Nur für Männer: Das Alter

Nur für Männer: Das Alter

Nochmal, meine Beste, es steht in der Überschrift! Deutlich.

„Das ist nicht Dein Zimmer!“

Das ist mal „unter uns“ hier, unter uns Männern.

Wir gehen nicht in Eure Frauenkneipen, wir parken nicht auf Euren Frauenparkplätzen und meistens benutzen wir Eure Toiletten auch nicht, viel zu lange Schlangen da.

So viel Zeit haben wir nicht. Nicht mehr. Ihr habt ja mehr Zeit. Also beim erreichbaren Durchschnittsalter.

Also: Bitte.

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Eigentlich merkt man „Alter“ als Mann an sieben recht offensichtlichen Tatsachen:

Erstes benutzt man Cremes für die Hände und das Gesicht, sogar für den Körper nach dem Duschen.

Jetzt verwende ich dieses Zeug fast überall. Die Haut ist zu trocken, speziell im Winter, die Fingerkuppen reißen ein, sehr schmerzhaft, wenn man Hände noch benutzt.

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Zweitens wird es einem gleichgültig, wie die Frisur aussieht.

Ist es kalt, ziehe ich die Kapuze eines sogenannten „Hoodies“ über, das hätte ich vor 50 Jahren niemals getan, auch nicht vor 25. Man kann danach alles mit den Fingern wieder halbwegs richten. So oft wird man nämlich auch gar nicht genau angesehen. Das dachte man früher nur.

„Hoodies“ habe ich bis 2023 nicht getragen, das ist ja kein Pullover. Aber Pullover haben weder Taschen noch Kapuzen, kurz, das Praktische besiegt vermehrt Äußerlichkeiten. An „Sneaker“ mit weißen Sohlen traue ich mich trotzdem nicht ran. Die kann man so schwer sauber halten.

Immerhin habe ich noch Haare, das ist ja auch etwas Positives.

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Drittens schäme ich nicht mehr für eine Decke im Sitzen über meinen Oberschenkeln bei Temperaturen um Null Grad Celsius.

Junge Menschen verwenden keine Decken, sogar wenn sie frieren nicht, ich weiß das von früher. Ich war auch mal jung.

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Viertes muss alles nicht mehr „schnell, schnell“ gehen. Weder auf der Autobahn noch im Supermarkt, man holt da zeitlich weniger „raus“ als man nervlich investiert.

Das denke ich zumindest.

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Fünftens fängt man an, auf seinen Körper etwas mehr zu achten, also jetzt nicht so richtig, aber etwas. Ich habe mich in einem Sportstudio angemeldet und das bringt eine ganze Menge, ich war zwar schon länger nicht dort, aber ich könnte jederzeit hin, wenn ich wollte.

Manchmal drehe ich auch auf dem Parkplatz wieder um.

10kg abgenommen habe ich schon. Ich war aber bislang nur achtmal in diesem „Club“.

Allein ist das recht öde. Die haben keine Bälle.

Und eben nicht frühstücken und ab 19 Uhr nicht mehr essen. Mehr habe ich nicht gemacht. Außer viel weniger Brot, fast gar keines.

Es gibt ja auch Brötchen.

Das alles lässt mich etwas sportlicher „fühlen“, diese minimale Reduktion und diese Mitgliedskarte. Leider halte ich die manchmal beim Bäcker zum Bezahlen hin. Die ist auch grau. In der Bücherei wiederum nehme ich die Bankkarte statt des Leseausweises. Früher hatte ich so etwas nicht. Karten schon, aber nicht diesen Mangel an Hirnleistung, diesen Konzentrationsmangel.

Leider kann ich mir ja immer noch vorstellen, in einer Jugendmannschaft im Mittelfeld die Bälle zu verteilen. Auch wenn ich seit 15 Jahren keinen Ball mehr nach links oder rechts gespielt habe. Ich habe das Gefühl, dass ich „am Ball“ nichts verlernt habe, so wie Xabi Alonso. Aber bei ihm stimmt es.

Das ist bei mir also Quatsch, aber eine gefühlte Wahrheit ist besser als eine realistische, besonders, wenn man die 70 am Horizont fies grinsen sieht.

Die Jungen machen ja heute sehr viel Sport, ich finde das sehr, sehr gut. Es kostet aber auch sehr, sehr viel Zeit. Mannschaftssport, ja, super.

Da stimmt auch die Stimmung!

