How High The Moon

*How High The Moon*

Mir macht sein einiger Zeit die Frage Gedanken, weshalb der Mensch …. sammelt.

Da werden hunderte von Glocken an die Wohnzimmerlampe gehängt, Frösche bevölkern jedes Regal, Bierflaschen aus aller Welt haben ein eigenes Zimmer. Andere sollen ja soviel Musik anhäufen, dass sie 100 Jahre brauchen würden, um das ein einziges Mal anzuhören. Wieder andere sammeln Streichholzschachteln. Das Sammeln im Schuhregal würde ich nicht mitzählen, das hat andere Gründe.

Ich habe mal mit den kleinen Zuckertütchen und Würfelzucker angefangen, dann hatte ich auch Phasen mit Zigarettenschachteln, Briefmarken und 50 Pfennigstücken. Und Bob darf es immer noch sein.

Außerdem kann ich Murmeln nicht widerstehen, das ist aber noch nicht so, dass ich die in der Badewanne habe, später vielleicht. Das wäre aber gar keine schlechte Idee, nur darauf zu sitzen könnte unbequem werden. Fast wie Steine, hach, die habe ich auch mal gesammelt.

Ist das ein Trieb, das Sammeln?
Neigen Männer eher zum Sammeln als Frauen?

Chris hat mal mit seinen ganzen Freundinnen versucht, das Alphabet voll zu bekommen, aber das hat nie ganz geklappt, weil er Lücken bei „Q‘ und „X“ irgendwie nicht schließen konnte und dann hat er auf Länder umgestellt. Dabei habe ich ihn dann aus den Augen verloren. Heute gibt es ja wegen der ganzen Separatisten immer wieder neue Länder und ich weiß nicht, ob er jetzt mit 60 Jahren immer noch an seiner ‚Sammlung‘ arbeitet oder ob er auf Muscheln umgestiegen ist.

Andererseits war das alphabetische Vorgehen vielleicht klüger, weil eine unvollständige Sammlung meist glücklicher macht als ein Abschluss des Sammelns.

Sammelt man beim Sammeln auch die „Zeit“?
Ist das Sammeln eine meditative Tätigkeit?
Oder ist es so schön, weil es keinen Sinn außer dem „Mehr“ hat? Mehr … desselben?

Viele Fragen.
Keine Antworten?

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