Die erste „3“

Die erste „3“

Das mit der Schule und den Zensuren ist ja ein Thema, das jede und jeden früher betraf und eines, das sich wiederholt, wenn man Kinder hat.

Und das ist oft erfreulich, aber meistens ist es das nicht.

Und da ist diese Kurze, die mir in ihrer Grundschulzeit einmal sagte, dass sie „einfach mal wissen will, was das für ein Gefühl ist, wenn man eine ‚3‘ schreibt“.

Das ist beneidenswert.

Ich habe dann gesagt, dass das ganz einfach sei:

„Du rechnest bei der nächsten Mathe-Arbeit von 8 Aufgaben nur die ersten 5 und dann guckst Du in die Luft und gibst das so ab. Dann bekommst Du eine ‚3‘ und Du weißt, wie das ist.“

Das fand sie nicht so gut, hat gelächelt und dabei den Kopf geschüttelt.

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Und die Grundschule ist jetzt vorbei und das erste Zeugnis im Gymnasium wird kaum vorgezeigt, weil sie das „doof“ findet, es herumzuzeigen.

Nur ein „Unterschreib‘ das bitte … da!“, das kam.

Aber ich hatte die ‚3‘ in Biologie von der tollen Referendarin gesehen und mich sehr gefreut, dass da eine war.

Endlich.

Je früher, umso besser.

Ich meine das ernst, weil das zeigt, dass das nichts ausmacht, auch eine ‚4‘ nicht und eine ‚5‘ auch nicht.

Das hängt vom Kind ab, wie man das „handlet“, glaube ich.

Abends habe ich natürlich mit einem Lächeln fragen müssen, was das „für ein Gefühl ist, …. so mit einer ‚3‘ im Zeugnis“.

Da hat sie milde gelächelt und gesagt:

„Ach, Papa, sie ist noch sooooo jung.
Sie lernt ja auch noch.“

PS:
Dass sie zwei „2en“ in den Klassenarbeiten geschrieben hatte und eine „1“ im Referat hatte, das hat sie nicht erwähnt.

War wohl nicht so wichtig.

Mir auch nicht, nach der Antwort nicht mehr. 🙂

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„Time is a jet-plane – it moves too fast“

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