Mein Stöckchen

Mein Stöckchen

Es begleitet mich schon seit einem ganzen Jahr.

Zuerst im Wintermantel, nun im Altfahrzeug. Damit habe ich im letzten Winter die Pfeife nachgestopft, beim Hundespaziergang.

Dafür verwende ich es jetzt auch noch, allerdings während der Fortbewegung in einem Automobil.

Außerdem kann man damit ein Papiertaschentuch in den Kaffeebecher schieben, um die Kaffeerestfeuchte aufzusaugen, die am Boden des Bechers unweigerlich verbleibt.

Sonst läuft ein Tropfen auf die Gummimatte, das wäre nicht schön.

Das ist mein Stöckchen, ich hatte es dem Hund abgenommen als er es nicht mehr tragen wollte, im November 2023.

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„peace, tranquility and good will“

Auf der Jagd

Auf der Jagd

Nicht immer ist alles einfach, wenn man ein männlicher Sammler ist, der sich ein „Ziel“ gesetzt hat. Es hat auch niemand gesagt, dass ein Sammlerleben immer einfach ist.

Mein Ziel war heute, kurz vor Weihnachten, ein kompletter „Satz von Schnaps“.

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Nebenbemerkung, weil offenbar meine Geschichte „unverstanden“ blieb:

Ein Auto von uns hat „4444“ im Kennzeichen, in der Siedlung gibt es „4444“ dreimal! „7777“ zweimal, „5555“ einmal.

So beschloss ich, Fotos von *allen* Kennzeichen von „1111“ bis „9999“ fotografisch zu dokumentieren. Dafür muss man aber alle finden. Und darum ging es gestern.

Klar soweit? 🙂

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Ich freue mich sehr über meinen Erfolg, nun ja, ehrlich gesagt ist es nur ein Teilerfolg.

Wenn jemand eine „9“ von „10“ ist, versucht er/sie sich heute oft zu einer „10“ upzugraden, durch Sport und gewisse Maßnahmen.

Andererseits könnte er/sie sich glücklich schätzen keine „8“ oder „7“ zu sein! Dann könnte er/sie mit einer „9“ ein glückliches Leben führen.

Der Mensch strebt eben nach Höherem, auch beim Bergsteigen. Oder bei der PS-Zahl des Autos. Oder in der Gehaltsklasse. Oder in der Bundesliga. Oder bei der nächsten Frau.

Dabei ist es doch auch in einem Tal recht schön.

Leider hatte ich Pech bei dem Streben nach dem letzten Punkt. Es gibt nur „9“ und ich liege bei „8“. Pech gehört zur Normalität, so wie Schnupfen, Regen und Roland Kaiser.

Und ich kann gar nicht auf eine „10“ kommen.

Also bevor hier ein Mann schreibt „Häha, wieder so ein Typ, der nur im 8er-Bereich herumkriecht“.

Mein „Satz von Schnaps“ hat eine winzige Schlagseite. Und jetzt brauche ich dringend ein Upgrade auf eine „9“.

Der mit der fehlenden Nummer fuhr nämlich über eine Kreuzung vor IKEA und ich konnte sie mehr nicht fotografieren.

Genau vor meinen Augen im Halbdunkel! Irre.

Auf dem riesigen Parkplatz natürlich keine zweite fehlende Zahl, ich bin alle Wege abgefahren. Nix.

Ärgerlich. Sehr ärgerlich.

Und das während Bruce gerade bei „Born To Run“ war. Ich hätte eben „Six Feet Under“ von Billie Eilish spielen sollen.

Ich hatte Zweifel, ob die „8888“ überhaupt vergeben wird. Die „88“ existiert ja aus denselben Gründen nicht wie ein „HH“, … außer in Hamburg, die haben HH schon vorn, da ist ein Zweites im Mittelfeld quasi egal.

HH-HH 88 ist verboten, gut so.

Ich würde das mittlere „HH“ auch verbieten.

Nur weil Harry Kane vorn spielt, lässt man nicht den alten Hans Krankl im Mittelfeld ran. Das macht nur Sinn, wenn die Leistung stimmt.

In Hamburg ist sowieso vieles anders, zum Beispiel die Länge der Gelb-Phase an Ampeln.

Das ist eben eine schnelle Stadt, kein Schlaftier wie Berlin oder München.

Sorry, Berlin.

In München entschuldige ich mich auch noch.

Nach Söder.

Der Kniefall. Oberpeinlich. Fremdscham.

Aber es gibt die „8888“, für Sammler wie mich eine große Freude!

Warum um Himmels Willen konnte der mit der mir fehlenden Nummer nicht noch eine Zigarette auf dem Parkplatz rauchen?

Oder mit seiner Frau sprechen?

Mein Gott, zu Weihnachten, warum so eilig, Mr „6666“? In einem Golf! Da muss man nicht so wegrasen als sei der Leibhaftige hinter einem her.

Unfassbar.

Man kann ja auch seine „Nummer hinterlassen“.

Jedenfalls wünsche ich mir jetzt zu Weihnachten ein Foto einer „6666“.

Also wenn Ihr eines habt oder findet.

Einen Tausch biete ich auch an, ich habe einige Dubletten und „Tribletten“.

Besonders „4444“ und „7777“ habe ich echt reichlich.

Auch ohne Straßendreck!

Sehr guter Zustand!

Ich würde auch einen 2:1-Tausch machen, wenn Eure „6666“ schön scharf ist, sauber und nicht irgendwie hingeschummelt. Wenn auch noch Beine drauf sind, biete ich 3:1 an.

Heute muss man alles vorher sagen, worüber man sich früher hinterher beschweren konnte.

Also später. Jetzt früher. Verwirrend.

Merry X-mas 🙂

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Ich muss etwas ergänzen:

„Oder auch beim nächsten Mann„.

…. das ist mir unten irgendwie „durchgerutscht“.

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„peace, tranquility and good will“

N-Punkt! Mein „Held“!

Danke nach München! Und dass Du im genau richtigen Moment an Heiligabend zum Rauchen auf dem Balkon warst!

Großartig!

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Wenige Stunden später schickte mir der Heilige Geist am Dec 25 einen „Up“, im wahrsten Sinne des Wortes! In meiner Stadt!

In meiner Stadt

In meiner Stadt

Im Theater hatte ich nach einem Plakat gefragt, für „My Hometown“, einen Bruce Springsteen-Liederabend. Ich war schon viermal da.

Großartig!

Als ich das frisch gedruckte Plakat bei der hilfsbereiten Dame von der Theaterverwaltung abhole, unterhalten wir uns über Kinder und Schule, sehr nett.

Draußen erst sehe ich die Notiz auf der Banderole um das eingerollte Plakat:

„My Hometown, älterer Herr kommt noch mal fragen“

Ich dachte bislang, dass Ältere immer die Anderen sind.

🙂

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„peace, tranquility and good will“

Dopamin für alle

Dopamin für alle

Manchmal, da läuft alles super, aber das geschieht außerhalb der Normalität. Es ist höchst verdächtig, wenn man sich überhaupt nicht ärgern kann.

Da ist dann etwas faul.

