Madagaskar oder Fehmarn

*Madagaskar oder Fehmarn*

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Ich frage mich ja manchmal, warum die Zeit mit den Jahren immer schneller zu vergehen scheint.

Schon wieder Weihnachten?
Habe doch den Streusand „neulich“ erst zurückgestellt!

Udo Jürgens starb vor zwei Jahren?
War das nicht letztes Jahr?
Freddy Mercury starb vor mehr als 25 Jahren, John Lennon vor 36?

Eine Zeitreise mit hohen Geschwindigkeiten ist das.

Die Sommerferien waren früher unfassbar lang und das sind nur sechs Wochen gewesen! Oder Urlaub! Die erste Woche ist ewig lang, weil alles neu ist und die zweite so kurz!

Die Frage ist, was man gegen den zu schnellen Verlauf der Zeit tun kann, man bekommt ja keinen Nachschlag.

Noch mehr Eile, um noch mehr in weniger Zeit zu erledigen, das kann die Lösung nicht sein, weil dann ja noch weniger Zeit zum Herumsitzen bliebe.

„Man sollte einfach öfter am Meer sitzen“.

Das ist vermutlich die Variante, die die Zeit wirklich strecken kann. Das geht aber nur solange man dort sitzt! Wenn man das wochenlang tut, ist die Zeit hinterher wieder schnell vergangen, weil man wenig erlebt hat und nur herumsitzt.

Es ist eben …. schwierig.

„Zeit?“, das ist eine Frage, die man irgendwie zu selten mit einem „Ja“ beantworten kann.
Und Madagaskar wäre wirklich toll, aber spontan ein Stück Kuchen auf Fehmarn, das reicht heute vielleicht auch.

Einen Baum habe ich nämlich schon. Es war der hässlichste und krummste von allen, aber er hat zwei Spitzen!

Und die Kurze hat gesagt:
„Der braucht auch ein Zuhause!“

Das ging mir dann auch wieder zu schnell.

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