*Verstörendes*
Nicht, dass ich jetzt unentspannt wäre, aber ich mache jetzt eine erste Liste mit kleinen unerheblichen Tatsachen, die mich minimal verstören.
Heute nur Brötchen, Kaffee, öffentliche Bäder und so.
– Es verstört mich, wenn beim besten Bäcker der Stadt die morgens angelieferten Mittagsbrötchen immer zu dunkel gebacken werden. Die Angestellten sehen das auch so, viele Kunden auch.
Es gibt nur einen, der *alle* so dunkel will und das ist der Chef. Hoffentlich ist das nichts Politisches.
– Es verstört mich, wenn ich einen Kaffee kaufen will und so viele Fragen beantworten muss. Erstmal auf der langen Liste das finden, was man will, aber dann ist noch lange nicht Schluss:
„Einen Cappuccino, bitte!“
„In S, M, L oder XL?“
„Zum Mitnehmen oder zum hier Trinken?“
„Mit Topping oder ohne?“
– Es verstört mich, wenn ich auf dem Parkplatz des Supermarktes parke, 15 Minuten später zurückkomme und ein Ticket über 19,90€ eines privaten Unternehmens vorfinde, weil ich die Parkscheibe vergessen habe. Das ist neu. Man kann das an der Kasse stornieren lassen. Dafür stellt man sich dann nochmal an. Trotzdem verstörend, wenn das theoretisch das Doppelte von dem kostet, was staatliche Stellen berechnen würden, wenn ich kein Kunde gewesen wäre.
– Mich verstören Radfahrer ohne Licht im Dunklen.
-Mich verstören öffentliche ‚Bäder‘ in denen man sich nach dem Waschen der Hände diese mit Toilettenpapier abtrocknen muss, wenn man diese elektrisch betriebenen Püster nicht mag.
– Früher verstörte mich die Handhabung dieser wunderbaren Handtücher aus Stoff von der Rolle.
Natürlich wusch man sich zuerst die Hände um anschließend festzustellen, dass man zuerst mit frischen nassen Fingern das benutzte Handtuch des Vorgängers herunterziehen musste, um an ein reines zu gelangen.
Nur als Vergleich zum Nachdenken:
Nach dem Besuch der Toilette lässt man auch nicht den nächsten Gast spülen.
Was verstört denn Euch …. im Kleinen?