Eine Freundin meinte, dass sogar Ärger Dopamin-Ausschüttungen hervorrufen kann, wenn man so einen Ärger-Dämon in sich hat und sich schlicht gern aufregt.

Keine Ahnung, ob das stimmt, wenn das aber nachvollziehbar ist, dann war das gestern ein Supertag, voll mit Dopamin.

Und leider konnte ich das niemandem auf die Schultern packen, nicht das mit den rissigen Fingern, nicht das Matratzenproblem, nicht das mit den Lederhandschuhen und nicht einmal den Bußgeldbescheid aus der schönsten Stadt Deutschlands.

Es ist psychohygienisch einfach gesünder, wenn man anderen Schuld zuschieben kann. Oft ist das zwar falsch, fühlt sich aber „gefühlt“ besser an.

„Gefühle“ sind gerade so „in“, dass mancher gar nicht mehr denken kann vor lauter Fühlerei an der Oberfläche.

(Nebenbemerkung: Ob die von den Populistenparteien vielleicht auch alle einen Dopaminmangel haben und deshalb so herumgackern wie die Hühner? Könnte doch sein! Die wirken oft so „heimlich glücklich“ beim Sich-Ärgern oder Schuld-Verteilen. Gilt für alle von Alice bis Sahra an den putinschen Außenlinien.)

Ach, und da war ja noch die Rudolf-Rechtsschutzversicherung.

Viel Holz für einen Tag.

Und kaum einer, den ich mit der Axt …..

Und das hat mich wieder neu geärgert, denn keiner wollte den genervten Wortschwall haben.

Nur die Versicherung, der habe ich dann ersatzweise gleich den ganzen Marsch geblasen. Die haben ein Telefon, das ist deren Nachteil.

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Und der Tag ging echt gut los, weil neben mir zwei Frauen mit ihrem Hund parkten und ein Zwerghuhn im Käfig auf dem Schoß hatten.

Also nur die eine, ein Zwerghuhn reicht nicht für zwei.

Sagt man „Schöße“?

Jedenfalls haben die das seit zwei Wochen und nehmen es „immer überall hin“ mit.

Außer zum Hundespaziergang, da wartet es im Auto, das war ein blauer, alter Corsa, ist aber dem Huhn nicht so wichtig.

Furchtbare Felgen.

Deren Hund hat Respekt vor dem Huhn, der tut dem nichts, aber das Huhn kackt zuhause überall hin. Das hätte man vorher wissen können. Aber sie sagten, dass es „fest“ kackt, nicht wie eine Ente, die saut alles flüssig voll.

Eine Bekannte hatte vor 50 Jahren nämlich eine Ente, die hieß „Hubert“ und lief einem durch das ganze Haus hinterher. Die war ziemlich klug, also abgesehen von ihrer hirnfreien Entleerung.

Das war das Beste an dem Tag gestern. Und wenn das ein fest kackendes Zwerghuhn war, dann ahnt man schon, dass der Rest ziemlich „Scheiße“ war.

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Meine Finger waren so rissig und teilweise aufgeplatzt, extrem schmerzhaft, wenn man damit irgendwo anschlägt.

Jedenfalls musste ich die eincremen, dann darüber von einem Einweghandschuh die abgeschnittenen Gummifinger, schwarz, sonst hat man die blöde Creme nämlich auf dem Plattenspieler. Draußen dann noch Lederhandschuhe über dem ganzen Ensemble.

Und den rechten Handschuh habe ich zweimal im nächtlichen Regen verloren!

Beim zweiten Mal habe ich den erst nach 15 Stunden morgens nass wie Entenkacke wiedergefunden. Eigentlich sogar erfreulich. Den musste ich dann aber auch noch nach dem Trocknen eincremen.

Innen Creme, außen Creme, ich hasse Creme.

Außer bei Schuhen.

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Dazu kam dann die Matratze, die hatte ich bei Emma für 293€ in den „Black Week“-Angeboten bestellt, morgens um 4:00, will ja nicht, dass das „begrenzte“ Angebot an mir vorbei matratzt.

Echt günstig! 30% Rabatt!

Aber bei Lidl kostete die dann einen Tag später nur 239€.

Dann wollte ich diese Emma anrufen und ihr sagen, dass sie ihre Matratze gar nicht erst schicken soll, weil ich die ja sowieso zurückschicke, wenn sie mir keine 54€ zurücksenden.

54€ sind der Lidl-Emma-Differenz-Betrag.

Die haben zwar Telefonnummern bei Emma, aber da gibt es nur eine Ansage mit einer anderen Nummer, ganz schnell gesprochen, damit die keiner mitschreiben kann.

Konnte ich trotzdem.

Dreimal anrufen, erst auf die vorderen konzentrieren, dann auf die hinteren, zum Schluß im Mittelfeld ackern.

Geht.

Die Alternativ-Nummer existiert aber gar nicht. Emma ist doof. Also schicke ich Emma jetzt ihre 293€-Matratze zurück und warte auf die 239€-Lidl-Matratze, die genau dieselbe, nämlich auch von Emma, ist.

Blöder Service da bei Emma.

Die werfen vielleicht eine nagelneue Matratze weg, im Wert von 293€ oder 239€, das weiß ja keiner. Nachhaltig ist das nicht, aber ich gebe Emma ohne jede Gegenleistung keine 54€ mehr als Lidl für dasselbe Produkt.

Rein theoretisch könnte ich ja die preiswertere Lidl-Emma an Emma zurückschicken und die wertvollere Original-Emma von Emma behalten.

Dann hätte ich eine *echte* 293€-Emma-Matratze von Emma für 239€, also zum Lidl-Preis, aber direkt von der Emma.

Ist kompliziert, aber ihr versteht das.

Inzwischen sind beide da, eineiige Zwillinge, identische EAN-Nummern. 54€, das ist der Unterschied.

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Ja, tut mir Leid, dass ich den ganzen Mist tippe, aber wen soll ich denn sonst ärgern, bitte?

Da war dann noch mein erster „Bußgeldbescheid“, per Einschreiben, Umschlag in sonnigem Gelb. Hübsch.

Ich hatte in der großen Stadt vor einer Parkuhr 6 Stunden mit „EasyPark“ geparkt, aber die Säule nicht richtig studiert.

Ich konnte nämlich die Parkzeit per Mobilgerät später nicht verlängern, weil man da nur 2 Stunden parken darf.

„Höchstparkdauer“ heißt das. Direkt vor dem Gericht. Ich bin echt blöd.

Also ein 20€-Ticket aus der Stadt vom Olaf. Das mit der Warburg-Bank und CumEx, das war teuer, die brauchen das Geld.

Leider gab es ein kleines, internes Kommunikationsproblem mit der besten Ehefrau von allen, die ich je hatte. Sie hat die 20€ nämlich nicht rechtzeitig überwiesen obwohl ich ihr das Schreiben „hingelegt“ hatte.

Ich kann das nämlich nicht. Überweisen.

Also überweisen vom Bankkonto. Ich nutze nur eine Karte und PayPal. Oder eben Bargeld, das ist mein ‚Taschengeld‘, das habe ich „lose in der Hose“, also zwischen den Münzen von der Autowaschanlage.

