Achtsamkeit

*Achtsamkeit*

Dieses Wort begegnet uns in diesen im Positiven wie im Negativen vom Gefühl bestimmten Zeiten immer öfter.

Achtsamkeit. Bewusst leben. Genießen. Platz lassen. Sich spüren. Sehen. Hören. Riechen. Schmecken.

Kennt man ja.

Wenn jemand davon spricht, dann blicken die immer sehr ernst und etwas starr. Sieht selten entspannt aus, wirkt eher wie eine Steuererhöhung.

Ich nenne das ja einfach so:
Essen. Trinken. Rauchen. Gucken. Zuhören. Quatschen. Das war jetzt so eine erste Auswahl ohne Provokationen.

Nur im Auto bitte all das … nicht.

Da ist „Achtsamkeit“ out. Da gibt es Navigationsgeräte und das Auto soll automatisch die Spur halten, bremsen und schauen ob da einer nebenan rollt.

Warum? Damit man die dunkle Schokolade mit allen Sinnen am Steuer genießen kann? Oder damit man wegen der Langeweile den Twitteracount von Donald Trump auf neue Überraschungen checken kann? Nicht verstanden.

Achtsamkeit geht nämlich auch im Auto bei schöner Musik und Konzentration auf Straße und Verkehr. Das kann man auch entspannt und bewusst genießen solange da nicht zu viele rasante Spinner unterwegs sind. Mit 6 Zylindern ist das noch besser.

Die Kurven, die Landschaft, das Brummen der Maschine, der leichte Luftzug am Spalt des offenen Fensters, wunderbar.

*Das* hier ist irgendwie anders. So wie Landstraße ohne Gegenverkehr, aber mit mehr Haaren.

„AMSR“ statt Auto:

 

 

Ich verstehe das nicht.

2600000 Menschen haben sich das angeschaut. Und Haare 36 Minuten lang kämmen muss nervig sein. Schon beim Zusehen!

Hat das mit Achtsamkeit zu tun?
Was soll das, bitte?

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