Beim Laufen und „im Studio“ sehe ich aber wenige mit einem Lächeln auf den Lippen, oft nicht mal, wenn die zu zweit da sind.

Dafür wären Bälle gut. Egal wie groß.

Wenn man viermal in der Woche 90 Minuten Sport treibt und die Wege und Rüstzeiten mitzählt, kommt man auf 10 Wochenstunden Sport, das ist kein Extremfall und gar nicht selten.

Das muss ja von der männlichen Freizeit gestohlen werden!

Oder „ausgeliehen“?

In diesen 10 Stunden kann man keine Musik hören, nicht lesen und nicht am Handy spielen, essen geht ebenso wenig, vielleicht nimmt man dadurch schon ab, weil 10 Stunden wöchentlich für Häppchen und Süßes wegfallen.

Ob es „der Sport war“, das ist nicht beweisbar.

Ich kann nie zwei Dinge gleichzeitig tun, nicht einmal mit Musik einparken. Zum Schluss stelle ich mir vor, dass sich das Leben mindestens um die vorher sportlich genutzte Zeit verlängern müsste, damit sich die Plackerei auch rein zeitlich „lohnt“.

Ein dummer Gedanke, zugegeben.

Kurz: Ich weiß nicht, ob man die in Körperertüchtigung investierte Zeit am Ende an Lebenszeit wieder „herausholt“ oder ob mancher glaubt, dass er so dem Alter eins auswischen kann und damit in seiner Zukunft gar nicht behelligt wird.

Oder eher „bedunkelt“ wird.

Egal.

Um es mit Kai Wiesinger zu sagen:

„Six-Pack? Steht mir nicht.“

Cristiano Ronaldo hat einen Körperfettanteil von 7% und besteht zu 50% aus Muskelmasse. Schon ein durchschnittlicher Bundesligaprofi kommt auf 10% Fettanteil.

Es macht Arbeit, mit Mitte 60 in diese Bereiche vorzustoßen. Richtig, richtig viel Arbeit. Zu viel Arbeit. Zwei Frauen in beeindruckendem optischen Zustand ermunterten mich aber, in dieser Richtung weiterzuarbeiten.

Die Frage ist aber leider „Wozu?“

Bei denen „lohnt sich das“ ziemlich offensichtlich. Aber bei mir? Die haben davon nichts und ich will auch nicht mehr Fotos von mir als ich schon nicht habe.

CR7 macht meines Wissens auch nichts anderes. Da kann man auf anderen Gebieten recht schnell unterhalb des Durchschnitts liegen.

Alles geht nämlich nicht und „Fünftens“ war jetzt echt zu lang.

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Sechstens ist es mir mittlerweile relativ gleichgültig, was Menschen oder sogar Frauen über mich denken. Die denken ja sowieso, was sie wollen, also kann ich denen doch weitere „Möglichkeitsräume“ öffnen, wenn sie darin gern wohnen.

Frauen mögen große, ebenerdige Wohnungen, gern auch mit begehbarem Kleiderschrank. Ja, das ist ein Vorurteil, aber mein Raum im Schrank ist recht …. nun ja, …. „begrenzt“:

Ich lebe in einer Art Belagerungszustand durch Blusen, Kleider, High-Waist und Kostüme. Meine Sportbekleidung lebt schon länger in einem Kofferraum einer alten Passat-Limousine.

Ich brauche die ja auch nicht oft. Die Limousine schon. Die hat noch eine richtige Gangschaltung.

Ach, waren wir schon bei „Sechstens“?

Ich kann mich nicht mehr so gut konzentrieren wie bei den WM-Titeln 1974 und 1990.

Mit 20 kann man sich als Mann mit Frauen zwischen 18 und 25 Jahren gut unterhalten beziehungsweise austauschen. Ältere nervten damals ja gern mal, besonders in der Verwandtschaft oder auch schon vorher in der Schule.

45 Jahre später geht das mit dem Austausch mit Menschen zwischen 18 und knapp 90, also erweitert sich der menschlich männliche Horizont deutlich.

Der Anteil der „Nervigen“ wird aber nicht kleiner.

Manchmal gehöre ich ja selbst auch schon dazu. „Schon länger“, meint die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte.

Wie Männer denken, weiß ich selbst, denke ich zumindest. Da gibt es viel weniger Geheimnisse als Frauen glauben. Ich kenne kaum „nervige“ Frauen, aber bei Männern fallen mir sofort einige Kandidaten ein. Das war aber früher auch nicht anders.

Und Du bist es ja nicht, Mann!

Die habe ich doch schon alle blockiert.

