Saturday Night’s Alright For Fighting

*Saturday Night’s Alright For Fighting*

Don Camillo und Peppone am Nachmittag im TV, das hat mich wieder so aufgeregt, dass ich mich „kurz hinlegen“ wollte. Diese linken Themen und alles, was mit dem Glauben zu tun hat, sind ja Themen voller Unheil in der Realität und das ermüdet schnell.

Der andere Don Camillo, der aus Bayern, sagte einmal:

„Das eigenartige an Sozialisten ist doch, dass sie ihre Lehren aus der Vergangenheit ziehen, in der Gegenwart versagen und für die Zukunft goldene Berge versprechen.“

„Hach, Franz-Josef, nun reg‘ Dich doch nicht so auf“, hat seine Frau vielleicht gesagt, „nimm‘ lieber noch einen Knödel.“

Hätte ihm Schweitzer gegenüber gesessen, hätte der vielleicht geantwortet:

„Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.“

So hätten die bei Bier und Knödeln gesprochen, aber in diesen Bildern spricht ja heute kaum noch einer. Obwohl das wirklich bessere Schlagzeilen brächte.

Dann bin ich acht Stunden später wieder aufgewacht, draußen ist immer noch alles spiegelglatt. Und gegenüber stehen 5 Menschen auf dem Balkon und rauchen. Genau wie ich, aber die trinken Bier und ich Kaffee. Und die reden. Man versteht ja jedes Wort zwischen den Häusern, auch, wenn man das gar nicht will.

Es spricht aber 7 Minuten lang nur einer, die drei jungen Damen sagen gar nichts und der zweite Mann macht immer nur „hmmm“ … oder „ja ja“.

Vor allem sagt der andere ja gar nichts, das ist mehr so wie ein Fluß mit einigen vorbeischwimmenden Plastiktüten.

Kennt Ihr das?

Ich glaube, ich muss auch mal wieder eine Schweigewoche machen.

„Selbst dann, wenn man eine rosarote Brille aufsetzt, werden Eisbären nicht zu Himbeeren.“

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