Aus organisatorischen Gründen unterbreche ich meine Fastenzeit, um kurz Stellungnahmen abzufragen.
Der letzte Teil ist rein privat mit Inhalt gefüllt worden und muss nicht gelesen werden.
Er wird hier lediglich aus Gründen der Vollständigkeit gepostet.
Abstract:
„Flache Hierarchie“
„Feedbackkultur“
„Leitideen im Unternehmen“
„Weiterentwicklung“
„Corporate Identity“
„Self-Management“
„valueing-all-people“
… wichtige Begriffe unserer Zeit, die im häuslichen Bereich oft zu kurz kommen und daher insbesondere der jungen Generation den Einstieg ins Arbeitsleben erschweren.
Wir haben im Rahmen eines innerfamilären Projekttages in einem sehr kleinen Team ein neues “ DFDW-Konzept“ erarbeitet, um dem entgegenzusteuern.
Im Rahmen einer Start-Up-Veranstaltung bei Klopsen, Karottensalat und NATO-Kleber (allg. bekannt als Kartoffelbrei) wurde das neue System vor zwei Stunden begeistert aufgenommen. Insbesondere die Familienleitung zeigte sich angetan von dem positiven Feedback seiner hochmotivierten Mannschaft. Auch Außenstehende, Freunde der jüngeren Mitarbeiter, waren als Unbeteiligte positiv gestimmt.
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„Leben lernen heißt von der Wirtschaft lernen“
*DFDW-Der Familienmitarbeiter der Woche*
Als Leiter eines Familienunternehmens muss für Motivation aller Mitarbeiter gesorgt werden.
Der *Mitarbeiter des Monats* wird in einer Vielzahl von Unternehmen durch einen Anschlag mit Foto in der Nähe des Kassenbereiches zu Motivationszwecken geehrt.
Dieses bewährte Prinzip gilt es, nun auch in den familiären Bereich zu übertragen.
Der „Familienmitarbeiter der Woche“ wird wöchentlich ausgezeichnet und belohnt.
Die Wahl findet jeweils samstags statt.
Ablauf:
Nach dem Frühstück am Samstag hält jedes Familienmitglied eine „Wahlkampfrede“ von maximal 30 Sekunden Länge, die dem Herausstellen der eigenen Verdienste im Wochenverlauf dient.
Jeder vergibt anschließend Punkte an die drei anderen Familienmitglieder (hier: 10yrs, 17yrs, 49yrs, 56yrs)
Es gibt Karten mit 80, 90 und 100 Punkten, die jedes Familienmitglied auf die drei anderen zu verteilen hat.
Es handelt sich um signierte, fälschungssichere, gestempelte Karten. Die Stempel wurden bereits fachmännisch vernichtet.
Diese Karten werden den jeweiligen Mitbewerbern am Samstag nach allen vier Wahlkampfauftritten *verdeckt* auf die Frühstücksteller gelegt.
Zusätzlich gibt es für jeden Teilnehmer zwei *Bonuskarten* mit einem jeweiligen Punktwert von 10 Punkten, die zusätzlich vergeben werden können, um zwei *verschiedene* Familienmitglieder besonders auszuzeichnen.
Der Punktbeste darf nach der unten folgenden Vorschlagsliste eine Familienaktion am Sonntag vorgeben.
Zusätzlich wird sein/ihr Bild eine Woche lang am Kühlschrank unter dem Titel „Familienmitarbeiter der Woche“ ausgehängt.
Die Auswahl des Bildes obliegt dem Prämierten. Bilder mit obszönen Darstellungen wie gezeigten Mittelfingern sind gestattet.
Bei gleicher Punktwertung zweier Bewerber erfolgt ein „Best of Five“-Wettkampf mit „Stein-Papier-Schere“ um den Titel der Woche.
Jeder, dem mindestens 240 Punkte zugesprochen werden, hat Anspruch auf eine lobende Anerkennung. 🙂
*Belohnungen*
Der/die Punktbeste/r darf zum Beispiel am Sonntag:
– Ein Ausflugsziel bestimmen
– Ein Fernsehprogramm am Sonntag auswählen oder eine DVD bestimmen
– Ein Familienspiel festlegen
– Ein Mittagsgericht bestimmen
– Bäcker für den Brötchenkauf festlegen
(Erläuterung: Jedes von vier Familienmitgliedern präferiert einen anderen Bäcker und ich bin bin es Leid, mehrere Backstationen anzufahren …)
– Bem.: ‚Chillen‘ ist in diesem Sinne keine ‚Familienaktion‘.
….. bitte ergänzen.
Beispielkriterien für die Punktvergabe aus dem hiesigen, internen Bereich:
– eigenes Zimmer in einem putzfähigen Zustand erhalten (Ausnahme, wenn selbst die Reinigung vorgenommen wird)
– eigenen Müll generell entfernen
– Müll aus eigenem Zimmer bei Bedarf entfernen
– eigene Schmutzwäsche in Keller bringen
– leere eigene Pfandflaschen in Keller bringen
– Schuhe an geplanten Ort abstellen und nicht in Bad und Küche
– selbständiges Eintragen von Einkaufswünschen auf Einkaufszetteln, auf Platz des F-Chefs ablegen
– leere oder nicht geleerte Brotdosen aus dem Schulranzen nehmen und an beliebigem Ort in der Küche ablegen
– Küche 30 Sekunden saugen, wenn durch eigene Unachtsamkeit der Boden voller persönlicher Essensreste ist
– benutztes Geschirr in Maschine stellen und nicht auf Wohnzimmertisch, Herd oder Stereoanlage abstellen
– Bügeln für Familienmitglieder soll honoriert werden und lobend erwähnt werden
– Bedienung der Waschmaschine soll honoriert werden, ebenso das Aufhängen von Wäsche wird lobend begleitet, auch täglicher Beifall darf gegeben werden
– Pflege und Versorgung etwaiger Haustiere werden anerkannt und …. wir hoffen auf ein Haustier von Regierungsseite
– Mitarbeit im Garten soll gelobt werden, Beteiligung jüngerer Mitarbeiter daran ist von Regierungsseite erwünscht
– Fegen der Einfahrt darf eigenständig durchgeführt werden
– Die pflegliche Behandlung von Automobilen wird belohnt
(keine Tritte gegen Türen von innen, Kontrolle auf Hundescheiße unter den Schuhen beim Einsteigen, der Begriff „Gebrauchsgegenstand“ findet bitte keine Verwendung)
– Automobile waschen und in einem neuwertigen Zustand erhalten … wird verstärkt berücksichtigt anerkannt und nicht spöttisch begleitet
– höfliche respektvolle Umgangsformen werden speziell eingeübt durch auch das Siezen aller Familienmitglieder untereinander jeweils mittwochs vom Mittagessen bis 15 Uhr nachmittags.
– anderen Familienmitgliedern Nettes sagen, Komplimente machen …. auch wenn sie zunächst unglaubwürdig erscheinen
– ….. andere aussprechen lassen
Ergänzungen in allen Bereichen sind erwünscht.
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Mit freundlichen Grüßen
Eure Familienleitung
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„Time is an ocean but it ends at the shore“.
bei Euch würde ich gern mal eine Woche ein (bezahltes) Praktikum machen 😉
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