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Siebtens und das ist eigentlich das einzige, was mich wirklich richtig stört:

Man denkt häufiger darüber nach, wo das nächste Badezimmer ist.

Ansonsten ist „Alter“ relativ harmlos.

Also, wenn die Gesundheit halbwegs mitmacht.

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Das Schlimmste am alten Mann für andere?

Mit zunehmendem Alter habe ich immer weniger „Lust“ und „Geduld“, mich mit Kleinkram zu beschäftigen oder darüber zu diskutieren.

Oder auf Fragen zu antworten, die ich gar nicht beantworten kann. Fragen, die sind ein Problem für viele Männer.

Und sie sind zeitintensiv. Die wird aber knapper, die Zeit. Wie bei einer großen Sanduhr! Und wenn Du dem Sand beim Rieseln zusieht, ist das an sich recht entspannend. Musst Du aber beim Zusehen Fragen beantworten, rieselt der Sand ja weiter.

Und das ist das, was noch mehr nervt als die Fragen.

Dieses angedeutete „Problem“ ist meiner Meinung nach eher „problema“ wie im Italienischen.

Martin, warum musst Du die junge Frau ansprechen und nach etwas fragen? Du hast doch Google Maps!

(Sie sah aus als wisse sie alles! Und sie wusste es!)

Was wollen wir essen?

(Egal, einfach etwas wünschen, mache ich! Aber möglichst mit Fleisch! Muss ja nicht viel sein!)

Warum schaltest Du mit einer Automatik auf einer Landstraße hin und her?

(Mein Gott, wegen der Kurven!)

Wofür brauchst Du jetzt noch ein Paar alte Lautsprecher?

(Für die Musik! Die klingen alle verschieden, nicht wie diese „Warum“-Fragen!)

Warum hast Du drei Plattenspieler?

(Reibrad-, Riemen- und Direktantrieb!)

Wann räumst Du die Zeitschriften weg?

(Bitte, ich mache das doch, aber bitte nicht jeden Monat erinnern!)

Willst Du parken oder warum fährst Du so langsam?

(Ich hatte einen Traum!)

Warum liegen da so viele Bücher auf der Treppe im Stapel?

(Das ist meine Liegenschaft!)

Warum fährst Du immer mit dieser uralten Karre? Die kann doch weg!

(CD-Player! Gangschaltung!)

Warum putzt Du ständig im Bad?

(Weil ich dann nie „lange“ putzen muss! Ich putze aus purer Faulheit!)

Weshalb war die Spülmaschine nicht ganz voll als Du die gestartet hast?

(Sie wollte eben so schnell loslegen! Wie ein Rennpferd!)

Warum parkst Du immer so weit weg?

(Wer fährt, parkt wo er will!)

-Einschub-

Ginge es nach mir, so könnte auf den 10 Parkplätzen direkt vor jedem Supermarkt ein Wellness-Bereich für gestresste Kunden entstehen, mit Parkanlage und Bänken.

Ich parke da niemals.

Da haut man mit der Tür an den Wagen nebenan oder der bei mir. Ständig laufen Menschen vorbei und man muss aufpassen, dass der Einkaufswagen nicht gegen einen AMG-Mercedes rollt.

Da parkt aber die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte. Dicht am Eingang. Wäre diese Schiebetür breiter, sie würde bis zum Gemüseregal reinfahren. Dann ist die Linkskurve relativ knapp und eng.

Ich nehme einen Fußweg von 15 Sekunden in Kauf.

„Ja, zurück sind es auch 15 Sekunden“.

(Falls das trotz Warnung eine Frau liest und gedanklich korrigiert.)

-Einschub Ende-

Warum benutzt Du beim Aufhängen keine Wäscheklammern für die T-Shirts?

(Drei Teile statt einem Teil, nein!)

Warum fährst Du jetzt links?

(Weil ich auch mal etwas Anderes sehen will!)

Geht es nicht kürzer?

(Vielleicht, ich mache das aber nach meinem „Ampel“-Gefühl! Das ging auch kürzer!)

Warum hast Du dem Hund schon Futter gegeben?

(Weil der Hase in der Natur auch nicht pünktlich um Zwei kommt!)

Warum hast Du schon wieder 5CDs für insgesamt 3€ eingekauft?

(Weil ich drei davon noch nicht hatte!)

Warum kaufst Du lieber 6 Jeans für je 5€ auf dem Flohmarkt statt einer richtig guten für 80€?

