast Du einen „Hoodie“ an. Wenn nicht, dann kann das ein „Zipper“ sein. Ganz einfach.

Das hat mir mein Nachbar erklärt, der weiß eigentlich von allem mehr als ich. Ich frage ihn oft, dann macht er so ein Gesicht wie „Lehrern muss man alles erklären“ aber der hilft mir immer durch die Stromschnellen im Leben. So bei Glasfaser, bei Felgen, bei Hoodies, bei …. eigentlich fühle ich mich manchmal ziemlich alt neben meinem jungen Nachbarn.

Leute, ist das „kuschelig“ in so einem Gerät, dann noch die Kapuze auf und man fühlt sich wie bei Mama vor der Geburt. Und das trotz Polyamid oder Polyester!

Und im Spiegel, da war jemand, den kannte ich gar nicht. Sportlich, jugendlich, ein ganz anderer Typ. Auch wenn ich niemals so ein NFL-Spiel im TV ansehen würde. Da ist immer Pause oder Einwurf! Ich weiß gar nicht, warum die hinterher so durchgeschwitzt sind. Ich frage mal meinen Nachbarn. Manchmal, da denke ich, ich sollte ihn nicht zu oft fragen.

Nicht, dass er irgendwann plötzlich weg ist wie die Verkäufer im Media Markt. Die verstecken sich nämlich, wenn die mich sehen. Vielleicht „auf 17“, keine Ahnung.

Ich behalte den jetzt, also diesen „Hoodie“.

Unter dem Mantel von „BOSS“, geht das, wenn ich diese Kapuze hinten so runterhängen lasse oder passt das nicht zusammen? Ich habe jetzt auch eine Brille von „DOLCE“, nicht von Lidl, aber billig aus einem Auktionshaus.

Passt die dann auch noch zum Gesamtbild?

„Er trug DOLCE und BOSS und liebte die NFL“, das möchte ich nicht auf meinem Grabstein haben, nur damit das klar ist, das bin ich nämlich nicht.

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Das Foto zeigt nicht den Lidl-Hoodie, den finde ich nicht als Foto, der ist noch bei mir auf der Leine.

The Coat


The Coat

Unfortunately, I often find myself losing arguments with my wife, who is the best wife I’ve ever had. I confess this: I often find myself wringing my hands and searching for, admittedly, „excuses“.

By a stroke of luck, I have now acquired a high-quality coat in mint condition from a well-known auction house, which, I have to admit, looks really good on me.

At least that’s what I tell myself, because my numerous purchases at extremely reasonable prices also lead to, well, discussions about their necessity. In these harmless arguments, I now rely on strong gestures instead of weak, evasive arguments:

I wear the coat inside the house.

When discussions arise, I open the coat on the right side and point with my left index finger to the brand label above the inside pocket as a way out:

„BOSS.“




Der Mantel

Der Mantel

Leider bin ich häufig in Diskussionen meiner Frau, die die beste aller Ehefrauen ist, die ich je hatte, argumentativ unterlegen. Ich gestehe dies: Oft suche ich hände- und worteringend nach, zugegeben, „Ausreden“.

Durch glückliche Fügung erwarb ich nunmehr bei einem bekannten Auktionshaus einen neuwertigen, hochwertigen Mantel, der mir, ich gestehe es, wirklich ausgezeichnet steht.

Zumindest rede ich mir dieses ein, denn meine zahlreichen Erwerbungen zu äußerst günstigen Preisen führen ebenfalls zu, nun ja, Diskussionen über deren Notwendigkeit.

In diesen Auseinandersetzungen der harmlosen Art setze ich jetzt auf starke Gesten statt auf schwache, ausweichende Scheinargumente:

Ich trage den Mantel auch im Haus.

Bei aufkeimenden Diskussionen öffne ich den Mantel auf der rechten Seite und deute als Ausweg mit dem linken Zeigefinger auf das Markenetikett über der Innentasche:

„BOSS“

„Ich habe noch nie“

„Ich habe noch nie“

Nun ja, das dürfte jeder zu bestimmten Gelegenheiten schon gesagt haben.

