Beleidigendes

*Beleidigendes*

Wir sind alle schon einmal angepöbelt oder angemotzt worden. Auch Beleidigungen kennt ja jeder nicht nur vom Autofahren.

Es gibt auch Dinge, die man als Beleidigung empfindet, obwohl mancher das gar nicht so meint, wie der Hörer es hört.

„Du hast mich beleidigt“, das ist auch so ein moderner Satz, viele sind heute so schnell gefühlsmäßig angegriffen und nehmen eine wehrsame Haltung ein.

Bei mir verfängt da „Oberlehrer“ sofort, da werde ich sauer, obwohl das von Zeit zu Zeit sogar berechtigt ist, mich derart zu beleidigen.

Aber doch nicht *so*!

„Lehrkörper“, wenn das früher jemand sagte, dann schwoll mir der Kamm und ich fragte, ob ich dann auch das üble Wort „Schülermaterial“ verwenden soll.

Ich bin sehr sensibel, glaube ich.

Ich rege mich auch gern auf.

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Aber das Schlimmste, was man jemandem, speziell Frauen, sagen kann, das klingt nicht böse, das hat eher Tradition. Es ist auch nicht aggressiv, zumindest nicht auf den ersten Blick.

Und wenn man dabei ganz harmlos lächelt, dann hilft das überhaupt nicht, weil sie sofort gedanklich abgewandert ist und sich fragt, ob da etwas dran ist.

„Sie“, das sind alle Frauen und keine will es hören.

Nicht einmal, wenn etwas Wahrheit darin steckt.

Ihr wisst ja, welche Beleidigung ich meine, die schwerste und schlimmste von allen?

Nein?

„Du bist genau wie Deine Mutter.“

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