Das „P“ am Auto

*Das „P“ am Auto*
Ich finde Senta Berger immer toll.
Und ich fand sie früher aus anderen Gründen toll als heute. Aber toll ist die auch heute mit 75.

Gestern war sie in der NDR-Talkshow, die habe ich aufgenommen und daher live nicht so ganz genau aufgepasst. Heutzutage schreibt man ja beim Fernsehen eMails und im TV verpaßt man dabei sehr selten etwas.

Jedenfalls hatte sie die Idee, dass an einem Auto hinten ein „P“ aufleuchten sollte. Das ging so hin und her, damit derjenige, der langsam hinterherfährt, Bescheid weiß und so und vielleicht daneben parken kann.

Ich hatte die Vorstellung, dass das leuchtende „P“ an Heck „Suche Partner“ bedeuten soll . Darauf kommt man zuerst, wenn man Senta Berger zuhört. Allein dieses Wienerisch, es wäre auch im Radio ein Genuß.

Das mit der ‚Partnersuche‘ habe ich dann die aufmerksame beste Ehefrau von allen, die ich je hatte, gefragt. Also ob das „P“ in der Senta-Idee „Suche Partner“ heißen soll.

„Hör‘ doch mal zu!“, hat sie gesagt.

„Das soll heißen ‚Suche Parkplatz‘!“

Ich fand das mit der Partnersuche viel besser, weil man dann nicht wie bei diesen Online-Plattformen die Senta im Sack kauft, sondern gleich weiß, wie die fährt.

Ich glaube, dass Senta Berger immer noch ziemlich zügig fährt. Es kann sogar sein, dass sie dicht auffährt.

Das glaube ich zum Beispiel bei Claudia Michelsen nicht. Die finde ich noch besser als Senta Berger.

Die spielt in „Polizeiruf 110“ eine beinharte Kommissarin auf einem schweren Motorrad. Mit der verpasse ich keine Folge und ich interessiere mich gar nicht wirklich für Motorräder.

Aber die Michelsen ist ziemlich ängstlich in der Realität und musste das Motorradfahren auf abgesperrten Straßen erst üben.

Das hat sie mal bei „III nach 9“ erzählt.

Ich sehe gern Talkshows.

Leider wird es immer seltener, dass ich die Leute kenne, die die einladen.

2 Gedanken zu “Das „P“ am Auto”

Hinterlasse einen Kommentar