*„Gewalt ist das Analphabetentum der Seele“*
Das hat Rita mal gesagt!
Hier einige Zitate aus dem TV und aus dem ‚privaten Bereich‘ der letzten Tage.
„Haha, war wohl nichts mit ‚Hafengeburtstag‘.“
Ein Lachen über das, was geschah? Dazu zähle ich auch Anfeuerungsrufe nicht gewalttätiger Demonstranten für Kriminelle, ‚klammheimliche Freude‘ könnte man das teilweise nennen …. die Liste wäre lang.
„Das macht man nicht im eigenen Viertel, hier auf der Schanze, das kann man in Pöseldorf oder Uhlenhorst machen.“ (Zitat sinngemäß von einem Anwalt aus dem Schanzenviertel)
„Die Autonomen gehören dazu, aber wir sind natürlich gegen Gewalt.“ (Organisatorin von ‚Die Linke‘)
„Auch der schwarze Block gehört dazu.“
(Organisator von ‚Welcome To Hell‘, ein Argument an anderer Stelle dafür war sinngemäß ‚die lachen uns ja sonst aus‘)
„Man muss es den Mächtigen zeigen und Widerstand leisten.“
„Trump und Kim Jong Un stehen auf einer Stufe.“
„Die Polizei hat das provoziert.“
„Also auch noch mal an ein großes Lob an alle Organisationen, die von vornherein Gewalt NICHT ausgeschlossen haben! Habt ihr prima gemacht!“
(von Facebook, Begründung war mir unverständlich)
„So einen Gipfel sollen die auf der ‚Aida‘ machen.“
„Die Presse im Westen ist gesteuert.“
Meine Frage, wo die Presse denn ‚freier‘ sei, konnte nicht beantwortet werden. Allerdings informiert man sich stattdessen bei einem deutschsprachigen Ableger russischer Organe.
Mich treibt eine „dumme“ Frage um:
„Wie würde die Bewertung der gewalttätigen Ausschreitungen aussehen, wenn genau dasselbe Rechtsradikale angerichtet hätten?“
Würde da teilweise etwa mit anderem Maß gemessen?