Seit es keine TAN-Briefe zum Durchstreichen auf Papier mehr gibt, war mir das alles zu mühsam und meine liebe Frau, die studiert das genau und dann kann sie das wieder mit so einem Ding von „App“.

Kompliziert ist das. Zeitraubend.

Von meiner Frau habe ich auch das mit „EasyPark“ gelernt. Das ist auch von „App“.

„App“ ist fast wie „Apple“, das muss ein sehr großes Unternehmen sein.

„App“ macht viel mit Elektronik. Ich lerne dann in circa 5 Jahren das nächste TAN-Verfahren und meine Frau gibt mir dann wieder die Überweisungen. Ich hoffe natürlich, dass das nächste Verfahren erst 2034 kommt. Oder noch später. Ich fand den „Deal“ gut für mich.

Dann hat meine Frau also meine Ordnungswidrigkeit vier Wochen zu spät bezahlt und *kurz* danach kam noch ein Bußgeldbescheid über nunmehr 48,50€, weil man ja innerhalb von 7 Tagen diese 20€ hätte bezahlen müssen.

Macht man das nicht, so ist die Verwarnung „unwirksam“. Das ist Behördendeutsch für „Du bist jetzt richtig am Arsch“.

Ich wusste aber nicht, ob ich jetzt noch die gesamten 48,50€ zusätzlich bezahlen soll oder nur die Differenz zur Originalstrafe von 28,50€.

Meine Frau wusste das auch nicht.

Das steht auch nicht in dem dreiseitigen Bußgeldbescheid. Unpraktisch. Eine vierte Seite wäre sinnvoll.

Anrufen, das geht nicht bei „Buße“, das ist wie im Himmel oder fast wie mit „Emma“. Nur, dass die von der Bußgeldstelle gar keine Telefonnummer mehr haben. Denen kann man nur schriftlich widersprechen, viel zu mühsam, finde ich. Und auch teurer für die Verwaltung, weil die ja lesen, verstehen, archivieren und antworten müssen. So ein Telefon aus der Antike kann billiger sein.

Also dachte ich, ich warte erstmal ab, man hat ja wieder eine Woche Zeit. Ärgern kann ich mich später auch noch.

Dann kam aber am *nächsten* Tag schon die „Rücknahme des Bußgeldbescheides“ per Post. Die wussten vielleicht auch nicht, was ich noch nachzahlen soll. Jedenfalls haben die von ‚Olaf seine Stadt‘ an meinen 20€ Ordnungsgeld *überhaupt* nichts „verdient“. Drei Schreiben kosten die große Stadt bestimmt deutlich mehr als 20€.

Strom, Papier, Druck, Porto, Arbeit.

Und dadurch war dann ‚mein Dopamin‘ wieder voll.

Fast.

Tabletten bekommst Du nicht für 20€ mit diesem Dopamingehalt.

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Diese Rudolf-Rechtsschutzversicherung hatte ich vor exakt 10 Jahren gekündigt, das hatten die auch bestätigt, die Einzugsermächtigung hatte ich explizit widerrufen.

Alle Belege archiviert die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, in farblich abgestimmten Ordnern.

Unglaublich, ihre Präzision.

Ich sortiere nicht einmal meine CDs. Ich kann das nicht, dieses „Ordentliche“. Ich kann leider nur Mathematik, aber keine richtige, deutsche „Ordnung“.

In Mathe bin ich irre pingelig.

Und die schicken ja immer Werbung in bunt bedruckten Umschlägen, diese Versicherungen. Die werfe ich alle ungeöffnet weg. Fast jeden Tag kommt so etwas.

Aber als da gestern das Rudolf-Versicherungsbriefchen lag, habe ich das einfach mal aus Langeweile aufgemacht.

Da war dann eine Beitragsrechnung drin. Die hatten nämlich 10 Jahre weiter brav abgebucht. Trotz bestätigter Kündigung. Fast 50€ jährlich.

Am Telefon wurden die etwas hektisch, die beiden Rudolfos. Lustig. Jedenfalls schreiben die jetzt bis Montag nochmal, das hatte ich denen auch vorsichtig bis dringend angeraten.

Zuerst wollten die mich „morgen zwischen 9 und 13 Uhr zurückrufen“.

Ich warte nicht 4 Stunden lang mit einem auf „Laut“ gestellten Mobilgerät auf einen Anruf von „Rudolf“.

„Rückruf bitte exakt um 11 Uhr“, habe ich denen gesagt. Und dann rufen die doch trotzdem um 9:30 Uhr an! Ich habe nicht abgenommen, ich habe ja „11 Uhr“ gesagt.

Mal sehen ob ich diese „Rechtsschutz“ gegen die Versicherung selbst einsetzen kann oder muss. Meine liebe Frau hat mit mir geschimpft:

„Du kannst doch nicht einfach Briefe von der Rudolf-Versicherung ungeöffnet wegwerfen, ganze 10 Jahre lang!“

„Liest Du die Werbung von Edeka oder wirfst Du die weg?“

„Nö, die werfe ich weg, ich kaufe da ja nicht.“

„Siehst Du? Edeka ist nämlich eine *Frau* und Du liest nicht, was die Dir schreibt. Und ich lese keine bunten Briefe von *Männern* wie Rudolf! Wir sind uns sehr ähnlich!“

–Ergebnisse:

„Emma“ hat die Lidl-Matratze zurück bekommen, natürlich im Emma-Karton, bin gespannt, ob die das merken, ich sage, die merken gar nichts.

Vorher haben die ja auch nichts gemerkt.

„Rudolf“ hat etwas mehr als 400€ zurückgeschickt, in drei Beträgen, aber wegen der Zinsen rufe ich noch mal an.

Dopamin kann man nicht genug haben.

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Ein kleines PS gegen zuviel „Fröhlichkeit“

SRDS, das ist keine neue Krankheit, das sieht leider unheilbar aus. Bis „es“ ihn selbst erwischt.

Sollten die politischen Außenbahnen in D mal lesen und darüber intensiv nachdenken. Das ist ja bei denen etwas schwierig, das mit dem Denken.

Er, der Zar, sieht schlecht aus, vielleicht hat die Rudolf-Versicherung seine Lebensversicherung gekündigt.

Oder er hat für eine Emma zuviel bezahlt. Der schläft bestimmt schlecht, egal auf welcher Matratze.

„Sudden Russian Death Syndrome“ bringt keinem Dopamin, aber Wikipedia listet alle Fälle.

https://en.wikipedia.org/wiki/Suspicious_deaths_of_notable_Russians_in_2022%E2%80%932024?wprov=sfla1

– „peace, tranquility and good will“

Die eheliche Ordnung

Die eheliche Ordnung

Nun, ich putze recht gern, ich möchte es sauber und gut duftend haben. Speziell im Bad-Bereich lehne ich alles ab, was „zitronig“ riecht, das ist furchtbar.

„Der General-Aloe Vera“ ist zum Beispiel zurückhaltend für die Nase, riecht angenehm und reinigt trotzdem gut. Naturbelassenen Essig und bestimmte Glasreiniger lehne ich ebenfalls nicht ab.

