„Zeichen der Zeit“

*„Zeichen der Zeit“*

Das ist ein Buch, irgendetwas über die Geschichte Sachsens im 18. Jahrhundert. Ich kenne das Buch nicht, aber es steht seit Oktober 2016 auf meiner Liste der aus der hiesigen Bibliothek entliehenen Bücher.

Leider habe ich immer 30 bis 50 Produkte entliehen, auch viele CDs aus der besten Bücherei der Welt. Ich gehe da immer montags hin und habe die Lesekarte seit mehr als 40 Jahren. Die brauchen mich schon wegen der Statistik, vermute ich. Mein ganzes Studium habe ich mit den Werken der Bücherei gestaltet, manchmal lag ich damals jenseits der erlaubten 100er Marke.

Jedenfalls glaube ich nicht, dass ich „Zeichen der Zeit“ jemals ausgeliehen habe. Obwohl mir das schon beim Verlängern im Internet bis Januar oder so merkwürdig vorkam. Aber ich hatte auch „Zeit“ von Safranski entliehen und da kann man schon mal durcheinanderkommen.

Ist nun mal auf meinem Konto und wenn sich das nicht findet, dann kaufe ich das neu und die haben ihre „Zeichen“ wieder im Regal.

„Auf 40 Jahre umgerechnet sind das ja auch nur 0,60€ pro Jahr“, habe ich gesagt und die Frau Kunz von der Mahnabteilung hat sich gefreut, weil sie nämlich oft von Lesern angepöbelt wird.

Und jetzt hat sie mir das entflohene, nicht auffindbare Druckwerk schon zum dritten oder vierten Mal mahnkostenfrei, nunmehr bis Juni, verlängert. Ich spreche mit ihr monatlich einen Termin ab. Beim letzten gab es sogar einen Kaffee und diese Schokokekse von Aldi mit den großen Vollmilchstücken, amerikanisch sind die.

Es wäre wirklich ein Jammer, wenn dieses Buch irgendwann wieder auftaucht, schon wegen ihr und der Kekse. Frau Kunz hat immer gute Laune und das als Leiterin der Mahnabteilung!

Das kann gar nicht genug gepriesen werden.
Beim nächsten Mal bringe ich die Kekse mit.

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