*Die Untertänigkeit des Dieners mästet den Meister*

Ist es nicht wundervoll?
Das hat mir eben Ira, die Frau mit der Badewanne im Wohnzimmer, quasi auf einem Cappuccino präsentiert!
Und es zeigt die Abhängigkeit der „Meister“ von ihren „Dienern“. Oder wie kann man das noch verstehen? Politisch? Menschlich?
Bei „Mast“ denkt man ja schnell an’s Schwein.
Das Zitat ist aus „Hyde/Jekyll“ in Baden-Baden nach Robert Lewis Stephenson (Text von Stephan Teuwissen). Und die Ira hat’s gesehen. Sie erinnert sich besser an einzelne Zitate als den Gesamtzusammenhang, hat sie gesagt.
In ihrer Wanne ist das anders, da spricht sie nie von einzelnen Tropfen.
„The dirt of gossip blows into my face, and the dust of rumors covers me. But if the arrow is straight and the point is slick, it can pierce through dust no matter how thick.“
Vom wem das ist, das muss man nicht mehr sagen. Aber wenn das der Donald jetzt für sich reklamieren würde, dann würde mir die Zeile aus „Restless Farewell“ nicht mehr so gut gefallen wie vorher.
Marlon Brando wusste von wem das ist, er hat einmal gesagt:
„The two loudest things I’ve ever heard are a freight train going by, and Bob Dylan and the Band.“
Für alle Angeber und Besserwisser erinnerte Ira sich beim Auslöffeln des Zuckers vom Boden der Tasse noch an:
„Ihr seid die Glocke Eurer eigenen Taten“.
Das ist auch toll, aber im Original in ‚Maria Stuart‘ heißt es:
„Und seid die Glocke Eurer Taten. Das ist Eure Weise, Lord. Die meine ist, erst handeln und dann reden!“
Ich mag Iras Version lieber obwohl das Original wir uns manchmal auch auf die Fahne schreiben könnten.
Super Zitat. Ich denke da sofort an unsere politsche „Elite“. Und nach ein wenig mehr Nachdenken, an uns Menschen insgesamt. Auf alle anderen Tiere (Pflanzen schon gar nicht) trifft das nicht zu. Außer in „Animal Farm“ von George Orwell.
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