Das „Eheproblem“ geht hier im Hause auf die 90er Jahre zurück. Ich sollte die Zahncreme, damals noch in Aluminium-Tube, „sauber aufrollen“ und nicht „quetschen“. Ich bekam sogar einen Grundkurs der mittlerweile besten Ehefrau von allen, die ich je hatte.

Ich würde niemals von einem anderen Menschen erwarten, dass er eine gemeinsame Tube „quetscht“ wie ich es tat.

Nur mal so als Anmerkung.

Das „Quetschen“ von Zahnpastatuben war vor 35 Jahren gesellschaftlich nicht hoch angesehen, zugegeben. Durch den Einsatz von Kunststoffmaterialien ist das Thema aus der Presse und allen Diskussionen verschwunden. Ob meine Frau am Umstellungsprozeß mitgearbeitet hat, weiß ich nicht.

Am nächsten Tag habe ich damals zwei Tuben mit unseren Initialen beschriftet. Die hatten noch keine identischen Buchstaben.

Problem gelöst.

Auf die Putzmittel für das Bad komme ich zurück, hier geht es nicht „linear“ zu, wir sind ja nicht beim TV.

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Das erinnert mich nämlich gerade an ein Paar mit dem wir 25 Jahre sehr gut befreundet waren, leider kamen Sahra, Corona und der Putin dazwischen.

Er hat mich auf allen Kanälen geblockt nachdem ich es als „Quatsch“ bezeichnet hatte, als 100000 Russen an der Grenze standen und er meinte, dass die sich vor der bösen NATO schützen.

Leider fand er bei seiner Suche nach „Wahrheit“ immer mehr Gefallen an gewissen „Theorien“. Und das als gebildeter Mann!

Drei Sätze sagte ich, die beendeten 25 Jahre Freundschaft.

Andererseits kann ich selbst ebenso recht konsequent sein.

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Amüsant war es davor als wir nicht über Politik, zunehmend sein Thema, nicht mein Thema, sprachen.

Die beiden, er und sie, konnten sich in 30 Jahren nicht einigen, wie der Toaster neben der Küchenspüle stehen soll.

Er wollte ihn senkrecht zur Wand stehen haben, sie aber parallel. Nachdem sie darüber Argumente ausgetauscht hatten, es aber keinen Kompromiss gab, entschieden sie, dass jeder den Toaster so platzieren darf wie er/sie will, wenn er/sie die Küche betritt.

Also wurde der Toaster ständig bewegt und gedreht.

Der war von AEG.

Ich konnte das mehrfach beobachten, die machten das schon unbewusst. Bei nur 10 Toaster-Drehungen täglich und 350 Tagen jährlich -sie nahmen den Toaster nicht mit in den Urlaub- kam das Paar auf 105000 Toaster-Drehungen in 30 Jahren.

Ist so „Ehe“?

Ich hätte einen zweiten Toaster gekauft, nach der ersten Diskussion, aber er war auch sparsam.

Vielleicht lag das alles daran, dass er nach den Demonstrationen gegen die USA in den 60ern diese immer noch für alle Übel der Welt verantwortlich machte. Das hatte ich jahrelang nicht ernsthaft kommentiert, hätte das jedoch vielleicht tun sollen. Andererseits hätte das uns sicher früher zerrissen.

Toastbrot kommt aus Amerika.

Komisch, dass er das immer aß.

Es gibt ja auch Leute, die sich „Fuck The System“ auf den kahlrasierten Schädel tätowieren lassen, aber einen AMG-Mercedes mit 500PS fahren.

Egal.

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Zurück zu den Putzmitteln im Bad bei mir und der besten Ehefrau von allen, die ich je hatte.

Also ich will, dass die zwei Putzflaschen neben dem Mülleimer im Gästebad stehen, meine Frau aber, dass die in einer Schublade verschwinden. Mich erinnern die so ans Putzen, wenn sie sichtbar sind. Sehe ich die nicht, vergesse ich das.

Und ich putze nicht, weil etwas schmutzig ist, ich putze, weil ich gern putze.

Und natürlich lege ich „meine“ Mittel nicht wieder in „ihre“ Schublade.

Es geht darum, wer die Regeln macht und wer sie befolgen soll.

Oft ein Dilemma, auch für einen „General“.

Das soll jetzt nicht andeutungsweise als kriegerischer Akt verstanden werden!

Es gibt aber keinen Kompromiss zwischen drinnen und draußen.

Auch ich habe Regeln für meine Frau, die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, richtig:

  • Beim Aussteigen aus dem Auto nicht in oder gegen Lautsprecher treten.
  • Man parkt mit 5cm Abstand vom Bordstein und zerkratzt keine teuren Leichtmetallfelgen. Diese Regel folgt nur den schwachsinnigen Niederquerschnittsreifen.
  • Man muss ein großes Auto nicht in die kleinste Lücke quetschen, um 30 Schritte zum Supermarkt einzusparen.
  • Man fahre das Motoröl 20 Minuten warm bis auf 90 Grad bevor man auf der Autobahn Vollgas gibt.
  • Das Wort „Gebrauchsgegenstand“ ist verboten …. es handelt sich um ein weibliches Wort mit Auflehnungscharakter.

Das ist nichts, das ist gar nichts im Vergleich zu ihren Regeln!

Als letzten Samstag, als ich früh zu Bob aufbrach, ihre beste Freundin zu Besuch kommen sollte und General und Essig wieder „weg“ waren, da habe ich alle Putzmittel, die ich finden konnte, neben den Mülleimer ins Gästebad gestellt.

Alle.

Sie sagte kein einziges Wort.

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„peace, tranquility and good will“

Verwirrungen, Teil 2

Verwirrungen, Teil 2

Verwirrend war heute die vierte Querung einer Kreuzung. Die überschreite ich vom und auf dem Weg zum Stammparkplatz auf einer Halbinsel mit modernem Bau in altem Hafenschuppen jeden Tag durchschnittlich viermal.

Die „Anlage“ hat sehr gepflegte, moderne, strahlend weiße Kachelbereiche. Ich schätze Sauberkeit und Verlässlichkeit in diesem Bereich ganz besonders.

Gute Seife, festes Papier, saubere, große Spiegel, eine Bewegungsautomatik am Waschbecken, ein stets gut gefüllter Spender für Desinfektionsmittel, sogar Fußtasten für die Spülung in den Pissoirs gibt es. Müll nicht.

Wunderbar.

Das ist nur ein Extra zusätzlich zum kostenfreien Ganztagsparkplatz.

Nun ja, da steht zwar „2 Stunden mit Parkscheibe“, aber die vom Ordnungsamt kontrollieren dort nicht, das haben sie mir gesagt, also Ella vom Amt. Die kenne ich seit 20 Jahren, weil sie mich so oft, damals, aufgeschrieben hat.

Ich erkenne das an Ihrer „Mitarbeiternummer“ auf dem Ticket. Ich sehe mir auch fremde Tickets an, um zu wissen, ob sie unterwegs ist, die ist unheimlich nett, kann aber auch richtig streng werden, wenn man sie ärgert.