(50€ Differenz! Logisch! Und ein 6:1 im ersten Satz! Ich weiß gar nicht, was eine neue Jeans kosten würde, sorry!)

–

Ich habe mit anderen Männern gesprochen. Ich spreche nicht oft mit Männern, normalerweise. Die meisten wissen mehr als ich, das kann ich nicht so gut ertragen.

Alle wussten nach einem einzigen Beispiel, was ich meine.

Alle.

Auch der aus der 40-jährigen Männerbeziehung.

Jeder kennt „es“.

Ist „normal“.

Aber eben auch nicht „super“.

Wenn beide diese „Warum?“-Typen sind, wird es schnell „kriegerisch“.

Es kann auch mit einem Mord enden wie im TV. Andererseits kann man auch Schuhe putzen. Ich putze Schuhe.

Wenn nur einer der „Warum?“-Typ ist, kann es auch böse enden..

Es dauert nur länger bis die Kommissarin kommt. 🙂

Warum leben Männer durchschnittlich viele Jahre weniger lang als Frauen? Bekommt man für solche Fragen Zeit „gutgeschrieben“?

Ist das so?

–
Motto des Tages:

„Ich diskutiere nicht. Ich denke vorher nach.“

  • Karl Lagerfeld

„Danke, Karl.“

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„peace, tranquility and good will“

Mein Stöckchen

Mein Stöckchen

Es begleitet mich schon seit einem ganzen Jahr.

Zuerst im Wintermantel, nun im Altfahrzeug. Damit habe ich im letzten Winter die Pfeife nachgestopft, beim Hundespaziergang.

Dafür verwende ich es jetzt auch noch, allerdings während der Fortbewegung in einem Automobil.

Außerdem kann man damit ein Papiertaschentuch in den Kaffeebecher schieben, um die Kaffeerestfeuchte aufzusaugen, die am Boden des Bechers unweigerlich verbleibt.

Sonst läuft ein Tropfen auf die Gummimatte, das wäre nicht schön.

Das ist mein Stöckchen, ich hatte es dem Hund abgenommen als er es nicht mehr tragen wollte, im November 2023.

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„peace, tranquility and good will“

Auf der Jagd

Auf der Jagd

Nicht immer ist alles einfach, wenn man ein männlicher Sammler ist, der sich ein „Ziel“ gesetzt hat. Es hat auch niemand gesagt, dass ein Sammlerleben immer einfach ist.

Mein Ziel war heute, kurz vor Weihnachten, ein kompletter „Satz von Schnaps“.

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Nebenbemerkung, weil offenbar meine Geschichte „unverstanden“ blieb:

Ein Auto von uns hat „4444“ im Kennzeichen, in der Siedlung gibt es „4444“ dreimal! „7777“ zweimal, „5555“ einmal.

So beschloss ich, Fotos von *allen* Kennzeichen von „1111“ bis „9999“ fotografisch zu dokumentieren. Dafür muss man aber alle finden. Und darum ging es gestern.

Klar soweit? 🙂

****

Ich freue mich sehr über meinen Erfolg, nun ja, ehrlich gesagt ist es nur ein Teilerfolg.

Wenn jemand eine „9“ von „10“ ist, versucht er/sie sich heute oft zu einer „10“ upzugraden, durch Sport und gewisse Maßnahmen.

Andererseits könnte er/sie sich glücklich schätzen keine „8“ oder „7“ zu sein! Dann könnte er/sie mit einer „9“ ein glückliches Leben führen.

Der Mensch strebt eben nach Höherem, auch beim Bergsteigen. Oder bei der PS-Zahl des Autos. Oder in der Gehaltsklasse. Oder in der Bundesliga. Oder bei der nächsten Frau.

Dabei ist es doch auch in einem Tal recht schön.

Leider hatte ich Pech bei dem Streben nach dem letzten Punkt. Es gibt nur „9“ und ich liege bei „8“. Pech gehört zur Normalität, so wie Schnupfen, Regen und Roland Kaiser.

Und ich kann gar nicht auf eine „10“ kommen.

Also bevor hier ein Mann schreibt „Häha, wieder so ein Typ, der nur im 8er-Bereich herumkriecht“.

Mein „Satz von Schnaps“ hat eine winzige Schlagseite. Und jetzt brauche ich dringend ein Upgrade auf eine „9“.

Der mit der fehlenden Nummer fuhr nämlich über eine Kreuzung vor IKEA und ich konnte sie mehr nicht fotografieren.

Genau vor meinen Augen im Halbdunkel! Irre.