Jedenfalls habe ich mir noch nie Pommes Frites gekauft, ich habe mal probiert, aber nicht selbst gekauft. Süßkartoffelpommes habe ich sogar auch schon zum Fisch bestellt und gegessen, aber von einem Teller, nicht aus einer Papiertüte, die vermutlich schnell fettig wird.

Es gab auch nur die Wahl zwischen den beiden Pommes-Sorten, dann frage ich nicht nach Kartoffelspalten, die näher an der Natur sind oder gar nach Reis.

Farblich sind die aus Süßkartoffeln auch in einer anderen Liga, speziell im Kombination mit gegrilltem Fisch, aber der sollte ohne Gräten sein.

Manchmal, das habe ich gesehen, schmieren Menschen dann noch Ketchup oder Majonäse in die Papiertüte, das muss recht matschig darin werden.

Meine Tochter hat diese Nebenprodukte immer separat auf einer Unterlage und zieht die einzelnen Pommes dort hindurch, das sieht zumindest ästhetisch aus. Geschmacklich ist der Unterschied gering, sie hat mir so etwas einmal in den Mund geschoben, weil ich nicht anfassen wollte.

Aber sie muss diese Kartoffelstäbe auch mit der Hand anfassen, das ist mir schon etwas unangenehm. Man muss sich danach die Hände waschen, was ein Eincremen mit einer schnell einziehenden Creme erfordert.

Meine Hände neigen etwas zur Trockenheit, speziell in den kälteren Monaten.

Ich mag auch den Geruch von den frittierten Kartoffeln nicht, der ist so wie Volksmusik klingt, er nimmt so viel Raum ein, dass man schlechter atmen kann.

Heute musste ich an einer Ampel halten, die neben einem McDonalds-Schnell-Restaurant angebracht war.

Warum bitte, werden an solchen Orten Ampeln aufgestellt?

Unweigerlich zog der Geruch in mein Fahrzeug, so schnell kann man Fenster gar nicht schließen, die Klimaanlage lässt sich auch nicht plötzlich ausschalten, es ist schwer, dem zu entkommen.

Ich werde beim nächsten Mal eine andere Strecke wählen, wenn die Windrichtung dieselbe ist. Drehende Winde sind natürlich ein Problem für eine sichere Planung. Ich plane weniger als ihr denkt, es ist nur bei Fällen mit starken Gerüchen ein Problem, sonst nie!

Fettgeruch ist einfach nicht so ganz meine Welt.

Zucker liebe ich, besonders den leicht karamell-artigen in Brauntönen, der ist auch ungesund, aber der verbreitet einfach weniger Geruch. Und Brauntöne hat schon Ralph Lauren bei seiner Mode bevorzugt eingesetzt, das spricht auch für den braunen Zucker, speziell, wenn man Designerkleidung trägt.

Das ist einfach harmonischer als der weiße Brautzucker.

Majonäse schreibt man heute wirklich so, ich mag die in der Schreibweise noch weniger als in den älteren.

Es gibt viele Wörter mit einem „Ä“, die ich nicht schätze. Ärger, nur als Beispiel. Die Baerbock mag ich hingegen, aber die schreibt sich auch mit „ae“, das ist ein himmelweiter Unterschied. Gräten, auch so ein unangenehmer Begriff für Gefahr.

Meiner Meinung nach gehört Essen auf einen Teller, bei Bananen zum Beispiel mache ich da eine Ausnahme, auch bei einem Brötchen mit Käse und Tomaten oder einem Stück Kuchen, der aber nicht bröckeln darf.

Bröckelnder Kuchen, das geht gar nicht, es wäre aber noch schlimmer, wenn ein „ä“ darin vorkäme.