Ich habe sie nie geärgert!

Keine Kontrollen der Parkscheiben, es sei denn, es sind zuviele ‚Fremdparker‘ wie ich selbst dort, dann ruft die Verwaltung des Zweckbaus beim Ordnungsamt an und bittet um einen Kontrollgang …. aber die wiederum würden mir sagen, wenn sie demnächst ein Telefonat planen. Zumindest setze ich darauf.

Zusammenarbeit zahlt sich aus.

Dort parke ich schon seit Jahren den ganzen Tag, ohne Parkscheibe natürlich. Das kann oft preiswerter sein, wenn man doch „erwischt“ wird, weil dann nicht beweisbar ist, wie lange genau das Auto dort beim Erstkontakt mit der Kontrolleurin schon stand. Ein wichtiger Aspekt beim Regelbruch ist, die Folgen exakt durchzukalkulieren.

Es ist eine sehr angenehme Atmosphäre dort im modernen Gebäude mit schöner äußerer, alter „Hülle“ im Hafenbereich, also für mich.

Die Terrasse ist ein Wunder! Man sieht über die ganze Stadt. Leider dürfen dort nur regelmäßige Kachelabteilungsbesucher einmal hin, die sind da recht penibel mit der Terrasse und dem Glasaufbau. Nichts soll verschmutzt werden. Andererseits ist daher die Lage nahezu verschenkt, so, als würde man einer schönen Frau im Dunklen zuzwinkern.

Ob es denen von der Verwaltung, Herrn Dschieh, Miss Sunshine, Madame Normandie, Miss AboutYou, Miss Leroy und Lady Coffee (sie arbeitet nur nachmittags, die richtigen Namen kann ich mir nicht merken) auch ‚atmosphärisch gut“ mit mir geht, weiß ich nicht.

Mir kommen da berechtigte Zweifel, wenn aufgerissene Augenpaare des Morgens über den riesigen Rundunddochflach-Bildschirmen auftauchen.

Lange Wörter sind wie lange Songs von Dylan.

Die arbeiten sehr viel und manchmal lege ich ein internes Gelübde ab und spreche eine Woche lang meine sonst fast täglichen 100 Sekunden nicht vor. Leider müssen ja die stummen, einsamen Badsekunden ausgeglichen werden.

Die Kreuzung, die Verwirrung, richtig, habe die Zeit und die Gedanken wieder Kreise drehen lassen, es geht einfach nicht voran. Das ist hier eher ein langsamer Spaziergang um den Block und kein Wettrennen, damit müsst ihr zurechtkommen.

Also täglich viermal die Kreuzung! Dort werden nacheinander vier wenig befahrene Straßen mit Linksabbiegespuren freigeschaltet. Also dauert das für Fußgänger für eine Straßenquerung maximal 2 Minuten und 40 Sekunden. Das ist eine lange Zeit, im Durchschnitt könnten es fast 2 Minuten sein. Sagen wir grob, es ergäben sich rund 10 Minuten Fußgängerampelwartezeit für mich täglich.

Also grob 3600 Minuten oder 60 Stunden jährlich, in 10 Jahren wären das 600 Stunden Wartezeit bei unterschiedlichen Wetterlagen.

Nur an dieser einen Ampel!

Ja, man ist an der ‚frischen‘ Stadtluft, aber der Zeitverlust gleicht den Gewinn an Gesundheit nicht aus.

Ich rauche ja auch beim Warten auf Grün.

Also gehe ich da letztlich fast immer bei Rot über die Ampel, zumindest, wenn da keine Kinder zu sehen sind. Ich erzeuge also Lebenszeit!

Zeit ist unbezahlbar.

Leider stand nach meiner letzten Rotquerung direkt ein neutrales, dunkelblaues Fahrzeug neben der Ampel auf dem Bürgersteig, mit zweien, deren Abzeichen am Arm vom Ordnungsamt durch das Fenster gut sichtbar waren.

Dann muss man offensiv spielen und darf sich nicht verstecken! Also bevor die aussteigen!

„Hach, was machen Sie denn heute? Ich bin ja leider bei Rot über die Ampel gegangen, weil da kein Auto kam!“

„Ach, nein“, lächelten beide Ordnungsamtgeschlechter, „Sie hatten doch …. Grün! Wenn sie jetzt im Gehen am Handy bei Rot getippt hätten …. dann …. „.

Die kontrollierten also nur Autofahrer auf angelegte Sicherheitsgurte und ob sie an der Ampel am Mobiltelefon herumspielen …..

Ich hatte mit absoluter Sicherheit ein tiefes, dunkles Rot!

150 Meter weiter, hinter der Drehbrücke, wurden dann am Parkplatz die sündigen Fahrer herausgewunken. Vier Polizeibeamte standen da mit der roten Kelle. Ich wusste nicht, dass die vom Ordnungsamt mit der Polizei zusammenarbeiten, auch eine neue Information.

Die Polizisten habe ich dann erstmal gefragt, ob sie mich anhalten, wenn ich vom Parkplatz komme, denn ich habe keinen Fahrzeugschein dabei und würde im Kontrollfall bis zum Abend parken und warten bis sie weg sind, damit sie das nicht herausbekommen.

Da grinsten die und einer sagte:

„Nein, aber Sie wissen schon, dass Sie den mitführen müssen!“

„Ja, ich weiß, aber ich habe Angst, den Schein zu verlieren!“

Dann also zum Auto und -ich hatte eine Ahnung- auf dem Weg vom Parkplatz sehe ich die leuchtende rote Kelle mit den gemein lächelnden Beamten vor mir, halte und senke die Scheibe ab und sage nochmals „Guten Tag!“

„Allgemeine Verkehrskontrolle! Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!“

Luder in Uniform!

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„Verwirrungen Teil 1“, die halte ich zurück.

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„peace, tranquility and good will“

„Größe ist keine Frage der Länge“

„Größe ist keine Frage der Länge“

Kürzlich sagte eine junge Frau zu mir, dass sie ja „sehr klein“ sei. Ich widersprach erstens, weil 1.63 keineswegs als „klein“ zu bezeichnen sind und zweitens mit dem Satz „Größe ist keine Frage der Länge“.

Hier einige Frauen derselben „Länge“ von 1.63:

Elisabeth II., Britney Spears, Scarlett Johannson, Janet Jackson, Helen Mirren, Alanis Morissette, Pink, Tina Turner

In Deutschland sind knapp 11.000.000 Frauen „kleiner“ als 1.63 (lt Mikrozensus 2017).