Auf dem riesigen Parkplatz natürlich keine zweite fehlende Zahl, ich bin alle Wege abgefahren. Nix.

Ärgerlich. Sehr ärgerlich.

Und das während Bruce gerade bei „Born To Run“ war. Ich hätte eben „Six Feet Under“ von Billie Eilish spielen sollen.

Ich hatte Zweifel, ob die „8888“ überhaupt vergeben wird. Die „88“ existiert ja aus denselben Gründen nicht wie ein „HH“, … außer in Hamburg, die haben HH schon vorn, da ist ein Zweites im Mittelfeld quasi egal.

HH-HH 88 ist verboten, gut so.

Ich würde das mittlere „HH“ auch verbieten.

Nur weil Harry Kane vorn spielt, lässt man nicht den alten Hans Krankl im Mittelfeld ran. Das macht nur Sinn, wenn die Leistung stimmt.

In Hamburg ist sowieso vieles anders, zum Beispiel die Länge der Gelb-Phase an Ampeln.

Das ist eben eine schnelle Stadt, kein Schlaftier wie Berlin oder München.

Sorry, Berlin.

In München entschuldige ich mich auch noch.

Nach Söder.

Der Kniefall. Oberpeinlich. Fremdscham.

Aber es gibt die „8888“, für Sammler wie mich eine große Freude!

Warum um Himmels Willen konnte der mit der mir fehlenden Nummer nicht noch eine Zigarette auf dem Parkplatz rauchen?

Oder mit seiner Frau sprechen?

Mein Gott, zu Weihnachten, warum so eilig, Mr „6666“? In einem Golf! Da muss man nicht so wegrasen als sei der Leibhaftige hinter einem her.

Unfassbar.

Man kann ja auch seine „Nummer hinterlassen“.

Jedenfalls wünsche ich mir jetzt zu Weihnachten ein Foto einer „6666“.

Also wenn Ihr eines habt oder findet.

Einen Tausch biete ich auch an, ich habe einige Dubletten und „Tribletten“.

Besonders „4444“ und „7777“ habe ich echt reichlich.

Auch ohne Straßendreck!

Sehr guter Zustand!

Ich würde auch einen 2:1-Tausch machen, wenn Eure „6666“ schön scharf ist, sauber und nicht irgendwie hingeschummelt. Wenn auch noch Beine drauf sind, biete ich 3:1 an.

Heute muss man alles vorher sagen, worüber man sich früher hinterher beschweren konnte.

Also später. Jetzt früher. Verwirrend.

Merry X-mas 🙂

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Ich muss etwas ergänzen:

„Oder auch beim nächsten Mann„.

…. das ist mir unten irgendwie „durchgerutscht“.

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„peace, tranquility and good will“

N-Punkt! Mein „Held“!

Danke nach München! Und dass Du im genau richtigen Moment an Heiligabend zum Rauchen auf dem Balkon warst!

Großartig!

–

Wenige Stunden später schickte mir der Heilige Geist am Dec 25 einen „Up“, im wahrsten Sinne des Wortes! In meiner Stadt!

In meiner Stadt

In meiner Stadt

Im Theater hatte ich nach einem Plakat gefragt, für „My Hometown“, einen Bruce Springsteen-Liederabend. Ich war schon viermal da.

Großartig!

Als ich das frisch gedruckte Plakat bei der hilfsbereiten Dame von der Theaterverwaltung abhole, unterhalten wir uns über Kinder und Schule, sehr nett.

Draußen erst sehe ich die Notiz auf der Banderole um das eingerollte Plakat:

„My Hometown, älterer Herr kommt noch mal fragen“

Ich dachte bislang, dass Ältere immer die Anderen sind.

🙂

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„peace, tranquility and good will“

Dopamin für alle

Dopamin für alle

Manchmal, da läuft alles super, aber das geschieht außerhalb der Normalität. Es ist höchst verdächtig, wenn man sich überhaupt nicht ärgern kann.

Da ist dann etwas faul.

Eine Freundin meinte, dass sogar Ärger Dopamin-Ausschüttungen hervorrufen kann, wenn man so einen Ärger-Dämon in sich hat und sich schlicht gern aufregt.

Keine Ahnung, ob das stimmt, wenn das aber nachvollziehbar ist, dann war das gestern ein Supertag, voll mit Dopamin.

Und leider konnte ich das niemandem auf die Schultern packen, nicht das mit den rissigen Fingern, nicht das Matratzenproblem, nicht das mit den Lederhandschuhen und nicht einmal den Bußgeldbescheid aus der schönsten Stadt Deutschlands.