Merkwürdigerweise bin ich ein großer Freund fast jeder Art von Käse, aber ich denke dann gleich Englisch, cheese, das klingt wie ein Lächeln und das Problem ist gelöst.

Lächeln, auch das, hmm, ja, ein Lächeln mag ich sehr.

Würde man es „Lecheln“ schreiben, wäre mir das jedoch auch lieber, ganz ehrlich. Umlaute sind irgendwie so wie Pommes, auf Buchstaben sollte man sich auf einen einzigen Punkt verständigen.

Im Urlaub fuhr ich einen Citroen, den schreibt man im Original auch mit zwei Punkten, die finde ich aber nicht so schnell auf der Tastatur. Jedenfalls würde ich einen solchen Wagen schon deshalb nicht kaufen. Es erinnert einfach zu sehr an einen Umlaut.

Habt Ihr schon mal ein hässlicheres Auto gesehen? Ich selten.

Es sieht aus als würde es bald zwei Elektroroller gebären.

Umlaut, das klingt nach Umweg, Umleitung, Umkehren …. alles keine positiv besetzten Begriffe.

Von einem Burger habe ich, oh, das ist schwierig, so um das Jahr 2000 herum einmal abgebissen, auf dem Weg nach Sylt, vor der Autoverladung auf die Eisenbahn, dann nochmal, weil mein Sohn das wollte, im Jahr 2023 in München, vor dem Spiel des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart, dass der FCB mit 3:0 gewann.

Kane erzielte das 1:0 schon nach 2 Minuten.

Das Stadion in München riecht leider in der Pause auch so, obwohl es oben eine Öffnung zum Luftaustausch hat. Bei Pommes- oder Burger-Geruch könnte ich niemals spielen. Vermutlich ist das in Leverkusen anders. Aspirin riecht nicht.

Der Anbieter dieser Burger in der Innenstadt Münchens war so ein Spezialhersteller, den Namen habe ich in Spanien auch einmal gelesen, aber da saßen keine Spanier, sondern nur Touristen.

Ein Burger kostete um die 14€, das empfand ich als sehr sportlich, denn man bekommt dafür oft 14 gebrauchte CDs, die ja einzeln schon deutlich mehr wert sind. Ok, das Porto kommt dazu, aber man trinkt ja auch etwas zum Turmprodukt.

Dieser Produzent, der macht ganz tolle Burger, sagte mein Großer. Ich fand das auch gar nicht schlecht, aber das Brötchen war sehr weich, es war reichlich Fleisch in der Mitte, leider auch Zwiebeln, Salat und irgendwie Gurke.

Ja, kann man machen, aber es ist ja alles übereinander, was auf einem Teller nebeneinander angeordnet wäre.

Niemand würde beispielsweise, um in derselben Kategorie zu bleiben, Fischstäbchen, Möhren und Kartoffelbrei übereinander schichten. Dann müsste der Kartoffelbrei so fest sein wie früher der Nato-Kitt bei der Bundeswehr.

Kurz: Es ist unpraktisch, Essen in Schichten übereinander aufzutürmen.

Schließlich will man ja davon essen und wenn man so eine Institution aufsucht, wo Menschen diese Produkte sozusagen konsumieren, nein, ich finde das absolut in Ordnung, wenn die das können, dann liegt Papier auf einem Plastiktablett und alles ist nochmal verpackt.

Obwohl die da sitzen und auch essen, die nehmen das gar nicht mit! Warum gibt es keine Teller und kein Besteck? Das verstehe ich eben auch nicht.

Das untergelegte Papier könnte man sehr gut zum Schreiben verwenden, manchmal ist die Rückseite nämlich weiß und das ist ein gutes Format für Notizen. Natürlich nicht mehr, wenn da Fettflecken drauf sind, dann muss das entsorgt werden.

Die Werbe-Aufdrucke möchte ich auch nicht unter meinem Essen haben, ich kenne keine Lokalitäten in denen das üblich ist. Tischdecken finde ich übertrieben, abwischbar, so sollte man Tische gestalten.