Frauen, beliebige Auswahl von Daten:

Anne Will 1.69
Helene Fischer 1.58
Lorde 1.65
Billie Eilish 1.61
Christina Aguilera 1.58
Kylie Minogue 1.53
Reese Witherspoon 1.59
Madonna 1.58
Nicole Richie 1.55
Kim Kardashian 1.59
Eva Longoria 1.57
Salma Hayek 1.57
Lady Gaga 1.55
Ariana Grande 1.53
Ashley bzw Mary-Kate Olsen 1.55 bzw 1.57
Anna Kendrick 1.57
Zoe Kravitz 1.57
Eva Longoria 1.57
Shakira 1.57
Hillary Duff 1.57
Kristen Bell 1.55

„Die durchschnittliche Körpergröße von Frauen in Deutschland belief sich 2021 auf 165,8 cm …..“

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Männer, beliebige Auswahl von Daten:

Daniel Radcliffe 1.65
Tom Cruise 1.70
Nicolas Sarkozy 1.65
Elton John 1.72
Prince 1.58
Kevin Hart 1.63
Ben Stiller 1.70
Tom Schilling 1.70
Al Pacino 1.70
Ed Sheeran 1.73
Mark Wahlberg 1.73
Jeff Bezos 1.71
Jack Black 1.68
Bruno Mars 1.65
Humphrey Bogart 1.73
Bob Dylan 1.69
Joaquin Phoenix 1.73
Bryan Adams 1.72
Frankie Muniz 1.65
Macaulay Culkin 1.70
Elijah Wood 1.68
Helmut Schmidt 1.72
Giovanni Di Lorenzo

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Ein Ausflug, kurz nur:
Er, Di Lorenzo, stand kürzlich neben mir und ich schätze ihn sehr, …. aber hier nicht seine „Länge“. Sie findet sich nicht im Netz und ist unwichtig.

Interessant war, dass er von Helmut Schmidt mehrfach versehentlich in der Gegenwartsform sprach. Erstaunlich oder verständlich? Beides!

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Mittelwerte bei Männern in Deutschland 2021:

„Die durchschnittliche Körpergröße von Männern in Deutschland belief sich 2021 auf 178,9 cm und das mittlere Gewicht auf 85,8 kg“.

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Napoleon war mit 1.66 bis 1.69 (verschiedene Angaben) für die damalige Zeit nicht „besonders klein“, auch wenn nach ihm der sogenannte „Napoleon-Komplex“ benannt wurde.

Die Angaben für Wladimir Putin schwanken zwischen 1.63 und 1.70. Das liegt daran, dass er bei seiner Körpergröße nachgewiesenermaßen oft „schummelt“: Seine sogenannten „Aufzug-Schuhe“ lassen ihn bis zu 10cm größer erscheinen, zudem wird er kaum mit deutlich größeren Personen im Stehen gezeigt.

Man kann bei youtube auch nach „Putin high heels“ suchen, falls der Link hier nicht funktionieren sollte.

Auch Kim Jong-Un gehört übrigens in diese „Schummelecke“.

Die Größenunterschiede zwischen Xi und Putin auf Fotos variieren über die Jahre in recht auffälliger Weise.

Nicolas Sarkozy stellte sich lediglich auf Kisten oder auf seine Zehenspitzen, kein großer „Schummler“ war er in diesen Fällen.

Fotos können täuschen:

Christian Lindner (1.86), Robert Habeck (1.77) und Olaf Scholz (1.70) scheinen im Foto beispielsweise fast von gleicher „Länge“ zu sein. Der Fotograph meinte es gut mit dem Kanzler. 🙂

In „Casablanca“ trug Humphrey Bogart „platform-shoes“, um ihn größer als Ingrid Bergmann erscheinen zu lassen.

Auch Robert de Niro trug ähnliche, weil er in einem Film deutlich größer als Al Pacino wirken sollte.

Von Frauen habe ich übrigens bislang keine ‚echten‘ Schummeleien gefunden. Hohe Hacken zählen nicht, sie sind ja auf ehrliche Weise „hoch“.

Zugegeben, ich bin noch nie auf den Gedanken gekommen, dass eine Frau hohe Schuhe trägt, weil sie größer erscheinen will. Für hohe Schuhe haben Frauen nämlich andere Gründe.

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Eine „kleine“, willkürliche, männliche Auswahl als Ergänzungen:

Luke Modridge 1.89
Elon Musk 1.88
Björn Höcke 1.87
Nicolas Maduro 1.90
Idi Amin 1.93
Bashar al-Assad 1.89
Aleksandr Lukashenko 1.82
Donald Trump 1.90

Danke, Taylor Swift (1.80), für die nunmehr öffentliche Unterstützung von Kamala Harris (1.61) seit September 11, 2024.

„Größe ist keine Frage der Länge“.

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„peace, tranquility and good will“

Hundeverbot im Verwaltungsbereich ‚Marzistadt‘

Hundeverbot im Verwaltungsbereich ‚Marzistadt‘

Städtisches Merkblatt von ‚Marzistadt‘, Zitat, jedoch mit veränderten Ortsnamen:

„An besonders sensiblen Orten gilt ein weitergehendes „Mitnahmeverbot“ von Hunden. Hier sind Hunde tabu: Kinderspielplätze, Friedhöfe, Liegewiesen, Badeanstalten und die ‚Nougatter‘ Strände während der Badesaison (1. April bis 30. September), mit Ausnahme der Hundestrände (siehe umseitig). Auch in bestimmte Räumlichkeiten, wie Kirchen, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Theater oder Kinos dürfen Hunde nicht mitgenommen werden. Das Hundeverbot gilt natürlich nicht für
Behindertenbegleit- und Blindenhunde.“

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Sehr geehrte Damen und Herren,

heute bitte ich Sie lediglich um einige Informationen mit Begründungen, da ich die Situation des Verbots des Mitführens von Hunden im Verwaltungsbereich von ‚Marzistadt‘ nicht verstehe.

Als Bürger der Stadt darf ich mich als „Kunde“ in Ihrem Bereich verstehen.

Richtig?

Banken, Versicherungen, Geschäfte (solange keine Nahrung angeboten wird), Cafés und Restaurants gestatten das Mitführen von Hunden. Fast ausnahmslos gilt dies auch für Apotheken.

Erstens:
Inwiefern unterscheidet sich ein öffentliches Gebäude der Stadt im Verwaltungsbereich von einem öffentlich zugänglichen Geschäft? Weshalb gelten bei Ihnen andere Regeln als in Geschäften?

Zweitens:
Machen Sie ohne Begründung von Ihrem Hausrecht Gebrauch? Wenn es Gründe
für Ihre Vorschrift gibt, bitte ich um Klarstellung und Abgrenzung zur Situation in Geschäften.

Drittens:
Darf ich zur Anmeldung eines Hundes zur Hundesteuer selbigen mitführen?

Viertens:
Wo bieten Sie eine städtisch finanzierte Betreuung von Hunden während des Besuches der Verwaltung kostenfrei an?

Fünftens:
Seit wann besteht die Verbotsregel exakt und wo ist sie schriftlich niedergelegt?

Sechstens:
Wie viele Hunde sind mit Stand des heutigen Tages im Verwaltungsbereich ‚Marzistadt‘ angemeldet?

Siebtens:
Ist das Mitführen einer Katze im Verwaltungsbereich der Stadt in einem
Korb oder ähnlichem Behältnis gestattet?

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Zur Ausgangssituation:

An zwei Tagen in der letzten Woche wollte ich das Fundbüro aufsuchen, es war jedoch beide Male nicht besetzt. Beim dritten Versuch heute wurde ich wegen des mich begleitenden Hundes unfreundlich mit einem unvollständigen Satz abgewiesen.

