

















Zwei kleine Tassen – Sommer 2016
Aus dem Leben gegriffen, eine Kleinigkeit.
Da wollte ich meine Tochter (10yrs) vom Gymnasium abholen, aber sie sagte, lang ist es her:
„Nein, Papa, wir treffen uns bei Bäckerei Junge.“
Das war 200m entfernt, in der Einkaufsstraße.
Klar, „Abholen am Tor“, das war … Grundschule.
Beim Bäcker am Tresen:
„Wieviele Teile darf ich mir aussuchen?“
„Mach mal. Zwei oder drei, ich esse den Rest.“
Sie bestellte ein Schokocroissant, ein Schoko-Franzbrötchen und einen Hanseaten.
Mister Junge:
„Auf wieviele Teller darf ich das verteilen?“
Sie:
„Das Franzbrötchen auf den einen und den Rest auf den anderen Teller, bitte.“
Mister Junge:
„Darf es noch etwas zu trinken dazu sein?“
Ich:
„Danke, vielleicht danach.“
Wir drehten eben ab mit den Tellern in den Händen, da drehte sich das Kind nochmal um:
„Ach, wir hätten gern noch zwei kleine Tassen. Ich habe meinen eigenen Tee dabei.“
…. und problemlos wurden uns zwei leere Tassen über den Tresen ereicht.
Sie lächelte, als sie die Tassen und Teller auf dem Ecktisch verteilte und ihren honiggesüßten Hustentee in die kleinen Junge-Tassen goss.
„Ich trinke nicht so gern aus dem Becher von der Thermoskanne.“
–
„peace, tranquility and good will“