









Aller Anfang ist schwer
Der Tag nach Neujahr schlägt manchmal ohne Gnade zu.
Wer sagte nochmal ursprünglich, dass ’nichts schwerer zu ertragen sei als eine Reihe von guten Tagen‘?
Genau. Der.
Ob nun die Tage „zwischen den Jahren“ wirklich bei jedem „gute“ Tage sind, das weiß ich nicht.
Silvester ist für mich der nervigste Tag des Jahres, nicht nur weil ich einen großen Teil des Tages in einem Bad ohne Fenster verbringe. Nicht allein, ich bin da mit dem kleinen schwarzen Hund, also mit einem mit vier Beinen, …. nicht mit dem aus dem kleinen Buch.
Außerdem sind die Erwartungen an Silvester stets zu hoch, die Enttäuschung trotz netter Veranstaltung meistens vorprogrammiert.
„Erwartungen“ sind nämlich der Vorhof der Hölle, nur ohne die Hitze. Die haben mich schon eigentlich gute Konzerte gekostet, weil ich sehr gute erwartet hatte.
Im TV ein beliebtes Phänomen.
Einen Film auf den man sich gefreut hat, findet man vor dem Sehen oft besser als danach.
Am zweiten Januar habe ich dann gedacht „ich fahre doch nicht über einen Bordstein“ als es kurz einen Hopser beim Ausparken gab.
Der ist ja nicht neu da, der Bordstein, der hat schon zweimal Abitur gemacht.
Vorher hatte ich zuhause nach der Pfeife gesucht, der alten, konnte sie einfach nicht finden.
Das passiert öfter, im Blumentopf vor dem Café, im Theater an der Kasse, im Plattenladen. Aber nie ist die „weg“. Niemand nimmt eine gebrauchte Pfeife mit!
Erst also Pfeife weg, dann der Bordstein und dann habe ich bei Lidl noch ein 29,99€-Ticket um 10:45 für die fehlende Parkscheibe kassiert. Ich war nur 5 Minuten „drin“.
Auf dem Bon steht 10:44.
Danke, „fairparken“.
2025 ist also noch nicht „nett“ zu mir gewesen, auch gestern bei den 1000km auf der Autobahn nicht:
Schneesturm, Glatteis, stundenlange Vollsperrung in der Nacht, das hat das Jahr jetzt zusätzlich schon auf der Minus-Seite.
Dieses „2025“ muss sich jetzt ganz schön ins Zeug legen, wenn es da wieder rauskrabbeln will. Wäre ich ein Jahr, hätte ich jetzt schon Sorgenfalten auf der Stirn.
„Es kann ja nur besser werden“.
Eben.
Und es wurde es!
Die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, hat nämlich meine Pfeife mit einem fetten Kratzer an der Seite auf dem Parkplatz gefunden.
Es war kein 2025er Bordstein über den ich fuhr, es war meine 1985er Pfeife!
Und trotz der 1,6 Tonnen ist die nicht kaputt.
Etwas „Schaftöl“ aus dem Waffenladen und man sieht es kaum noch. Das ist das beste Öl für altes Holz. Auch bei Zargen von Dual, aber das am Rande.
Danke, 2025.
Alles wird gut.
–
- „Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.“
- – … nicht Tucholsky, sondern Goethe, 1815

Frau „fairparken“ hat nach Vorlage des Kassenbons die Strafe storniert.
2025 wird *super*.
Das geht mit jedem Kennzeichen mindestens einmal. Man muss überlegen, dass zwei Vertragsstrafen teurer sind als eine Umschreibung auf die Gattin plus neues Kennzeichen.
Für richtig Vergessliche ohne elektronische Parkscheibe also als kleiner Tipp:
Immer die Lücken in der Deckung suchen.
Wie beim Boxen. 🙂
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Die Fa. „fairparken“ hat mich auch mal geärgert. So sehr, dass ich das auch giftig in einem Beitrag verewigte.
https://tarzanberlin.wordpress.com/2019/12/24/letzte-weihnachtsgruesse-ein-tag-im-supermarkt/
Egal, willkommen 2025. Alles wird gut!
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Ach, das sollte auf Deine Seite.
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