Zuletzt war ich verunsichert, weil nämlich unser großer Sohn bei uns im Haus, also eher draußen wegen des Bratgeruchs, selbst diese sogenannten Burger mit Hilfe eines Grills hergestellt hat, sehr gut gewürzt, herausragend gebratenes Rindfleisch, ein Genuss, wirklich.

Aber auch er hat dieses „Denken in Schichten“.

Er hatte nichts dagegen, dass ich das Design etwas ausgebreitet und dann mit einer Gabel und einem Messer genossen habe. Wirklich gut. Aber es waren auch ganz andere Bedingungen als in diesen Imbissen. 

Sagt man „Restaurant“? 

Ich weiß nicht, das ist doch eigentlich eher ein Imbiss, wie im Tatort mit Freddy Schenk und Ballauf, das muss schnell gehen, aber man kann sitzen und es gibt mehr Plätze.

Aber es bleibt doch ein Imbiss, oder sehe ich das falsch?

Ich weiß nicht, wie Ballauf vorne heißt, aber bei den Imbissszenen schalte ich manchmal auch um. Es ist in dem Fall gar nicht wegen des Geruches, es ist diese Atmosphäre von ungelösten Problemen und der Vorstellung eines Geruches.

Ich bin da etwas zu sensibel, das mag sein.

Es ist nicht schön, Menschen beim Essen von so einem geschichteten Produkt zuzusehen. Der menschliche Mund geht ja tendenziell eher in die Breite und weniger in die Höhe, also ist er mehr wie ein Teller als ein Turm.

Bis gestern hatte ich noch nie eine Serie bei Amazon oder Netflix angesehen, wir haben diese Sachen im Fernsehgerät, aber ich habe mich da nie herangetraut, weil man so schnell süchtig werden kann.

Meine Frau, die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, ist ein charakterlich schwaches Exemplar in dieser Hinsicht. Um 21:00 ist sie müde und will nur eine Folge ansehen, aber um Mitternacht kommt sie dann total erschossen ins Schlafzimmer.

Warum machen Menschen das?

Am Morgen weiß sie nicht einmal, ob der Hauptdarsteller Ripley heißt oder die Serie!

Leider war ich gestern am Abend allein zu Hause und habe die erste Folge von „Ripley“ fast ganz angesehen, in Schwarz-Weiß, aber etwas zu bild-scharf mit vielen Nahaufnahmen, herausragend gemacht, wirklich, aber auch wieder einen Ticken zu bemüht, um einen 60er-Eindruck zu machen.

Der Hauptdarsteller hat übrigens exakt meine Schuhe, die habe ich letztes Jahr in Italien gekauft, die sehen wirklich wie aus den 60ern aus, aber ich bin ja auch nicht mehr jung. Meine lasse ich gerade neu besohlen, das kostet 34€, die Schuhe waren nicht wesentlich teurer, aber diese Reparatur lohnt sich.

Wie viele Folgen hat die Serie? Vielleicht werden die Schuhe des Hauptdarstellers auch noch besohlt, das wäre für mich ein Grund, die weiteren Folgen anzusehen.

Ich bin kein Freund davon, solche wartungsarmen Turnschuhe zu tragen.

Wenn Ihr mich fragt, gehören die auf eine Laufbahn.

Und diese Start-Stop-Automatik schalte ich aus im Auto, da fällt jedes Mal der Öldruck ab und das kann nicht gut für den Motor sein. Dann gibt es noch den Spur-Halte-Assistenten, grauenhaft, dieses Fiepen. Schalte ich auch aus, so wie Turm-Burger oder Fett-Pommes aus Tüten.

Spur-Halte-Assistent, so ein Blödsinn, in der Eisenbahn hat man das ja auch nicht.

Ich hänge noch ein Foto von Penelope Cruz dran, weil die aus Spanien kommt und weil einfach in jeder Erzählung etwas Positives vermittelt werden soll. Sie macht das gut.