„Ich bin mit den Füßen geschickter als mit den Händen“

*“Ich bin mit den Füßen geschickter als mit den Händen“*

Das ist ein Zitat aus meinen jungen Jahren und das kann man unter Männern natürlich sagen und dann lachen die alle. Das ist nicht so schlimm.

Selbstverständlich hätte ich so einen Satz nicht in Gegenwart einer Frau gesagt, aber unter den Fußballern war das schon in Ordnung.

Leider verfolgt einen ein derartiger Satz auch bis zur Feier des Goldenen Abiturs.

Leider stimmt der Satz bis heute.

Der könnte auch von meiner Frau sein, aber über mich.

Mir fällt nämlich des Öfteren etwas aus der Hand, vermutlich weil ich gedanklich abwesend bin. Da fällt mir der Kaffeefilter eben auch knapp vor dem Mülleimer zu Boden oder ich merke zu spät, dass man nicht 10 Gläser stapeln sollte, wenn man die aus der Spülmaschine in den Schrank räumen will.

In den ersten Jahren hat sich meine Frau, die beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, noch über diese lauten Aufschreie in der Küche gewundert und kam eilig die Treppe hinunter, weil sie schon dachte, ich hätte mir eine Hand abgehackt. Es ist dann schon enttäuschend, wenn sie ihren Gatten lediglich beidhändig wischend auf dem Korkparkett vorfindet.

Ich kann das nicht abstellen, das mit dem kurzen Aufschrei. Offenbar bin ich sehr unbeherrscht. Oder ich muss nur den inneren Überdruck ablassen.

Vielleicht kennen andere Frauen diese Ungeschicklichkeiten ihrer Männer auch. Ich hoffe das jedenfalls, weil ich mich dann nicht so einsam fühlen würde.

„Nur weil Du leise aufsammelst und nicht brüllst, heißt das ja nicht, dass Dir weniger runterfällt als mir“, sage ich dann gern, wenn meine Frau fragt, ob ich nicht auch leise schreien könnte.

Leider fällt ihr natürlich kaum etwas herunter.
Sie hat wenige Schwächen, zugegeben.

Und weil sie so gern „Downtown Abbey“ schaut, sagte ich gern ‚Mylady‘ zu ihr und frage, ob ich noch einen Tee reichen darf. Oder wie heißt diese Serie?

„Aber bitte nicht fallen lassen“, sagt sie dann.
„Bring‘ die Kekse bitte extra.“

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A 388, L 510, ZJ 814, VV 37, RE 82, ZA 824, XP 70, EH 71, CZ 43, EE 1025, EH 1610, EH 1016, VV 737.

Die Kennzeichen meiner Autos hingegen weiß ich noch. Nicht, dass Ihr denkt, ich sei total blöd. Ich kenne auch die von den Nachbarn. Und Peter hatte 1978 P 506 an dem Golf I und Thomas‘ Eltern hatten DB 5 am Mercedes. Das war ein 280SE, aber ohne Typenschild. So konnte es auch ein 350er sein.

Dafür kann ich auch nichts.

Für meinen Bruder hatte ich mal einen Golf aus Wolfsburg abgeholt. Und als der fragte, was ich dafür bekomme, habe ich nur gesagt:

„Steht drauf.“

DM 130.

Fand der auch blöd, war’s ja auch.
Aber sonst hätte der das ja vergessen.

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