







„Was ist falsch mit Dir?“
„Was stimmt denn nicht bei Dir?“
Das hat mich mein Großer des Öfteren vor mehr als 10 Jahren gefragt als er mich bereits überragte.
Das ist eine jugendliche Ausdrucksweise für:
„Vaddern, ich bin anderer Meinung als Du.“
Früher sagte ich in diesen Situationen stets:
„Du, genau darüber denke ich die ganze Zeit nach!“
Leider ist es mittlerweile so, dass ich mich das nunmehr selbst frage.
„Was ist falsch mit mir?“
Zuletzt waren wir in einem tollen Theaterstück, das eher eine sich bei jeder Vorstellung wandelnde Performance einer wunderbaren Schauspielerin mit jeweils einem anderen weiblichen Gast ist.
Das Stück ist besser verständlich als der letzte Satz.
Im kleinen Studio gibt es nur knapp 70 Stühle und es ist immer ausverkauft. Offenbar gilt das „Ausverkauft“ auch für Männer, es waren nämlich nur 6 da, also mit mir.
Das sind weniger als 10% Männerquote.
Ich bin Mathematiker, ich kann das schätzen.
Das Stück heißt „Stutenbiss“.
Dann war ich mit der besten Ehefrau von allen, die ich je hatte, auch in „Poison“, also im Kino.
Der ist von Desiree Nosbusch.
Großartiger Film, alles fließt da. Tränen, Fluss, Regen, Kaffee, zwei Personen und er spielt auf einem Friedhof.
90 Minuten.
Also wenn man den Weg zum Friedhof mitzählt.
Leider hat mich dort die anwesende Desiree angesteckt, aber das ist mir lieber als wenn es George Clooney gewesen wäre.
„Dort“ im Kino, nicht „dort“ auf dem Friedhof, Mann.
Ich finde die nämlich sogar „mit“ toll.
Also mit Erkältung und mit Friedhofsfilm.
Im Kino waren es auch unter 10%!
In „Konklave“ war ich schon zweimal, einmal allein und einmal mit dem kleinen Kind von 1.78m.
Da waren endlich mal richtig viele Männer mit ganz alten, faltigen Händen, die durch den Film geisterten.
Ein Männerfilm.
Aber eben nur auf der Leinwand. Ihr ahnt es schon, es waren keine 15% Männer im Kino anwesend, beide Male.
Müssen Männer im Kino vielleicht mehr bezahlen? Also so wie Frauen beim Frisör mehr bezahlen müssen obwohl sie genauso viele Haare haben?
Und wegen dieser geringen Männerquoten frage ich mich nun immer wieder:
„Was ist falsch mit mir?“
Leider frage ich mich zusätzlich:
„Was ist falsch mit der Welt?“
Der kleine, schwarze Hund, Miss Moneypenny, hat gestern am Yachthafen zweimal gekackt.
Beim ersten Mal direkt vor der „Liberty„.
Der versteht eine ganze Menge, dieser Hund, der weiß, was gerade passiert.
Der kackt symbolisch.
Die „Nachhut“, den kleinen Rest, ließ er dann 20 Meter entfernt auf das Kopfsteinpflaster fallen.
Das war direkt vor einer anderen Motoryacht.
Die heißt „heaven can wait„.
Dieser Hund ist nämlich Philosophin.
Schluss, muss noch Karten für „Heldin“ und „Wunderschöner“ ordern.
Außerdem ist heute „Weltfrauentag„.




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„peace, tranquility and good will“
















