Autobahnimpressionen

Autobahnimpressionen

Auf dem Weg über Magdeburg, Leipzig, Nürnberg, München und Tegernsee weiter an den großen See in Italien hasten sie vorbei mit ihren rasenden, rollenden, meist gemieteten Schrankwänden.

Was die Dinger wohl schlucken mögen?

Unverständlich, ebenso wie die die Autobahn mit 160 bis 170 rockenden Kastenwagen.


Die sollte man bei 120 abregeln, diese Geschosse auf 4 Rädern.

Die sind gefährlich wie motorgetriebene Radler mit fast 40km/h am Kreisverkehr.

Manche sollen gar ‚frisiert‘ sein.

Und ein 130er Limit für alle würde mich auch nicht stören.

Auf der Autobahn, nicht im Kreisverkehr.

–

Wir -Hund rechts, Fahrer links- rollen gemütlich, mal im Dunklen, mal durch die zahlreichen Baustellen, mit viereinhalb Litern Diesel im Schnitt.

Auch in den Alpen.

Zusätzlich zum Komfort -ohne zu behindern, ja, das geht- spart man heute damit gegenüber einem Hastenden volle 100€ im Urlaub ein.

Für dieselbe Strecke.

Vier Nächte auf Hin- und Rückweg auf Matratze mit heimischem Bettzeug kosten gar nichts.

Dabei -zugegeben- bin ich nur zu faul zum Planen und Suchen und weigere mich zusätzlich 35€ für das Schlafen des Hundes pro Nacht zu löhnen.

-BTW, auch eine Hundepension kostet pro Tag so viel. 10 Tage 385€. Ja, jeder Tag zählt voll –

Fährt man „zügig“ mit je einer Nacht im Hotel, ist der Preis „Stress“.

Früher fuhr ich ‚durch‘ bis Florenz.

Musste das sein? Nein.

Die Dusche kostet 4€ an der Autobahn für LKW-Fahrer. Und mich. Empfehlenswert.

Mit Fön.

Und picobello da, sonst kommen die nicht wieder, die ‚Könige der Straße‘ mit den 40-Tonnern.


Gemütlich. So geht das.


Nur der fette Ford Ranger in bösem Design wollte auf dreispuriger, leerer Strecke prüfen, wann mein Kombi vor ihm zum TÜV muss.

Direkt an der Stoßstange.

Das Kennzeichen, ehem, nun, anders als der Fahrer:

‚ROS A 666‘

Die teuflische Zahl aber mit ‚Rosa‘.

„Rosa“, nein, hach, wie schön, wenn man kurz tippt und der Teufel hinten „parkt“ im Rückspiegel.

Er wagte nicht, in meine Rastplatzaugen zu sehen. Später. 3min.

Die waren ’nicholson-sch‘!

Kennzeichen?

A

‚HO SE 26‚ kann ich, auch wegen der männlichen „Bauchweitengröße“ ebenso wenig empfehlen.

Die Fahrerin auf dem Autohof war schlank, vielleicht der Wagen des Vaters.

Ich vergesse meine Maße auch gern.

B

‚OD IQ 98‚ würde ich jetzt auch nicht unbedingt nehmen, der war Nachbar von ‚Hose‘.

‚IQ 100‘ ist ja der gewählte Mittelwert der angenommenen Normalverteilung.

Um 66% aller Menschen haben einen IQ zwischen 85 und 115. Das ist dem ‚Sigma‘ geschuldet.

Nein, nicht Sigmar Gabriel.

‚IQ 228‘ will aber auch nicht auf dem Kennzeichen haben. Das ist einer der höchsten je gemessenen Intelligenzquotienten.

Marilyn Vos Savant.

Eine Frau!

Ab IQ 160 ist das schwer messbar, es fehlen die Vergleichsprobanden.

C

‚TO DO 6‚, der hat mich langsam überholt.

Das macht Sinn, ein ‚To Do‘ muss vor Dir liegen, immer.

Am Comic-Museum, am Dinosaurier-Park und am Petersberg bin ich durchgerauscht.

Falls Ihr etwas für die ‚To Do‘-Liste suchen solltet.

Man kann aber auch am Wasser sitzen.


‚Hund‘

Der Hund schläft 1300km.

Dazwischen Wasser, Wasser, Wasser und laktosefreier Joghurt gegen die Hitze. Plus Stöckchen nachts am Tegernsee.

Die Hunde dürfen jetzt seit kurzer Zeit zu IKEA. Einfach so, wie in anderen Möbelhäusern.

Die wurden nämlich bislang da nicht geduzt. Die waren verboten.

Aber das große IKEA hat einen neuen Boss. Und der Boss hat einen Hund. Und deshalb dürfen jetzt tausende von fremden Hunden auch rein.

Wegen eines einzigen anderen Hundes.

Jeder kann etwas verändern, wenn es ein Hund kann.

–

Der Text hieß eigentlich ‚Meine Apotheke‘.

Aber dann ist wieder etwas dazwischengekommen und es liest sich wie drei Tage Autobahn mit 100 bis 120.

Morgen.

‚Apotheke‘.

–

Damit hier noch ‚Geist‘ einzieht, zwei Zitate von Marilyn Vos Savant:

‚Success is achieved by developing our strengths, not by eliminating our weaknesses.‘


‚Being defeated is often a temporary condition. Giving up is what makes it permanent.‘

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„Time is an ocean – but it ends at the shore“

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