
„Do jit et nix ze kriische“
…. so waren jedenfalls Adenauers letzte Worte.
„Wie waren die Einnahmen heute im Madison Square Garden?“ fragte hingegen Phineas Taylor vor seinem letzten Atemzug.
„Wer ist da? Wer ist da?“ ist von Billy The Kid überliefert. „Ich wünschte, ich hätte die Zeit für wenigstens einen weiteren Teller Chili“, so Kit Carson.
„Schade, schade, zu spät!“, sagte Beethoven, weil er die letzte Lieferung Wein nicht mehr genießen konnte. Johannes Brahms war da glücklicher als er „O, das schmeckt gut. Danke!“ zu seiner Krankenschwester sagte, die ihm ein Glas Wein gegeben hatte und verschied. Also er. Tschechow kam nicht mehr zum Trinken „Ich habe so lange keinen Champagner mehr getrunken.“
Oscar Wilde blieb auch am Ende bei Fragen des Stils: „Meine Tapete und ich kämpfen ein Todesduell. Entweder sie muss gehen oder ich.“
Langeweile wird von einigen anderen beklagt.
Feynman, Richard, der große Physiker, sagte „Mir würde es gar nicht gefallen, zweimal zu sterben. Es ist so langweilig.“ Ebenso erging es Churchill: „Alles langweilt mich.“
Einsteins letzte Worte auf Deutsch konnte die ihn pflegende amerikanische Krankenschwester leider nicht verstehen.
Unter Königen und Königinnen bleibt man auch zum Schluß adelig: „Kleiner Mann, kleiner Mann, das Wort »müssen« ziemt sich nicht, wenn man mit Fürsten spricht.“ Das sagte Elisabeth I. zu Robert Cecil, nachdem er zu ihr sagte, sie müsse sich nun ins Bett begeben. Karl II. von England dachte zuletzt an seine Mätresse „Lass die arme Nelly nicht verhungern.“
Goethe ist ein schwieriger Fall, die Quellen widersprechen sich teilweise.
„Macht doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkomme.“ Oder nur „Mehr Licht!“ … das weiß man nicht. In seiner Heimatstadt Frankfurt erzählt man sich jedoch, dass Goethe eigentlich sagen wollte: „Mer lischt hier so schlescht.“ Das kann man für einen Hochdeutschen als „Man liegt hier so schlecht“ deuten.
Große und kleine Worte von Hinrichtungen.
Marie Antoinette zu ihrem Henker, dem sie auf den Fuß getreten hatte: „Mein Herr, ich bitte Sie um Verzeihung, ich tat es nicht mit Absicht.“
„Danke, mein Herr!“ sprach Robespierre vor seiner Guillotinierung ein Jahr später nachdem man ihm ein Tuch reichte, um das Blut aus seiner Schusswunde am Kiefer aufzufangen. Kurios ist das deshalb, weil man während der Revolution „Bürger“ sagte und nicht „Herr“.
Mata Hari ließ sich vom Offizier des Exekutionskommandos einen Spiegel reichen, puderte sich und sagte höflich die letzten Worte: „Danke, Monsieur.“
„Störe meine Kreise nicht!“
Das soll Archimedes einem römischen Soldaten zugeraunt haben, als der ihn bei der Eroberung von Syrakus in einem Garten entdeckte und erstach. Archimedes grübelte gerade über geometrischen Figuren, die er in den Sand gezeichnet hatte.
Auch ärgerlich klingende Abschiedworte sind verbürgt.
„Laßt mich in Ruhe!“ – Bertolt Brecht
„Pfui Teufel!“ – Karl Kraus
„Scheiße auf die ganze Gesellschaft. Scheiße auf alles, was unwichtig ist.“ – Jean Miró
Bewusst Versöhnliches und Schönes ist eher selten
„Du bist wunderbar“, so Arthur Conan Doyle zu seiner Frau Jean.
Steve Jobs: „Oh wow. Oh wow. Oh wow.“