„Guten Tag, ich möchte zum Fundbüro.“

„Nicht mit Hund!“

Ich empfehle Ihren MitarbeiterInnen ein Kärtchen mit dem Text „Guten Tag, es tut mir sehr leid, aber ….“ bereitzuhalten und es bei Bedarf abzulesen.

Ich hoffe beim vierten Versuch, das Fundbüro meiner Stadt -nunmehr belehrt und ohne den kleinen Hund- aufsuchen zu können.

(Edit: Auch der mittlerweile vierte Versuch war erfolglos. Das Fundbüro ist derzeit nicht besetzt. Beim fünften Versuch war eine erste Kontaktaufnahme lediglich telefonisch möglich. Ein Fortschritt, das ist anzuerkennen.)

Übrigens:
In Ihrer eigenen Informationsbroschüre ist nicht aufgeführt, dass auch im Verwaltungsbereich von ‚Marzistadt‘ ein Mitführverbot für Hunde gegeben ist.

Ein wenig mehr Präzision in Ihrer teuren Veröffentlichung auf festem Karton ist nicht nur wünschenswert, sondern unabdingbar. Dies gilt übrigens auch für die Korrektur sprachlicher Fehler im Text ihrer Veröffentlichung.

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Sie persönlich in der Stadtverwaltung und als Leser dieser Mail können ja nichts „dafür“. 🙂

Diese Regelung jedoch und auch die fehlende Information sind eine Zumutung für eine große Zahl ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Ich empfehle Ihnen, über die Regelung und deren Sinnhaftigkeit intensiv nachzudenken.

Wenn sich die Regelung auf als „gefährlich“ eingestufte Tiere beziehen würde, hätten Sie meine volle Unterstützung.

So aber nicht.

Eine Rückmeldung Ihrerseits erbitte ich innerhalb von 7 Tagen. Gern können Sie mein Schreiben an andere zuständige Stellen unserer Stadt weiterleiten.

(Edit: Die Frist ist mittlerweile abgelaufen, eine Antwort erhielt ich nicht.)

Herzlichen Dank für Ihre Antworten auf meine Fragen im Voraus.

MfG und einen sonnigen Tag.
Maddin61

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Ergänzung:
Wenn beispielsweise ein Bekleidungsgeschäft in ‚Marzistadt‘ von seinem Hausrecht Gebrauch machte und ein Hundeverbot einführe (kein einziges tut es!), so hätte ich als Kunde die Möglichkeit, ein anderes Geschäft
aufzusuchen, das dies nicht tut.

Wenn alle Bekleidungsgeschäfte in ‚Marzistadt‘ ein Verbot erlassen würden, so könnte ich im Internet die gewünschte Ware bestellen. Das wäre sicher von Nachteil für die bereits sehr prekäre Situation in der Innenstadt.

Diese Ausweichmöglichkeiten habe ich in Ihrem Bereich nicht, was die Fragwürdigkeit Ihrer Regelung nochmals verdeutlicht und für Ihre ‚Kunden‘ mit einem erhöhten Aufwand und uU Kosten für eine Hundebetreuung verbunden ist. Abgesehen von den Wartezeiten dauert ein Termin bei Ihnen nur in Ausnahmefällen länger als 10 Minuten.

Das Halten von Hunden ist nicht verboten, im Gegenteil erzielen Sie durch die Hundehaltung ihrer Bürgerinnen und Bürger Einnahmen für den städtischen Haushalt, die lediglich historisch zu begründen sind.

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„peace, tranquility and good will“

In Ermangelung eines Musikgeschmackes

In Ermangelung eines Musikgeschmackes

Nun, ich wurde kürzlich bei Facebook nach meinem „Musikgeschmack“ gefragt.

Aufgrund der Fülle kann ich darauf keine Antwort geben, mein „Musikgeschmack“ erstreckt sich über die letzten 100 Jahre, von The Carter Family, Jimmie Rodgers und Al Jolson bis zur genialen 2024er Musik von „Jana“, die aber noch kein Lied veröffentlicht hat. 🙂

Bis auf die 80er findet sich nämlich fast überall Interessantes.

Das mit den 80ern ist nur ein Seitenhieb für diejenigen, die in den 80ern 13 oder 15 waren und immer noch denken, es sei eine gute Zeit für Musik gewesen. Sie war es nicht. Und viele bleiben bei der Musik aus ihrer Jugend, weil sie sich dadurch an diese erinnern oder das Interesse an Neuem mit 20 verlieren. So setzt das musikalische „Altern“ recht früh ein. Oft fehlt es auch an Zeit für neue Musik, wenn das Berufsleben beginnt.

„Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten, muss man in Bewegung bleiben.“

Das ist von Albert Einstein, der spielte ja Geige. Und das gilt auch für das Hören von Musik. Das „Muss“ könnte man durch ein musikalisches „Soll“ ersetzen. Aber Albert war ein Stein, der ließ sich nicht formen.

Männer tendieren beim Musikgeschmack entweder zu „höre keine Musik mehr“ oder zum „Spezialistentum“. So wie bei Autos: Entweder sie haben keines oder etwas sehr Spezielles mit vielen Pferden ist ihr Traum.

Bei Frauen soll ein Auto meistens praktisch aber auch „schön“ sein. Alles Vorurteile, mag sein. Fragt man, welches Auto eine andere Person fährt, so ist die häufigste weibliche Antwort:

„Ein schwarzes!“

Bei bevorzugter Musik kommt oft ein „Alles!“ bei Frauen. Sammlerinnen sind sie seltener als Männer. Jedenfalls bei Tönen. Sie sammeln körpernäher, oft Schuhe.

Mit „alles“ ist als Antwort wenig anzufangen. „Alles“ ist eine Variante von „Nichts“.

Wenn man „alles“ hört, kann man dann von einem „Geschmack“ sprechen?

Ich höre alles.
Ich habe keinen Geschmack.
Ich weiß nur, was gut für mich ist.
Und das ist nur das Beste aus jeder Richtung. 🙂

Bob Dylan ist zum Beispiel richtig „gut“, seit deutlich mehr als 50 Jahren schon. Also bei mir. Er ist 83 und immer da.

Ein „Weltmeister“, ein „Begleiter“.

Über Selbstverständlichkeiten schreibt man nicht. Die beste Platte aller Zeiten ist von ihm, ich kann mich nur nicht entscheiden, welche das ist. „BOTT“ von 1974 oder „Blonde On Blonde“ von 1966 oder doch „TOOM“, die ‚kürzlich‘, also 1997, erschien?

Es sind zu viele Großtaten.

Im letzten Urlaub haben wir in diesem französischen Leihfahrzeug in Andalusien fast ausschließlich über das Mobiltelefon der besten Ehefrau von allen, die ich je hatte, und ihre Freundin Miss Spotify Daliah Lavi gehört. Drei Frauen im Auto, das ist im spanischen Frühsommer unschlagbar.

Sie, die Miss und Daliah.