Es ist psychohygienisch einfach gesünder, wenn man anderen Schuld zuschieben kann. Oft ist das zwar falsch, fühlt sich aber „gefühlt“ besser an.

„Gefühle“ sind gerade so „in“, dass mancher gar nicht mehr denken kann vor lauter Fühlerei an der Oberfläche.

(Nebenbemerkung: Ob die von den Populistenparteien vielleicht auch alle einen Dopaminmangel haben und deshalb so herumgackern wie die Hühner? Könnte doch sein! Die wirken oft so „heimlich glücklich“ beim Sich-Ärgern oder Schuld-Verteilen. Gilt für alle von Alice bis Sahra an den putinschen Außenlinien.)

Ach, und da war ja noch die Rudolf-Rechtsschutzversicherung.

Viel Holz für einen Tag.

Und kaum einer, den ich mit der Axt …..

Und das hat mich wieder neu geärgert, denn keiner wollte den genervten Wortschwall haben.

Nur die Versicherung, der habe ich dann ersatzweise gleich den ganzen Marsch geblasen. Die haben ein Telefon, das ist deren Nachteil.

–

Und der Tag ging echt gut los, weil neben mir zwei Frauen mit ihrem Hund parkten und ein Zwerghuhn im Käfig auf dem Schoß hatten.

Also nur die eine, ein Zwerghuhn reicht nicht für zwei.

Sagt man „Schöße“?

Jedenfalls haben die das seit zwei Wochen und nehmen es „immer überall hin“ mit.

Außer zum Hundespaziergang, da wartet es im Auto, das war ein blauer, alter Corsa, ist aber dem Huhn nicht so wichtig.

Furchtbare Felgen.

Deren Hund hat Respekt vor dem Huhn, der tut dem nichts, aber das Huhn kackt zuhause überall hin. Das hätte man vorher wissen können. Aber sie sagten, dass es „fest“ kackt, nicht wie eine Ente, die saut alles flüssig voll.

Eine Bekannte hatte vor 50 Jahren nämlich eine Ente, die hieß „Hubert“ und lief einem durch das ganze Haus hinterher. Die war ziemlich klug, also abgesehen von ihrer hirnfreien Entleerung.

Das war das Beste an dem Tag gestern. Und wenn das ein fest kackendes Zwerghuhn war, dann ahnt man schon, dass der Rest ziemlich „Scheiße“ war.

–

Meine Finger waren so rissig und teilweise aufgeplatzt, extrem schmerzhaft, wenn man damit irgendwo anschlägt.

Jedenfalls musste ich die eincremen, dann darüber von einem Einweghandschuh die abgeschnittenen Gummifinger, schwarz, sonst hat man die blöde Creme nämlich auf dem Plattenspieler. Draußen dann noch Lederhandschuhe über dem ganzen Ensemble.

Und den rechten Handschuh habe ich zweimal im nächtlichen Regen verloren!

Beim zweiten Mal habe ich den erst nach 15 Stunden morgens nass wie Entenkacke wiedergefunden. Eigentlich sogar erfreulich. Den musste ich dann aber auch noch nach dem Trocknen eincremen.

Innen Creme, außen Creme, ich hasse Creme.

Außer bei Schuhen.

–

Dazu kam dann die Matratze, die hatte ich bei Emma für 293€ in den „Black Week“-Angeboten bestellt, morgens um 4:00, will ja nicht, dass das „begrenzte“ Angebot an mir vorbei matratzt.

Echt günstig! 30% Rabatt!

Aber bei Lidl kostete die dann einen Tag später nur 239€.

Dann wollte ich diese Emma anrufen und ihr sagen, dass sie ihre Matratze gar nicht erst schicken soll, weil ich die ja sowieso zurückschicke, wenn sie mir keine 54€ zurücksenden.

54€ sind der Lidl-Emma-Differenz-Betrag.

Die haben zwar Telefonnummern bei Emma, aber da gibt es nur eine Ansage mit einer anderen Nummer, ganz schnell gesprochen, damit die keiner mitschreiben kann.

Konnte ich trotzdem.

Dreimal anrufen, erst auf die vorderen konzentrieren, dann auf die hinteren, zum Schluß im Mittelfeld ackern.

Geht.

Die Alternativ-Nummer existiert aber gar nicht. Emma ist doof. Also schicke ich Emma jetzt ihre 293€-Matratze zurück und warte auf die 239€-Lidl-Matratze, die genau dieselbe, nämlich auch von Emma, ist.

