„Every Man Needs A Woman“

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*„Every Man Needs A Woman“*

Diesen Aufkleber, den Ihr unten seht, habe ich heute früh auf der Heckscheibe eines schwarzen Kleinwagens gesehen. Was ich nicht weiß, ist, ob es auch die Variante gibt, bei der ein Mann eine Frau hinauswirft und darunter ebenfalls „Problem“ und „gelöst“ steht.

Natürlich darf jede oder jeder ihr oder sein Automobil bekleben wie sie oder er es will. Aufkleberinnen und Aufkleber sollten jedenfalls gleichberechtigt sein. Und an den letzten beiden Sätzen sieht man schon, wie schwer es sein kann, gleichberechtigende Sätze zu schreiben.

Mein Lieblingswort ist in diesem Zusammenhang der „Bürgersteig“. Jeder Politiker spricht die „lieben Bürgerinnen und Bürger“ an, aber der Fußweg scheint nur für Männer zu sein, also muss es eigentlich „Bürgerinnen- und Bürgersteig“ heißen. Natürlich ist es anstrengend, so zu sprechen und zu schreiben und außerdem geht jede Maßregelung bei Worten teilweise am eigentlichen Problem vorbei. Zum Herumkritteln auf niedrigem Niveau ist das aber empfehlenswert.

*Mann* könnte jetzt auch mal spaßeshalber fett auf die Tonne hauen und mir ist gerade so, dass ich mir gern ein paar verbale und berechtigte Schläge abholen möchte. 🙂

In Kindergärten und Grundschulen arbeiten zum Beispiel, so meine Vermutung, zu 90% Frauen. Kinder brauchen jedoch auch männliche Erzieher!
Auch an weiterführenden Schulen sind die Lehrerinnen deutlich in der Überzahl.

Noch früher als der Aufkleber mir in die Augen sprang, hörte ich einen Radiobericht, dass männliche Kindergärtner unter dem Vorurteil leiden, dass sie entweder keine „richtigen Männer“ seien oder gar zur Pädophilie neigen. Das geht gar nicht und deutet auf eine Benachteiligung von Männern in diesem Fall hin.

Oder nehmen wir unangenehme Arbeiten wie die „Straßenreinigung“ und die „Müllabfuhr“. Da arbeiten fast ausschließlich Männer! Es gibt auch viel zu wenig Busfahrerinnen und Lokführerrinnen und Schornsteinfegerinnen! Brauchen wir auch da eine Quotenregelung? Meines Wissens wurde das noch nicht angedacht.

 

Früher gab es zwar „Frauenbeauftragte“ aber nie „Männerbeauftragte“, das erschien mir für viele Zeiten auch angemessen, weil Frauen auch bis heute in Vielem benachteiligt werden.

Heute spricht man von „Gleichstellungsbeauftragten“. Aber ich wette, dass von 100 Gleichstellungsbeauftragten 98 weiblich sind. Ist das „Gleichberechtigung“? Ist eine Männerquote bei den Gleichstellungsbeauftragten anzuraten?

In Goslar ist eine „Gleichstellungsbeauftragte“ vor 6 Jahren entlassen worden, weil sie meinte, ihr Amt so ausführen zu müssen, wie es das Gesetz vorsieht, nämlich in gleicher Weise für Frauen und Männer.

Männer sind ja bereits von ihrer Lebenserwartung her benachteiligt, das sollte man auch einmal aussprechen. Mindestens 5 Jahre kostet uns Männer das! Das ist mehr als eine ganze Legislaturperiode im Bundestag! Das könnte mich sogar zwei Kanzlerinnen oder Kanzler kosten!

Und jetzt müsst Ihr Euch anschnallen, weil es jetzt in eine scharf genommene Kurve geht.

Nonnen und Mönche werden laut Statistik annähernd gleich alt!

So!

http://www.klosterstudie.de/

Und jetzt erklärt mir mal bitte, woran *das* liegt! Und ich fordere jetzt auch eine „Gleichstellung“ und möchte die mir fehlenden zukünftigen Jahre haben!

…. aber ohne Kloster, bitte.

 

Und „Every Man Needs A Woman“ ist ein Song von ‚Bad Company‘ aus der Zeit vor den „Frauenbeauftragten“.

Dass die Kapelle so heißt wie sie heißt, hat mit dem Thema natürlich nichts zu tun.

–
„Time is a jet-plane, it moves too fast“

 

 

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