Ich habe mit meinem Handy noch keine Musik gehört, mich interessiert es auch nicht, das Handy über Bluetooth im Auto zu verbinden. Ich kann das nicht mal mit dieser Box im Wohnzimmer. Ich habe es auch noch nicht versucht. Kopfhörer benutze ich an dem Mobilteil auch nicht. Ich mag keine Stecker im Ohr und ich will die Welt um mich herum hören. Zum Abschotten reichen mir ein Sitzplatz in einem Cafe und ein Buch. Man muss ja nicht darin lesen, daß Halten reicht.

Ein mobiles Telefon ist zum Schreiben, zum Einkaufen und zum Lesen da. Man kann auch mal ein Foto machen. Gespielt habe ich damit auch noch nicht.

In den 80ern habe ich an einem Apple MacIntosh „Tetris“ gespielt. Ich hatte recht viele Punkte. Da war der Bildschirm sehr klein und in Schwarz-Weiß. Danach brauchte ich bis heute keine digitalen Spiele mehr. Es gibt ja Karten, Spielsteine und Murmeln. Die MacIntosh Festplatte fasste übrigens 20 Megabyte, da war aber eine Menge drauf.

Da wäre heute nur Platz für die Hälfte von „Flowers“ von Miley Cyrus, also als wave-Datei.

Und Anfang der 70er war zunächst auch Albert Hammond ein Held. Der reiste mit der Gitarre und sehr wenig Gepäck durch Europa, er trug Jeans, ein Jeanshemd und eine Jeansjacke. In seiner Tasche war dasselbe nochmal. Er ließ das im Hotel waschen, er konnte sich nämlich wegen „It Never Rains In California“ schon ein Hotelzimmer leisten. Bei meiner Oma hatte ich es in der BILD-Zeitung gelesen. Er war in der Schaubude im NDR aufgetreten. Im Jeanslook, klar.

„It Never Rains In California“ von 1972 und „The Free Electric Band“ von 1973 klingen heute noch toll. Die Langspielplatten, nicht nur die beiden Lieder.

Jedenfalls für meine Ohren.

Sein Konkurrent war Gilbert O’Sullivan, der verkaufte Anfang der 70er auch bis zu 10 Millionen von seinen Schallpatten!

„I’m A Writer, Not A Fighter“ ist ein gutes Beispiel. „Get Down“ kennt eigentlich jeder.

Aber 1974 veröffentlichte er auf „A Stranger In My Own Backyard“ das Lied „A Woman’s Place“ (…. is in the home). Rückblickend hat das Lied quasi seine Karriere beendet. Nur in Japan hielt er seinen Status. Ob das mehr über Japan als über Gilbert sagt, vermag ich nicht zu beurteilen.

Und man sollte die Erstveröffentlichungen suchen, nicht diese „Remasters“, die sind alle für Mobilhörer komprimiert worden und deutlich zu laut.

Fast wäre es Randy Newman später nach „Short People“ (… got no reason to live) in den USA auch so wie Gilbert gegangen. Aber dass das Satire war, hatten dann doch genug Menschen verstanden.

Und Elton John!

Großartige Platten hat er bis 1975 gemacht! Auch später gab es noch Highlights, nicht viele, zugegeben, aber nie wieder in der Qualität und Konstanz der frühen 70er. Das kann man auch nicht erwarten.

Bei Van Morrison ist es auch nicht wesentlich anders. „Astral Weeks“ bleibt unübertroffen. Eine Inselplatte, die niemals alt wird.

Zwei Elton-John-Veröffentlichungen jährlich in großer Qualität bis 1975, besonders bei „Elton John“, „11-17-70“ (live), „Tumbleweed Connection“, „Honky Chateau“, „Captain Fantastic“ und „GYBR“, auch wenn die letzte als Doppel-LP eine Platte zu lang geriet und ich nur insgesamt 6 Stück erwähnen will.

Und Cat Stevens, den eher die Damen liebten, auch nur bis 1975. Er sah ja auch besser aus als alle anderen.

Vor Albert, Gilbert, Elton und Cat waren „The Beatles“ meine Helden, die Stones kamen erst parallel mit Albert und Gilbert. Mit 13 oder 14 fing man meist ja erst an, sich mit Musik zu beschäftigen. Ohne Plattenspieler gab es ja nur das Radio in der alten Musiktruhe aus den 50ern. Aber die hatte einen sagenhaften Klang mit ihren Breitbandlautsprechern. Der Plattenspieler ging nicht mehr, ein ‚Perpetuum Ebner‘ war das, ein PE.

„Der Club“, „Musik für junge Leute“, das waren meine Sendungen. Die dritte, immer spät abends, fällt mir gerade nicht ein.

Selten habe ich eine verpasst. Am besten waren damals die Sendungen von Peter Urban und Klaus Wellershaus. Peter Urbans Doktorarbeit ist auch sehr lesenswert, im Fischer-Verlag erschienen, aber nur noch im Antiquariat zu finden. Günter Fink dagegen hat mich oft genervt, auch Wolf-Dieter Stubel, die blieben beide der Hitparade zu stark verhaftet. Bei denen gab es nicht viel „Spezielles“. Vor allem aber nur schon Bekanntes.

Schlager habe ich leider verachtet, die nannte ich damals schon „Funktionsmusik“ aber bei Daliah Lavi habe ich eine Ausnahme gemacht. Ich würde sie auch heute nicht unter „Schlager“ einsortieren, sondern unter „Chansons auf Deutsch“.

Weil sie so gut aussah geht das nicht anders.

Nach dem Urlaub im Frühjahr habe ich mir alte Schallplatten von ihr besorgt, nicht einfach zu finden in sehr gutem Zustand. Und viele CDs, bei denen ist es wiederum schwer, die klanglich guten Erstausgaben zu finden. Die, die sich „remastered“ nennen, klingen entsetzlich. Immer dasselbe.

Aber die Zeiten sind ja teilweise auch so, warum sollten Klänge dahinter zurückstehen?

„Der einzige Weg, Gesundheit zu erhalten, ist zu essen, was Du nicht willst, zu trinken, was Du nicht magst und zu tun, was Du eher nicht tun würdest.“

Musik hat Mark Twain hier nicht erwähnt, aber was ich nicht mag, das höre ich auch nicht zweimal an. Manchmal ist das ein Fehler, weil es oft Musik gibt, die mit mehrmaligem Hören erst ‚wächst‘. Man kann jedoch nicht oft Musik hören, die einem nicht gefällt und auf den Faktor „Zeit“ setzen. Und das, obwohl mir kürzlich ein alter Freund schrieb, dass „Zeit nur eine Illusion“ sei.

„We often feel sad in the presence of music without words; and often more than that in the presence of music without music. All of us contain Music & Truth, but most of us can’t get it out“. – Mark Twain

Und Albert, Gilbert, Elton und Cat habe ich nur als erste erwähnt, weil man für Van The Man, Bruuuuce und Johnny Cash kaum Widerspruch bekommt.

Eher für das Leichtgewichtigere von Albert, Gilbert und Daliah.

Dann mal los. 🙂

„It’s Too Late To Stop Now„.

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„peace, tranquility and good will“