„… And You Will Know Us By The Trail Of Dead“

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„… And You Will Know Us By The Trail Of Dead“

Das war mein Lieblingsname einer Band.

Wir, Chris und ich, haben sie einmal live in Kassel bei der ‚documenta‘ gesehen und danach mit den Jungs von ATKUBTTOD ein Bier auf dem Rasen getrunken.

Die Bühne auf dem Rasen war so hoch wie ein Lineal lang ist.

Meine Schüler, mit denen wir auf Kursfahrt waren, zeigten sich irritiert, „was für Leute“ ihr Mathe-Lehrer kennt.

Die Jungs von ‚TOD‘ (sic!) sahen alle so aus, dass man ihnen in einer dunklen Gasse nicht begegnen wollte.

Zu Beginn ihrer Karriere war ihr ‚Markenzeichen‘ die Zertrümmerung der Instrumente am Ende des Konzerts.

Irgendwas mit „Konstruktion“ und „Dekonstruktion“ war der Grund. 🙂

Die Bierflaschen tranken die aber normal. Und die Leeren kamen in den Pfandkasten.

Ohne ‚Dekonstruktion‘.

Leichter zu merken sind Namen wie „The Truth“ schon, zugegeben.

Aber die „Wahrheit“ ist keine einfache sondern meist eine eher komplizierte Sache.

Besonders im Politischen.

Einer Partei, die sich „Die Wahrheit“ nennt, würde ich schon mal keine Stimme geben.

Und den „Vereinfachern“ mit den schlichten Lösungen auch nicht.

Jetzt habe ich die Kapelle …

„The World Is A Beautiful Place & I Am No Longer Afraid To Die“

…. entdeckt und ich muss sagen, das hat auch etwas, vor allem viel Wahres.

Harter Schnitt.

„Männer sind Schweine oder zumindest die meisten.“

„Zuerst machen sie einer Frau Komplimente, lassen sie kaum allein und wenn sie ihre Beute haben, dann suchen Sie heimlich die nächste.“

Das ist von meiner jugendlichen Freundin Franziska.

Diese Einstellung ist für die Männer gar nicht so schlimm, aber vermutlich für Franziska.

Andererseits hat sie im Leben reihenweise Männer in der Stadt hinter sich hergezogen wie ein Pace-Car die Rennwagen in der Formel 1.

Das ist auch heute noch „The Truth“.

„Die Wahl ist sowieso entschieden, da haben wir gar nichts zu sagen. Da gibt es mächtige Leute, die das vorher entscheiden. Und bei Wahlen wird sowieso betrogen.“

„Bei 9/11 hat es keine Flugzeuge gegeben, die haben die Gebäude gesprengt, das ist bewiesen und es gab sogar Bilder dazu.“

„Unsere Presse und das Fernsehen sind gesteuert, die Wahrheit findet man da nicht.“

„Unsere Handys werden alle komplett überwacht.“

Da werden meistens elektronische Pferde geritten, obskure Videos von YouTube genannt oder mir suspekte Quellen.

Ich spreche auch gar nicht gern über diese Fragen, weil Franziska nämlich bei anderen Themen immer sehr gute Gedanken hat.

 

Die Frage bei solch kritischer Grundeinstellung ist immer, wem das nützt und wem es schadet.

Zunächst schadet das Franziska, glaube ich, und, wenn das weiter um sich greift, danach der Demokratie und dem freien Journalismus.

Das Stichwort von der „Lügenpresse“ kommt aktuell von Rechtsaußen, genau wie im 20. Jahrhundert.

Im 19. Jahrhundert kam dasselbe eher von Linksaußen.

Auf Deutsch:

Bislang kam es nicht aus der Mitte.

Und ich hoffe, dass das auch so bleibt.

So wie oben argumentiert Donald Trump, zieht belegbare wissenschaftliche Erkenntnisse in Zweifel, bewirft eine freie Presse mit verbalem Schmutz und wenn sich das speziell in diesen sozialen Medien so weiter verbreitet, dann können sich alle Despoten und Extremisten dieser Erde wahrlich die Hände reiben.

Zumindest nützt denen das am meisten, das Zweifeln am Leben in einer freien Welt.

Man muss ja auch nicht jeder Frau mit blauen Augen nachlaufen.

Viele tragen ja Kontaktlinsen.

„The World Is A Beautiful Place & I Am No Longer Afraid To Die“

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