Time Out Of Mind

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„Time Out Of Mind“

Seit zwei Wochen das Auto nicht gewaschen, ich glaube, das ist ein echtes Problem.

„Time Out Of Mind“, welch ein aktueller Titel für eine Platte und, nahezu unfassbar, sie ist schon 20 Jahre alt und ich zähle sie noch immer zu den „Aktuellen“. Das ist das Alter, selbst der Große war ja noch nicht auf der Welt.

„Dylan spricht letzte Sätze“, hätte man es auch nennen können und richtig, was jemand damals schrieb, „Time“ klingt in der Nacht am besten, die Nacht ist ihr Freund und am besten ist das Vinyl, schwarz wie eine Nacht bei Neumond.

„Wenn ich meine Schuhe nicht putze, geht es mir wohl gerade nicht so gut“, das ist ein banaler Satz aus einem müden Hirn, wenn „Time Out Of Mind“ die nächste, dunkle Runde einläutet. Und wenn man Schuhe auch drei Tage nicht putzt, ist es Zeit aus der TOOM-Flasche zu trinken.

Dylan-Freunde kürzen ab:
GAIBTY oder BOTT oder JWH oder BIABH oder WGW, da weiß die Gemeinde, was gemeint ist.

Man kann trotz aller Düsternis nicht sagen, dass das Hören hier traurig stimmt, eher im Gegenteil. Es scheint wie das Gegenteil eines Moment kurzen Glücks …. in dem einem kurz und ohne Ankündigung Tränen kommen könnten, wenn man es ihnen denn erlauben würde. Das ist düster, macht jedoch nicht dunkel in der Dunkelheit.

Versteht vermutlich niemand, macht aber nichts.

Es versteht ja auch keiner, dass man am Erscheinungstag von „Trouble No More“ den ‚Trouble‘ in der Folie lässt und darüber nachsinnt, ob die Zeit wirklich ohne Geist ist.

„You were not all the time out of my mind.“

Scheint mir in der Nacht trotzdem passiert zu sein, wenn ich das am Morgen lese.

 

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Das Foto zum Abheben ist vom Ron. Wundervoll.

 

 

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