
Quickie – „Voll, Du, fühle ich -irgendwie- Du, total“
Es fragte heute ein junger, blonder, muskulöser Herr auf Instagram:
„Wie isst du dein magerquark?“ (Sic!)
Dafür gibt es ‚Blumen‘ als Antwort in der Art von:
„Mit ein Löffel.“
„Mit den Akkusativ.“
„Mit meine Frau.“
Ach, was soll man machen?
Wenn man weiß, dass man nicht die allerhellste Kerze auf der Torte ist -zumindest dafür sollte es geistig reichen-, muss man sich dann öffentlich so zeigen, also so „lesen“ lassen?
Also mit Muskeln und die Grammatik?
„Du, kommen Muskeln heute besser wie Grammatik?“ möchte man fragen.
Also nur unter uns, angenommen, ich würde weiblich gelesen und ich wäre jung und ich lade den Herrn von Insta zu mir nach Hause ein und er streckt etwas später den hübschen Blond-Kopf aus dem Badezimmer und fragt:
„Hast Du ein Zahnbürste?“
Geht das gut aus?
„Fühlst Du’s?“
„Voll?“ oder „Total?“
Diese hochmoderne Zweiergesprächssprache, die ist sehr gefühlvoll, so wie eine warme, flauschige Fleece-Decke in Beige an einem kalten Morgen zu zweit auf einem weichen Sofa, wenn man zu zweit die Füße nackt unter derselben Decke wärmt während im Kamin zwei Buchenholzscheite glimmen und ein gelockter, kleiner Hund auf der Seite liegend im leichten Schlaf hell klingend atmet und eine Bienenwachskerze ihren Duft im ganzen, kleinen Raum verströmt.
Ahhhh. Jaaaaa.
„Irgendwie schön, Du.“
So schön kann eine Unterhaltung sein.
Kuschelig, nicht wahr?
„Voll, Du, fühle ich -irgendwie- Du, total“
Und das Gute ist, dass die noch miteinander sprechen. Ohne Internet. Ganz wie früher.
„Verstehst Du?“
„Voll.“
Was ist daran-eigentlich- so schlimm, wenn es sich doch voll gut anfühlt und zwar richtig total?
Die sind nicht „lost“. Überhaupt nicht.
Geht das gut aus? Immer.
Es gibt kein Risiko unter ein Decke.
Danke.
Geschafft.
Glückwunsch.
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„peace, tranquility and good will“
„Vleece“ schreibt man nicht wie „voll“, sondern „Fleece“, aber der Mist lässt sich nicht bearbeiten.
Total blöd, fühlst Du? Voll?
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Edit #1:
Geschafft.
Wobei Vlies und Fleece vielleicht eine Gemeinsamkeit in ihrer Sprachhistorie haben könnten.
„Vleece“ ist *irgendwie“ voll kuscheliger als „Fleece“.
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Edit #2:
Die KI erklärt das jetzt so. Voll.
„Vlies und Fleece haben gemeinsame etymologische Wurzeln und bedeuten ursprünglich beide „Schafsfell“ oder „Wolle“, haben sich im modernen Deutsch jedoch zu zwei unterschiedlichen Begriffen entwickelt.
Während Vlies das deutsche Wort ist, wurde Fleece als Stoffbezeichnung aus dem Englischen übernommen.
Etymologie von Vlies (deutsch)
Ursprung:
Das deutsche Wort Vlies (mittelhochdeutsch vlius, althochdeutsch flius) stammt von einer westgermanischen Basis ab, die „abgerissenes Fell“ bedeutet.
Bedeutung:
Es bezeichnet das Fell eines Schafes, die zusammenhängende Wolle eines Scheres oder metaphorisch das Goldene Vlies der Mythologie.
Wurzel:
Es ist verwandt mit dem niederländischen vlies und geht auf eine indogermanische Wurzel zurück, die mit „rupfen“ oder „pflücken“ verbunden ist.
Etymologie von Fleece (englisch/deutsch)
Herkunft:
Das Wort Fleece wurde im 20. Jahrhundert als Fachbegriff aus dem englischen fleece (Schaffell, Vlies) ins Deutsche übernommen.
Verbindung:
Das englische fleece stammt vom altenglischen fleos ab und ist etymologisch eng mit dem deutschen Wort Vlies verwandt.
Bedeutungswandel:
Während das englische Wort fleece primär „Schaffell“ bedeutet, bezeichnet es im Deutschen das synthetische, weiche Material (aus Polyester), das 1979 eingeführt wurde und das Aussehen von Wolle imitiert.
Unterschied im heutigen Sprachgebrauch
Vlies:
Bezeichnet meist ein flächiges Textilmaterial, dessen Fasern keine erkennbare Ordnung haben (z.B. Malervlies, Verpackungsvlies).
Fleece:
Bezeichnet einen aufgerauten, flauschigen Wirkpelzstoff aus Kunstfasern.
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Reicht? Reicht.
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So Fehlers sind das Tod von dem ganzen Grammatik ihrer.
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