Blöder Service da bei Emma.

Die werfen vielleicht eine nagelneue Matratze weg, im Wert von 293€ oder 239€, das weiß ja keiner. Nachhaltig ist das nicht, aber ich gebe Emma ohne jede Gegenleistung keine 54€ mehr als Lidl für dasselbe Produkt.

Rein theoretisch könnte ich ja die preiswertere Lidl-Emma an Emma zurückschicken und die wertvollere Original-Emma von Emma behalten.

Dann hätte ich eine *echte* 293€-Emma-Matratze von Emma für 239€, also zum Lidl-Preis, aber direkt von der Emma.

Ist kompliziert, aber ihr versteht das.

Inzwischen sind beide da, eineiige Zwillinge, identische EAN-Nummern. 54€, das ist der Unterschied.

–

Ja, tut mir Leid, dass ich den ganzen Mist tippe, aber wen soll ich denn sonst ärgern, bitte?

Da war dann noch mein erster „Bußgeldbescheid“, per Einschreiben, Umschlag in sonnigem Gelb. Hübsch.

Ich hatte in der großen Stadt vor einer Parkuhr 6 Stunden mit „EasyPark“ geparkt, aber die Säule nicht richtig studiert.

Ich konnte nämlich die Parkzeit per Mobilgerät später nicht verlängern, weil man da nur 2 Stunden parken darf.

„Höchstparkdauer“ heißt das. Direkt vor dem Gericht. Ich bin echt blöd.

Also ein 20€-Ticket aus der Stadt vom Olaf. Das mit der Warburg-Bank und CumEx, das war teuer, die brauchen das Geld.

Leider gab es ein kleines, internes Kommunikationsproblem mit der besten Ehefrau von allen, die ich je hatte. Sie hat die 20€ nämlich nicht rechtzeitig überwiesen obwohl ich ihr das Schreiben „hingelegt“ hatte.

Ich kann das nämlich nicht. Überweisen.

Also überweisen vom Bankkonto. Ich nutze nur eine Karte und PayPal. Oder eben Bargeld, das ist mein ‚Taschengeld‘, das habe ich „lose in der Hose“, also zwischen den Münzen von der Autowaschanlage.

Seit es keine TAN-Briefe zum Durchstreichen auf Papier mehr gibt, war mir das alles zu mühsam und meine liebe Frau, die studiert das genau und dann kann sie das wieder mit so einem Ding von „App“.

Kompliziert ist das. Zeitraubend.

Von meiner Frau habe ich auch das mit „EasyPark“ gelernt. Das ist auch von „App“.

„App“ ist fast wie „Apple“, das muss ein sehr großes Unternehmen sein.

„App“ macht viel mit Elektronik. Ich lerne dann in circa 5 Jahren das nächste TAN-Verfahren und meine Frau gibt mir dann wieder die Überweisungen. Ich hoffe natürlich, dass das nächste Verfahren erst 2034 kommt. Oder noch später. Ich fand den „Deal“ gut für mich.

Dann hat meine Frau also meine Ordnungswidrigkeit vier Wochen zu spät bezahlt und *kurz* danach kam noch ein Bußgeldbescheid über nunmehr 48,50€, weil man ja innerhalb von 7 Tagen diese 20€ hätte bezahlen müssen.

Macht man das nicht, so ist die Verwarnung „unwirksam“. Das ist Behördendeutsch für „Du bist jetzt richtig am Arsch“.

Ich wusste aber nicht, ob ich jetzt noch die gesamten 48,50€ zusätzlich bezahlen soll oder nur die Differenz zur Originalstrafe von 28,50€.

Meine Frau wusste das auch nicht.

Das steht auch nicht in dem dreiseitigen Bußgeldbescheid. Unpraktisch. Eine vierte Seite wäre sinnvoll.

Anrufen, das geht nicht bei „Buße“, das ist wie im Himmel oder fast wie mit „Emma“. Nur, dass die von der Bußgeldstelle gar keine Telefonnummer mehr haben. Denen kann man nur schriftlich widersprechen, viel zu mühsam, finde ich. Und auch teurer für die Verwaltung, weil die ja lesen, verstehen, archivieren und antworten müssen. So ein Telefon aus der Antike kann billiger sein.

Also dachte ich, ich warte erstmal ab, man hat ja wieder eine Woche Zeit. Ärgern kann ich mich später auch noch.

