*Unwohl*
…. oder wie soll man das beschreiben?
Mir ist …. unwohl.
Mir ist selten so, dass ich ein Gefühl mit diesem Wort beschreibe, wenn es mir ‚eigentlich‘ recht gut geht.
Ich nehme keine Kopfschmerztabletten, aber ich glaube, ich kaufe vorsorglich mal eine kleinere Packung für die nächsten Wochen. Wenn man die nicht braucht, ist das keine falsche Entscheidung.
Die halten sich doch lange, oder?
Dem *ersten* Mann traue ich nämlich keinen Zentimeter über den Weg, auch weil der so selten lacht. Die Augen lachen niemals mit und ich denke zusätzlich, dass der lügt.
Außerdem schlenkert der immer mit nur einem Arm beim Gehen, den anderen hält er fast ruhig an der Hosennaht, dort wo sonst bei Westernhelden der Revolver steckt.
Von dem würde ich kein gebrauchtes Auto kaufen.
Dem *zweiten* Mann würde ich mein eigenes Auto nicht mal leihen, wenn ich den Schlüssel mitnehmen würde.
Der lacht recht viel, aber sein Lachen strahlt nicht, es friert. Es ist das Lachen eines Raubfisches.
Von dem denke ich auch, dass der nicht ehrlich ist, aber hier bin ich zusätzlich sicher, dass der selbst weiß, dass er sehr dreist lügt. Dem ist das vermutlich egal.
Ich finde seine Frisur zusätzlich ’suboptimal‘.
Und auch von dem würde ich auf gar keinen Fall ein gebrauchtes Auto kaufen.
Autokauf ist nämlich auch …. Vertrauenssache.
„Ist Ihnen nicht ganz … wohl?“