Dann kam aber am *nächsten* Tag schon die „Rücknahme des Bußgeldbescheides“ per Post. Die wussten vielleicht auch nicht, was ich noch nachzahlen soll. Jedenfalls haben die von ‚Olaf seine Stadt‘ an meinen 20€ Ordnungsgeld *überhaupt* nichts „verdient“. Drei Schreiben kosten die große Stadt bestimmt deutlich mehr als 20€.

Strom, Papier, Druck, Porto, Arbeit.

Und dadurch war dann ‚mein Dopamin‘ wieder voll.

Fast.

Tabletten bekommst Du nicht für 20€ mit diesem Dopamingehalt.

–

Diese Rudolf-Rechtsschutzversicherung hatte ich vor exakt 10 Jahren gekündigt, das hatten die auch bestätigt, die Einzugsermächtigung hatte ich explizit widerrufen.

Alle Belege archiviert die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, in farblich abgestimmten Ordnern.

Unglaublich, ihre Präzision.

Ich sortiere nicht einmal meine CDs. Ich kann das nicht, dieses „Ordentliche“. Ich kann leider nur Mathematik, aber keine richtige, deutsche „Ordnung“.

In Mathe bin ich irre pingelig.

Und die schicken ja immer Werbung in bunt bedruckten Umschlägen, diese Versicherungen. Die werfe ich alle ungeöffnet weg. Fast jeden Tag kommt so etwas.

Aber als da gestern das Rudolf-Versicherungsbriefchen lag, habe ich das einfach mal aus Langeweile aufgemacht.

Da war dann eine Beitragsrechnung drin. Die hatten nämlich 10 Jahre weiter brav abgebucht. Trotz bestätigter Kündigung. Fast 50€ jährlich.

Am Telefon wurden die etwas hektisch, die beiden Rudolfos. Lustig. Jedenfalls schreiben die jetzt bis Montag nochmal, das hatte ich denen auch vorsichtig bis dringend angeraten.

Zuerst wollten die mich „morgen zwischen 9 und 13 Uhr zurückrufen“.

Ich warte nicht 4 Stunden lang mit einem auf „Laut“ gestellten Mobilgerät auf einen Anruf von „Rudolf“.

„Rückruf bitte exakt um 11 Uhr“, habe ich denen gesagt. Und dann rufen die doch trotzdem um 9:30 Uhr an! Ich habe nicht abgenommen, ich habe ja „11 Uhr“ gesagt.

Mal sehen ob ich diese „Rechtsschutz“ gegen die Versicherung selbst einsetzen kann oder muss. Meine liebe Frau hat mit mir geschimpft:

„Du kannst doch nicht einfach Briefe von der Rudolf-Versicherung ungeöffnet wegwerfen, ganze 10 Jahre lang!“

„Liest Du die Werbung von Edeka oder wirfst Du die weg?“

„Nö, die werfe ich weg, ich kaufe da ja nicht.“

„Siehst Du? Edeka ist nämlich eine *Frau* und Du liest nicht, was die Dir schreibt. Und ich lese keine bunten Briefe von *Männern* wie Rudolf! Wir sind uns sehr ähnlich!“

–Ergebnisse:

„Emma“ hat die Lidl-Matratze zurück bekommen, natürlich im Emma-Karton, bin gespannt, ob die das merken, ich sage, die merken gar nichts.

Vorher haben die ja auch nichts gemerkt.

„Rudolf“ hat etwas mehr als 400€ zurückgeschickt, in drei Beträgen, aber wegen der Zinsen rufe ich noch mal an.

Dopamin kann man nicht genug haben.

–

Ein kleines PS gegen zuviel „Fröhlichkeit“

SRDS, das ist keine neue Krankheit, das sieht leider unheilbar aus. Bis „es“ ihn selbst erwischt.

Sollten die politischen Außenbahnen in D mal lesen und darüber intensiv nachdenken. Das ist ja bei denen etwas schwierig, das mit dem Denken.

Er, der Zar, sieht schlecht aus, vielleicht hat die Rudolf-Versicherung seine Lebensversicherung gekündigt.

Oder er hat für eine Emma zuviel bezahlt. Der schläft bestimmt schlecht, egal auf welcher Matratze.

„Sudden Russian Death Syndrome“ bringt keinem Dopamin, aber Wikipedia listet alle Fälle.

https://en.wikipedia.org/wiki/Suspicious_deaths_of_notable_Russians_in_2022%E2%80%932024?wprov=sfla1

– „peace, tranquility and good will“